g26.ch

30.11.06

Internationaler Friedensgarten in Bern

Vor dem Gebäude des Weltpostvereins in Bern sind am Mittwoch bei strömendem Regen die ersten holländischen Tulpenzwiebeln für den internationalen Friedensgarten gesetzt worden.

An der Aktion nahmen unter anderem der Holländische Botschafter in der Schweiz, Edo Hofland, sowie der Berner Stadtratspräsident Peter Künzler teil. Dies teilte die niederländische Botschaft auf Anfrage mit.

Der internationale Friedensgarten wird von Jahr zu Jahr von einer Stadt zur anderen weitergegeben. Bern wurde von der Vorgängerstadt Dublin (Irland) ausgewählt. Der Garten besteht aus insgesamt 4000 Tulpenzwiebeln. Trägerin des Projekts ist die 1992 gegründete internationale Friedensgarten-Stiftung. Die gemeinnützige Organisation hat sich die Förderung globaler Freundschaft und internationaler Toleranz zum Ziel gesetzt.

www.baz.ch 29.11.2006
Bern Info

29.11.06

«Metropolis» in der Dampfzentrale

Das Berner Symphonie-Orchester präsentiert Fritz Langs «Metropolis» mit der Musik von Gottfried Huppertz. Für die Einstudierung konnte Frank Strobel verpflichtet werden, der als Galionsfigur des Stummfilm-Revivals gilt.

Fritz Lang, die Drehbuchautorin Thea von Harbou und Huppertz, der eigentlich Schauspieler war, zogen nachts im Berlin der Roaring Twenties durch die Bars und arbeiteten tagsüber an legendären Projekten wie den «Nibelungen» – oder eben «Metropolis».

Die Musik war die erste Filmmusik überhaupt, die in Deutschland auf Schallplatte erschien, und machte ihren Komponisten zum Star. Ab «Metropolis» wurde Filmmusik zur eigenen Kunstgattung.

Gottfried Huppertz' wandte Wagners Leitmotiv-Technik an, die der Verdeutlichung der Handlungsmomente zugute kam: ist sich das Publikum aufgrund des Bildes etwa im Unklaren, ob es sich in gewissen Szenen von «Metropolis» um die echte Maria oder um ihr künstlich geschaffenes Ebenbild handelt, so erzeugt die Musik Klarheit.

Aufführungen: Samstag, 16. Dzember, 19.30 Uhr, und Sonntag, 17. Dezember 2006, 19.30 Uhr, in der Dampfzentrale Bern, Turbinensaal.

Mehr Infos: www.bernorchester.ch

28.11.06

Bern im Zeichen der Zwiebel

Der alljährliche Berner Zibelemärit hat am frühen Montagmorgen wiederum zehntausende Besucher aus nah und fern angelockt.

Mit 41,7 Tonnen wurden heuer etwas weniger Zwiebeln angeboten als im Vorjahr. Grund ist das nur mässige Zwiebeljahr 2006. Beim letztjährigen «Zibeler», wie die Berner ihren bekannten Herbstmarkt nennen, wurden rund 48 Tonnen aufgefahren, wie die Stadt mitteilte.

Es gab auch schon mal mehr

Wegen der verspäteten Aussaat nach einem nass-kalten März und den heissen Monaten Juni und Juli ist die Schweizer Ernte aber mengenmässig leicht unterdurchschnittlich ausgefallen, wie beim Verband Schweizerischer Gemüseproduzenten zu erfahren war. Die Qualität des Gemüses sei aber gut.

Höhere Preise

Diese Faktoren schlugen auch auf den Zibelemärit durch: Für einen Zwiebelzopf von einem Kilo mussten die Marktbesucher laut Angaben des Berner Märitvereins mit einem Preis von 15 Franken rechnen, 50 Rappen mehr als 2005.

Insgesamt waren 666 Stände am Markt, nur unbedeutend weniger als im Vorjahr. Rund ein Drittel davon verkauft Zwiebeln, die restlichen bieten Waren aller Art und Verpflegung an.

Schon in den frühen Morgenstunden herrschte in Berns Altstadt dichtes Gedränge. Der Geruch von Zwiebel- und Käsekuchen empfing die Frühaufsteher ab 06.00 Uhr.

Viele waren mit Extrazügen und Cars aus dem In- und Ausland angereist. Bis am Mittag zählte die Stadtpolizei 186 Autocars, 14 mehr als im Vorjahr.

Schutz vor Konfetti gesucht

Einige Besucher versuchten sich trotz milden Temperaturen mit Rollkragenpullis und Schals gegen die Konfettis zu schützen - meist chancenlos. Auch Plastikhämmer kamen wieder zum Einsatz.

Das Wetter spielte am diesjährigen Zibelemärit für einmal auch mit. In den letzten Jahren mussten die Marktfahrer oft stundenlang bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausharren und Geld und Ware wechselten durch klamme Finger die Besitzer. Diesmal kletterte das Thermometer bereits am Morgen auf fünf Grad.

Der Berner Zibelemärit findet traditionell am vierten Montag im November statt.

tagesschau.sf.tv 28.11.2006

27.11.06

Tram Bern West: Klares Ja der Stadtberner

Trams statt Busse sollen in den Westen von Bern rollen: Das hat das Stadtberner Stimmvolk gestern entschieden. 70 Prozent legten ein Ja in die Urne.

«Das Verdikt lässt keinen Zweifel aufkommen: Die Berner haben die Weichen in den Westen gestellt», sagt Peter Gysi, Präsident des Pro-Komitees. Er gehe davon aus, dass die Tram-Gegner das demokratische Urteil akzeptierten. Doch die geben sich kämpferisch: «Die Bümplizer wollen das Tram nicht, also werden wir das Referendum auf Kantonsenbene ergreifen», sagt JSVP-Stadtrat Erich Hess.

Er räumt aber ein, dass erst die Finanzierung gesichert werden müsse.
Das Tramprojekt war seit Jahren umstritten. Bereits 2003 wurde ein Vorgängerprojekt auf Stadtebene angenommen. Nach einem Referendum kippte der Kanton die Tramvorlage aber knapp.

www.20min.ch 26.11.2006

26.11.06

«Endspiel» im Stadttheater Bern

Stefan Suske und Uwe Schönbeck sind ein eingespieltes Duo am Stadttheater Bern. Von Josef Haders und Alfred Dorfers «Indien» über den Qualtinger-Abend «Blutwurst und Boden» bis zum Wiener Kabarettabend «Hauptsache, man verträgt sich» haben sie als tragikomisches Duo Erfolge gefeiert.

Zum Abschluss ihres gemeinsamen Engagements in Bern nehmen sie sich nun eines der wahnwitzigsten Duos der Weltliteratur aus Samuel Becketts «Endspiel» vor. Hamm, der nicht sehen kann, und Clov, sein Diener, der nicht sitzen kann. Beide warten auf das Ende ihrer Leiden.

«Endspiel» wird blosses Spiel sein. Nichts weniger. Von Rätseln und Lösungen also kein Gedanke. Es gibt für solches ernstes Zeug Universitäten, Kirchen, Cafés du Commerce usw. sagte Beckett.

Der bedeutende Theatermacher George Tabori hat eine Fassung am Wiener Burgtheater erarbeitet, die genau diesen Beckett’schen Gedanken des Spiels verfolgt: Zwei Schauspieler treffen sich, um ein Stück zu proben, eben das «Endspiel». In Bern arbeiten Suske und Schönbeck mit dieser Fassung und treffen sich, um das «Endspiel» zu proben. Dies entspricht auch der Grundsituation des Stückes: Zwei Männer, die sich gut kennen, reden. Dabei kommen sie zu dem Schluss: «Nichts ist komischer als das Unglück.»

Ein Spiel zum 100. Geburtstag des irischen Nobelpreisträgers für Literatur.

www.stadttheaterbern.ch

25.11.06

Sanierung auf Kosten der IV-Rentner

IV-Rentner in normalen finanziellen Verhältnissen müssen in der Stadt Bern ab kommendem Jahr für ein Libero-Abo deutlich tiefer in die Tasche greifen. Das ÖV-Abo kostet neu 530 Franken statt wie bisher 350.

Der massive Preisaufschlag geht auf eine Änderung der Verbilligungspraxis der Stadt Bern zurück. Diese hat im Rahmen des Budgetprozesses die Verbilligungen für ÖV-Abonnemente überprüft.

Dabei stellte der Gemeinderat fest, dass Rentnerinnen und Rentner, die keine Ergänzungsleistungen beziehen, gegenüber anderen Anspruchsberechtigten bevorteilt werden, wie es in einer Mitteilung der Stadt vom Freitag heisst.

Ab kommendem Jahr erhalten diese Rentnerinnen und Rentner nur noch Verbilligungen wie sie normale AHV-Bezüger ohne Ergänzungsleistungen erhalten.

AHV- und IV-Bezüger mit Ergänzungsleistungen zahlen nach wie vor lediglich 350 Franken für das Libero-Abo. Die Vergünstigungen betreffen die Abonnemente der Zone 10/11. Die Abos sind auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig.

www.sda.ch 24.11.2006

24.11.06

Von-Roll-Areal - Platz für 4000 Studierende

Auf dem von Roll-Areal in Bern soll für knapp 242 Mio. Franken ein neuer Schwerpunkt der Hochschullandschaft entstehen. Die Pädagogische Hochschule und Teile der Geistes- und Sozialwissenschaften werden auf dem Gelände untergebracht.

Die Überbauung soll Platz schaffen für rund 4000 Studierende und 500 Mitarbeitende, wie das Amt für Information am Donnerstag mitteilte.

Die denkmalgeschützte ehemalige Weichenbauhalle wird saniert und zu einem Hörsaalzentrum umgebaut. In einem viergeschossigen Neubau von rund hundert Metern Länge und achtzig Metern Breite sollen Seminar- und Büroräume und die Bibliothek eingerichtet werden.

Der Neubau soll nach dem neusten Stand der Technik im Minergie-P-Standard erstellt werden. Im dritten Untergeschoss des Neubaus sind Speicherflächen der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern mit insgesamt 80 Laufkilometern Regaltablaren vorgesehen.

Von der Überbauung profitieren auch Institute der Universität: So erhalten die Naturwissenschaften nach dem Auszug der Pädagogischen Hochschule aus dem Muesmatt-Areal Platz für ihre künftige Entwicklung. Und im Toblerareal kann die Konzentration der Philosophisch-historischen Fakultät zu Ende geführt werden.

Rund ein Drittel des von Roll-Areals bleibt für eine spätere Nutzung frei. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf insgesamt 241,87 Mio. Franken.

Der Grosse Rat wird die Vorlage in der Januarsession beraten. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2007 in Angriff genommen werden; der Lehrbetrieb kann im Herbstsemester 2012 beginnen.

www.bernerrundschau.ch 23.11.2006
Von-Roll-Areal
Bern Info

23.11.06

Gao Xingjian im Kunstmuseum Bern

28. November bis 16. Dezember 2006

Das Kunstmuseum Bern ermöglicht die Begegnung mit der herausragenden Persönlichkeit Gao Xingjian - Maler, Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur und Literatur-Nobelpreisträger 2000. Zum Gespräch mit ihm über sein Werk hat die Alliance française Dr. Beate Reifenscheid, Ludwig Museum Koblenz, Prof. Dr. Robert Kopp, Ordinarius für französische Literaturwissenschaft, Dr. Uli Sigg, Sammler von chinesischer Gegenwartskunst, und Bernhard Fibicher, Kurator Kunstmuseum Bern, eingeladen. Gleichzeitig wird die Präsentation einer kleinen Auswahl seiner poetischen Tuschzeichnungen eröffnet. Eine schweizerische Premiere ist die Ausstrahlung im Kino Kunstmuseum seines Films «La silhouette, sinon l’ombre».

Gao Xingjian ist 1940 in China geboren. Er ist Maler, Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur und Übersetzer. Gao selbst war erstaunt, als ihm im Jahr 2000 der Nobelpreis für Literatur für sein Gesamtwerk verliehen wurde. Während der Kultur-Revolution (1966-1976) war Gao für fünf Jahre in einem Lager für ideologische Umerziehung inhaftiert, wo er auch gezwungen wurde, seine Schriften zu verbrennen. Erst ab 1979 war es möglich, dass sein Werk publiziert wurde und er ins Ausland reisen konnte. Wiederholt wurde er der «geistigen Verschmutzung» bezichtigt und seine Werke wurden in China verboten, was ihn schliesslich dazu bewog, ins Exil zu gehen. 1988 liess er sich als politischer Flüchtling in Paris nieder und nahm 1998 die französische Staatsbürgerschaft an.

Bevor er mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, verdiente Gao seinen Lebensunterhalt mit der Malerei. Gao bedient sich seit jeher der traditionellsten aller chinesischen Maltechniken: Er malt mit Tusche auf Reispapier. Sein malerisches Werk mutet meditativ an; der kreative Prozess ist bei Gao ein intuitiver Akt. Wie Gao selbst sagt, kommt in seiner Malerei die Bewegung aus dem Körper, seine Kunst kreiere sich wie von selbst. Seine Bilder sind Ausdruck innerer Visionen, auch wenn Gao sich als Künstler in seinen Bildern zurücknimmt. In den Tuschzeichnungen gibt es keine klaren Konturen, alles scheint in Bewegung und in permanenter Veränderung zu sein, die Farben verfliessen. Malen fängt für Gao dort an, wo Worte versagen oder unzureichend sind, um sich auszudrücken.

Gaos Tuschzeichnungen wurde in vielen Ausstellungen gezeigt u.a. in Beijing, Hong Kong, Taipei, Paris, Marseille, Berlin, London, New York, Wien und Moskau.

Eine kleine Auswahl von Tuschzeichnungen ist im Kunstmuseum Bern bis am 16. Dezember zu sehen. Die Accrochage wird begleitet von einem Gespräch mit Gao und der schweizerischen Erstausstrahlung seines Filmes «La silhoutte, sinon l’ombre» im Kino Kunstmuseum.

www.kunstmuseumbern.ch
Gao Xingjian (Wikipedia)

22.11.06

Universale Kirche - Rassistische Sekte

Die universale Kirche, eine antisemitische Sekte, konnte in Bern einen Informationsstand betreiben. Bewilligt wurde er von der Gewerbepolizei: «Wir dürfen keine Zensur ausüben», sagt deren Chef Marc Heeb.

Er finde es wahnsinnig, dass die universale Kirche (UK) in Bern vor der Heiliggeistkirche einen Stand aufbauen und dort ihre Lehre verbreiten könne, schreibt ein Leser. Mit der Bitte, seinen Namen nicht zu nennen, da er von der Sekte bedroht worden sei. Die «universale Kirche» oder «Bruderschaft der Menschheit», wie sie sich nennt, ist nämlich einschlägig als rassistisch und antisemitisch bekannt. So hat die Bundespolizei 1998 eine Einreisesperre gegen den Guru der Sekte, den US-Amerikaner Peter Leach-Lewis, verhängt. Auch Schweizer Mitglieder der Sekte wurden wegen Antisemitismus zu bedingten Gefängnisstrafen verurteilt.

Ins Fadenkreuz der Strafverfolger gelangte die UK wegen eines Rundschreibens, dort hiess es, die Gottesmutter Maria habe dem Guru der Sekte mitgeteilt, «dass die Schlangen aus dem jüdischen Gezücht» gegen ihn antreten würden. «Nichts hat sich seither verändert, ausser dass dieses unerträgliche Ungeziefer inzwischen auf der ganzen Welt verstreut ist.»

www.espace.ch 21.11.2006 (Artikel gekürzt)

21.11.06

Community Arts Festival Bern

Jeder Mensch kann tanzen: Diese Annahme ist Grundlage der Community Dance Bewegung, die Ende der Siebziger Jahre in England gegründet wurde.

Seit 1999 findet sie ihren Ausdruck in der Schweiz auch im Community Dance Festival in Bern. Dieses wird vom 29. November bis 3. Dezember zum fünften Mal durch den Verein BewegGrund in der Berner Dampfzentrale durchgeführt.

Zum Jubiläum bekommt das Festival eine breitere Ausrichtung verpasst: Nicht nur Tanz, auch Musik und Theater stehen auf dem diesjährigen Programm. Entsprechend wurde der Name «Community Dance Festival» in «Community Arts Festival» umgeändert. Nebst dieser künstlerischen Öffnung soll sich das Festival auch geographisch ausweiten. Erstmals sind neben Deutschschweizer Gruppen Gäste aus der Romandie und dem Tessin eingeladen.

Den Auftakt macht ausserdem eine Theaterproduktion aus Berlin, das Stück «Maison de Santé» der beiden Gruppen Theater Thikwa und Theater zum Westlichen Stadthirschen. Ein Konzert ist von der Toggenburger «Regierung» zu hören, und eine Performance des im Rollstuhl tanzenden Hans Bollhalder führt Texte von Michael Stauffer und Klänge von Hans-Peter Pfammatter zusammen.

Diese Gastspiele bilden den Rahmen um das eigentliche Herzstück des Festivals: die Community-Dance-Plattform. Sie zeigt Kurzstücke von acht nicht-professionellen Compagnies unter professioneller Leitung aus Basel, Bellinzona, Bern, Fribourg, Genf und Nottwil. Rund 90 behinderte, nicht-behinderte, junge, jugendliche und alte Personen zeigen ihre Auseinandersetzung mit Themen wie Schönheit, Kontakt, Licht oder Sport.

www.dansesuisse.ch Julia Wehren 10.11.2006
www.dampfzentrale.ch

20.11.06

Bern zensiert Homo-Themen in Schulen

Der Schweizer Kanton Bern hat Internetseiten von Homo-Gruppen und der Aids-Hilfe auf ihren Schulcomputern sperren lassen. Betroffen sind Angebote wie pinkcross.ch oder los.ch, dagegen sei beispielsweise ein Sadomasoklub in Zürich nicht von der Zensur betroffen, berichtet das «Bieler Tagblatt».

Die Erziehungsdirektion habe der Zeitung zufolge die Swisscom beauftragt, Schlagworte wie «Gewalt und Pornografie» sowie «Gay, lesbian and bisexual content» zu sperren. Die Schülervertretung USO kritisierte das Vorgehen der Behörden scharf: «Wir verurteilen die Diskriminierung und fordern sofortige Massnahmen», so die USO in einer Presseerklärung.

Auch der schwule Regierungsrat Bernhard Pulver von der Grünen Freien Liste kritisierte die Sperre und gab den Auftrag, die Freischaltung einiger Seiten zu prüfen. «Es ist völlig klar, dass die Jugendlichen vor pornografischen oder gewaltverherrlichenden Seiten geschützt werden müssen», so Pulver. Allerdings ginge die Zensur seriöser Informationen zum Thema Homosexualität zu weit. (dk)

www.queer.de 17.08.2006
gayCH
Gay Guide Bern
www.pinkcross.ch
www.los.ch

19.11.06

Berner Design Award geht an Wohnwagenprojekt «Leave caravan»

Oliver Franz und Christian Eisenegger sind für ihr Wohnwagenprojekt «Leave caravan» mit dem diesjährigen Berner Design Award ausgezeichnet worden. Der Hauptpreis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Die beiden Studenten der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Zürich entwarfen gemäss Jury eine «mobile Freizeitwohneinheit», in der zwei Personen «stilsicheren und eleganten Wohnkomfort» mit Terrasse und aufblasbarem Vordach fänden.

Im Stand lässt sich die feste Hülle des Wohnwagens durch eine Mechanik um fast die Hälfte erweitern. In dem so gewonnenen Raum sind ein Teil des Doppelbetts, Toilette und Dusche sowie Schränke untergebracht.

Der zweite Preis ging an Eva Vogelsang für ihr Keramikdesign. Den dritten Rang teilen sich Karel Formanek und Benny Mosimann. Formanek entwickelte einen geräuscharmen Industrieventilator, Mosimann wurde für sein skulpturales Objekt «Weave» ausgezeichnet.

Insgesamt lagen der Fachjury 61 Werke zur Bewertung vor. Die Preisvergabe fand im Rahmen der Messe für Wohnkultur und Bauideen in Bern statt.

www.sda.ch 18.11.2006

18.11.06

Schweizerhof - Accor will Hotel kaufen

Der französische Hotelgigant Accor nimmt den «Schweizerhof» ins Visier: Er möchte dort ein eigenes Luxushotel führen.

«Wir würden den ‹Schweizerhof› gerne kaufen», gibt Georges Schneider, Generaldirektor Accor Schweiz, gegenüber dieser Zeitung bekannt. Der französische Hotelkonzern möchte am Berner Bahnhofplatz seine Topmarke, ein Sofitel, betreiben. Von den 34 Accor-Hotels in der Schweiz gehören erst zwei der gehobenen Klasse an (Genf und Zürich). Schneider geht davon aus, dass das Sofitel in Bern rentabel geführt werden könnte.

Noch haben zwischen der Besitzerin, der Hotelgruppe Rosebud, und Accor keine Gespräche über die ehemalige Berner Nobelherberge stattgefunden. Rosebud hat bisher stets betont, ein Verkauf stehe nicht zur Diskussion. Der «Schweizerhof» ist allerdings seit eineinhalb Jahren geschlossen. Ende September gab Rosebud einmal mehr bekannt, in ein paar Monaten mit dem Umbau beginnen zu wollen. Wie die Hotelgruppe auf die Avancen reagiert, ist unklar.

Georges Schneider äussert sich im Interview über seine Expansionspläne. Innert vier Jahren will er die Zahl der Zimmer um 50 Prozent erhöhen. In Bern verhandelt er auch über das Hotel im Zentrum Westside. Es soll das Projekt am Europaplatz ersetzen, wo es Probleme mit dem Haus der Religionen gibt. Aktiv ist Accor auch im Oberland: Im Gespräch ist ein Hotelprojekt mit 1000 Zimmern auf dem Gelände des Mystery Park.

www.espace.ch 18.11.2006 wyl

17.11.06

Einkaufen in Bern wird etwas entspannter

Gelockerte Ladenöffnungszeiten

Während Zürich über völlig liberalisierte Ladenöffnungszeiten nachdenkt, steht Bern vor einem ersten Schritt in Richtung Kundenbedürfnis. Ab Anfang des nächsten Jahres kann man sich unter der Woche bis 20 Uhr mit den Einkäufen Zeit lassen.

Ab dem 1. Januar 2007 kann man im Kanton Bern länger shoppen. Die Geschäfte dürfen dann montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr sowie samstags bis 17 Uhr geöffnet sein, wie die Berner Kantonsregierung am Donnerstag mitteilte. Einmal wöchentlich ist zudem ein Abendverkauf bis 22 Uhr möglich.

Ebenfalls neu gelten für Imbissstände und Hauslieferdienste dieselben Öffnungszeiten wie für Gastbetriebe. Zudem hat der Regierungsrat zum Schutz des Verkaufspersonals einen Normalarbeitsvertrag in Kraft gesetzt. Nach wie vor besondere Regelungen gelten in den Tourismusorten, wo die Geschäfte täglich bis 22.30 Uhr geöffnet sein können. Die Gesetzesänderungen wurden vom Grossen Rat in der Junisession verabschiedet.

www.nzz.ch 16.11.2006

16.11.06

«Milestone 06» an Schweizer Alpenclub SAC

Aus den Berghütten des SAC sind kleine Hotels geworden.

Der Tourismuspreis der Schweiz geht an den Alpenclub, der dieses Jahr der mit der Aktion «Hüttenjahr-Hüttenfestival 2006» sehr erfolgreich war.

Im Beisein von Wirtschaftsministerin Doris Leuthard erhielten in Bern insgesamt vier Tourismusprojekte und zwei Persönlichkeiten einen Milestone

Der mit 10'000 Franken dotierte erste Preis für herausragende Projekte ging an den Schweizer Alpenclub (SAC) für seine Strategie der Erlebnis-Berghütten mit der innovativen Gestaltung der neuen Unterkünfte.

Im Zuge der Strategie «Bergerlebnis» verwandeln sich die biederen «SAC-Hütten» allmählich zu eigentlichen Berg-Hotels, wurde als Begründung anlässlich der Verleihung des «Milestone»-Tourismuspreises am Dienstag gesagt.

Die alten Massenlager mit den bewährten Militärdecken seien heute Unterkünften gewichen, die dem Bedürfnis des modernen Gastes nach «Geborgenheit und Einmaligkeit» Rechnung trügen. Die einstigen Hütten duckten sich nicht mehr verschämt in die Berglandschaft.

Den zweiten Preis erhielt die Qualitätsförderungsinitiative «Enjoy Switzerland» von Schweiz Tourismus, die in den Pilotorten Gryon-Villars, Lenzerheide, Scuol und Zermatt gestartet wurde. Mit «Enjoy Switzerland» wird die Gastfreundlichkeit ins Zentrum gestellt.

Brasilien in Weggis

Mit dem dritten «Milestone» wurde das «Footballcamp Brasilien» im luzernischen Weggis gewürdigt. Dieses hat den Aufenthalt der brasilianischen Nationalmannschaft, die sich dort für die WM in Deutschland vorbereitete, zu einem grossen Spektakel gemacht und für eine nachhaltige touristische Werbeaktion genutzt.. Über 110'000 Gäste hatten Weggis während der 14 Trainingstage besucht.

Märchenhotel geehrt

Der Spezialpreis «Klein&Kreativ» ehrt den Hotelier Martin Vogel vom «Märlihotel» Bellevue in Braunwald. Die kleinen Gäste fahren dabei mit dem Lift durch ein Aquarium, und der Hotelier persönlich erzählt ihnen jeden Abend ein Märchen.

Der symbolische «Milestone» für das «Lebenswerk» wurde Leo Jeker, dem langjährigen Direktor der Bündner Bergbahnen Savognin überreicht. Seit Jahrzehnten präge Jeker mit seinem Engagement die touristische Entwicklung von ganz Graubünden, hiess es in der Laudatio.

An den 27-jährigen Samuel Vörös geht der Milestone für die aussergewöhnliche Leistung einer Nachwuchskraft.

Samuel Vörös ist der initiative Geschäftsleiter der Tavolago, des Gastronomieunternehmens der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee. Vörös führt dieses Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern mit grossem Erfolg.

Tourismus als Landeswerbung

Die Schweizer Wirtschaftsministerin Doris Leuthard rief die über 400 Vertretern der Schweizerischen Tourismusbranche, die sich in Bern zur Preisübergabe eingefunden haben, zu verstärkter Zusammenarbeit und innovativem Handeln auf.

Bei der geplanten, neuen Organisation für Landeswerbung werde dem Tourismus eine wichtige Rolle zufallen.

Beim öffentlich ausgeschriebenen «Milestone»-Wettbewerb für innovative Projekte sind dieses Jahr 87 Bewerbungen aus allen Tourismusbereichen und Landesteilen eingegangen.

www.swissinfo.org 14.11.2006

15.11.06

Neue Sammelstellen sind top

Seit einem Jahr sind die ersten der topmodernen Ghüder-Sammelstellen in Bern in Betrieb. Die Stadt ist begeistert: So sauber waren die Quartiere noch nie.

«Um die neuen Sammelstellen liegt praktisch kein Abfall», sagt Christian Jordi von den städtischen Entsorgungshöfen. «Bei den herkömmlichen Deponien stellen die Leute die Petflaschen oder den leeren Papiersack einfach neben die Glasmulde.» Bei den neuen Entsorgungsstellen können Karton, Glas, Pet oder Batterien am selben Ort entsorgt werden. «Recycling wird so viel einfacher», sagt Beat Hunziker, Leiter der städtischen Abfallentsorgung. «Und wir haben nun ein sauberes Stadtbild.»

Vor rund einem Jahr wurde die erste Deponie eröffnet. Mittlerweile gibt es schon deren vier. Obwohl sie mitten in Quartieren stehen, gingen bei der Stadt bisher keine Rekla-mationen ein. Die Container sind geruchsarm und schallgedämpft. Da sie in den Boden eingelassen sind, stören sie auch optisch kaum.

Noch dieses Jahr dürfte eine Quartierentsorgungsstelle an der Sempachstrasse gebaut werden. Zwar kostet diese fast 300 000 Franken und ist damit viel teurer als eine normale Sammelstelle. «Der Betrieb ist aber günstiger, weil wir uns das Aufräumen sparen können», so Hunziker. «Die Rechnung geht also auf.» Bis im Jahr 2009 sollen 15 weitere Stellen folgen.

www.20min.ch Lorenz Hanselmann 15.11.2006

14.11.06

Neuer Swiss-Airbus heisst «Stadt Bern»

Auf dem Flughafen Zürich hat der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät einen neuen Airbus A330 der Swiss auf den Namen «Stadt Bern» getauft.

Die Taufe fand nach der ersten Landung des Flugzeugs in Zürich statt. Künftig sollen gemäss Swiss alle Flugzeuge Schweizer Städtenamen erhalten.

Für den Flottenausbau will die Swiss insgesamt fünf Airbusse zwei A330 und drei A340 erwerben. Der Ausbau bringt laut der Swiss 550 neue Arbeitsplätze beim fliegenden Personal. Die SwissFlotte wird bis zum Beginn des Sommerflugplanes insgesamt 72 Flugzeuge umfassen und 70 Destinationen bedienen.

news.search.ch 13.11.2006
www.swiss.com
Bern Info

13.11.06

Schleierverbot in Tunesien

Rund 140 Personen haben sich nach Polizeiangaben in Bern vor der tunesischen Botschaft versammelt. Sie protestierten gegen die Verletzung der Rechte der Frauen in Tunesien, denen es verboten worden war, den Schleier zu tragen.

Die Organisatoren sprachen von rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kundgebung. «Wir fordern, dass Tunesierinnen frei in ihrer Kleiderwahl sind und selbst entscheiden können, ob sie Jeans und Oberteile mit Decolleté oder den Schleier tragen möchten», sagte Larbi Guesmi, Präsident der Organisation Ez-Zeitouna.

Die Schweizer Nichtregierungsorganisation (NGO) hatte die Aktion veranstaltet. «Niemand sollte Frauen dazu zwingen, sich so oder anders zu kleiden», sagte er der Nachrichtenagentur SDA weiter.

Gemäss Ez-Zeitouna haben die Behörden in Tunesien im Oktober eine «rigorose Kampagne gegen die weibliche Bekleidung gestartet». Die Polizei sei so weit gegangen, Frauen zu zwingen, ihren Schleier abzulegen - notfalls auch mit Gewalt. Verschleierte Frauen seien daran gehindert worden, zur Arbeit zu gehen.

Die Demonstranten versuchten laut Guesmi, ihre Forderungen den tunesischen Diplomaten in Bern zu übergeben, die sich aber geweigert hätten, sie entgegenzunehmen. Die NGO Ez-Zeitouna kämpft in der Schweiz für Meinungsfreiheit.

www.sda.ch 11.11.2006

12.11.06

Heilen mit Bienenprodukten

Seit Urzeiten werden die sechs Bienenprodukte (Honig, Bienenwachs, Pollen, Propolis, Gelée Royale und Bienengift) erfolgreich therapeutisch eingesetzt. Auch in der Schweiz wächst das Interesse an den Möglichkeiten dieser alternativen Behandlungsmethoden rasant.

Das Zentrum für Bienenforschung, welches der Forschungs-anstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP angegliedert ist, hat die Zeichen der Zeit erkannt und organisierte mit dem gleichzeitig gegründeten Schweizerischen Apitherapie-Verein SAV am 11. und 12. November 2006 in Bern die erste Tagung über Apithe-rapie. ALP unterstützt den jungen Verein als zukünftigen Partner für Behörden und Forschung.

Die Bienen bauen sechseckige Waben. Ob es ein Zufall ist, dass sie auch sechs Bienenprodukte produzieren? Klar ist aber, dass die Bienenprodukte weltweit vielfältig als wertvolle Nahrung, als funktionelle Nahrungsergänzung, als Bestandteil von Kosmetika und als Medi-kamente eingesetzt werden. Auch in Westeuropa wächst das Interesse an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten rasant.

Erste Schweizer Apitherapietagung

Die zweitägige Tagung hatte zwei Ziele. Erstens die Eigenschaften der Bienenprodukte be-züglich Heilwirkung und Einfluss auf die Ernährung aufzuzeigen. Zweitens stellten internatio-nale Expertinnen aus den USA, Rumänien und der Schweiz die Möglichkeiten praktischer Anwendungen in der Medizin, der Pflege und im Wellnessbereich vor. Mit diesen Demonstra-tionen wurde der Praxisbezug eindrücklich hergestellt.

Der Schweizerischer Apitherapie-Verein SAV fördert gemäss Statuten:

  • Die Apitherapie, durch Sammeln und Verbreiten von Fachwissen und Erfahrungen über die Apitherapie. Diese Heilkunde soll allgemein bekannt werden.
  • Die Apitherapieforschung
  • Die Anwendung der Apitherapie in Medizin und Heilpraxis
  • Die Produktion von qualitativ hochstehenden und offiziell anerkannten Bienenprodukten für die Verwendung in der Apitherapie

Als Präsident des SAV wurde der bekannte Schweizer Arzt und Apitherapie-Spezialist Dr. med. Theodore Cherbouliez, der seine Praxis in New York betreibt und an der Universität Genf lehrt, gewählt.

www.db-alp.admin.ch

11.11.06

Gedenkfeier für ermordete Journalistin Politkowskaja in Bern

Gegen 100 Personen haben am Freitagabend in der Berner Heiliggeistkirche die russische Journalistin Anna Politkowskaja in einer Gedenkfeier gewürdigt. Sie habe bis zuletzt mutig und unbeirrt für Menschenrechte gekämpft.

Die Berner SP-Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot, Vizepräsidentin der Organisation FriedensFrauen Weltweit (früher: 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis) sagte, Politkowskaja habe gewusst, «dass das, was sie tat gefährlich war, aber sie konnte nicht anders».

Mit Kugeln, Hinterlist und Menschenverachtung sei die 48-jährige Journalistin und Mutter von 2 Kindern am 7. Oktober für immer zum Schweigen gebracht worden. Es sei zu befürchten, dass die Verantwortlichen für diesen Mord nicht zur Rechenschaft gezogen würden.

Mehrere Referentinnen und Referenten würdigten an der Feier Politkowskajas Engagement für das tschetschenische Volk in seinem Kampf um Unabhängigkeit. Sie habe sich gefreut darüber, dass auch sie 2005 als eine der 1000 Frauen für den Friedensnbelpreis nominiert worden war. Ihr Beispiel werde weiter wirken.

www.sda.ch 10.11.2006
www.1000peacewomen.org
Anna_Politkowskaja (Wikipedia)

10.11.06

Messe zum Thema Wohnkultur

Am Samstag öffnet die 5. Messe für Wohnkultur und Bauideen auf dem BEA-Gelände in Bern ihre Tore. Bis zum 19. November präsentieren rund 200 Aussteller auf einer Fläche von 25'000 Quadratmetern ihre Ideen zum Thema Wohnkultur.

Unter dem Slogan «Willkommen zuhause» werden Neuheiten und Trends in den Bereichen Einrichten, Renovieren und Umbauen vorgestellt, wie es in einer Mitteilung der «wohn-raum + immobilien- herbstmesse» vom Donnerstag heisst.

www.wohn-raum.ch

9.11.06

Berner Tourismus / Gastgewerbe wieder expansiv

Rund 34'000 Erwerbstätige haben ihren Arbeitsplatz in einem Berner Gastgewerbebetrieb.

Das Gastgewerbe als touristische Leitbranche erwirtschaftet etwa 2.4 Prozent des kantonalen Bruttoinlandsprodukts. Regional ist die Bedeutung des Gastgewerbes aber ziemlich verschieden. In der Tourismusregion Berner Oberland ist die Bedeutung dieser Branche mit beinahe 6 Prozent deutlich grösser.

Ausser-Haus-Verpflegung profitierte von Fussball-WM

Für die Entwicklung des Gastgewerbes sind hauptsächlich zwei Einflussfaktoren zu unterscheiden. Zum einen sind dies die touristischen Gästefrequenzen, zum anderen die Ausser-Haus-Verpflegung der lokalen Haushalte. Beide Einflussfaktoren verhalten sich momentan klar positiv. Die Ausser- Haus-Verpflegung nahm im bisherigen Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr zu, insbesondere dank einer besseren Konsumentenstimmung im Zuge der erfreulichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Zudem kamen im Juni positive Impulse von der Fussball-Weltmeisterschaft, welche zu hohen Konsumausgaben in Restaurants und Bars führten. Andererseits nahm im Zuge der breit abgestützten weltwirtschaftlichen Entwicklung auch die Zahl der Hotelübernachtungen im Kanton Bern zwischen Januar und Juli im Vorjahresvergleich um 6.3 Prozent (CH: +5.5%) zu, was den Aufwärtstrend im Tourismus seit Ende 2005 bestätigt. Dazu trug sowohl die Zahl der inländischen wie auch der ausländischen Frequenzen bei.

Für das gesamte Jahr 2006 ist im bernischen Gastgewerbe mit einer Wachstumsbeschleunigung auf 3.8 Prozent zu rechnen (2005: +1.1%). Für 2007 sind die Perspektiven mit einem Plus von 1.9 Prozent weiter intakt. Die touristische Nachfrage aus Deutschland dürfte sich weiter langsam erholen, während für die Binnennachfrage im Minimum eine Stabilisierung erwartet wird.

Zudem dürfte sich auch die Ausser-Haus-Verpflegung weiter positiv entwickeln. Die mittelfristige Tourismus/Gastgewerbe wieder expansiv Entwicklung im Berner Tourismus wird massgeblich von der UEFA EURO 2008 beeinflusst, welche 2008 eine deutliche Zusatznachfrage nach Hotelübernachtungen auslösen wird. Abgesehen von diesem Einmaleffekt ist mittelfristig nur mit einem moderaten Nachfragewachstum zu rechnen. Die reale Wertschöpfung wird um nicht ganz 1 Prozent pro Jahr wachsen.

http://www.piar.ch 26.10.2006
Berner Hotels
Berner Beizen

8.11.06

Kindermuseum im Klee-Zentrum erhält neuen Leiter

Der Würzbuger Kunstpädagoge Stefan Graupner übernimmt ab März 2007 die Leitung des Kindermuseums Creaviva am Zentrum Paul Klee in Bern. Der bisherige Leiter Adrian Weber hat das Museum auf Grund von Differenzen mit dem Stiftungsrat verlassen.

Weber habe seine Stelle im Juni gekündigt und im August seinen letzten Arbeitstag geleistet, bestätigte Janine Aebi-Müller, die Präsidentin des Creaviva-Stiftungsrats entsprechende Medienberichte.

Erfolgt sei die Kündigung auf Grund von Differenzen zwischen dem Stiftungsrat und Weber, unter anderem in den Bereichen Führung und Finanzen.

Nachfolger Webers wird ab 1. März der deutsch-schweizerische Doppelbürger Stefan Graupner, wie das Museum in einer Mitteilung schreibt.

Graupner hat Philosophie, Kunstgeschichte und Geschichte studiert und hat an der Universität Würzburg einen Lehrauftrag in Kunstpädagogik. Bis zu Graupners Stellenantritt leitet Aebi-Müller das Kindermuseum interimistisch.

www.sda.ch 07.11.2006
Zentrum Paul Klee Bern

7.11.06

Bridge Club Bern

Seit 6 Jahren schon führen die jungen Studenten des BridgeClubBern andere Studenten und Junioren in das Bridgespiel ein. In ein Kartenspiel das weltweit schon Millionen in seinen Bann gezogen hat.

Die erste Lektion des diesjährigen Kurses findet im BridgeClubBern am 9. November 2006 um 19h statt. Die weiteren Spielabende ebenfalls je donnerstags ab 19h. Auch wenn Bridge ein Partnerspiel ist, könnt ihr selbstverständlich allein kommen, denn Spielpartner findet ihr genügend vor.

Bridge gilt zwar als schwierig, doch die Basis kann man sich in wenigen Minuten aneignen. Ähnlich dem Schach liegt die Schwierigkeit erst im Verbessern der Spieltechnik. An jedem Spielabend werden euch neue Aspekte des geschickten Umgangs mit den Bridgekarten gezeigt - endlich ein Uni-kurs der Spass macht! Die Spielabende dauern ca. 2 Stunden, doch danach kann nach belieben weiter gezockt werden.

Interessiert? Hoffentlich! Nicht zögern, sondern sofort unserer Studentengruppe beiwohnen und ein email an folgende Adresse schicken:geoff@iam.unibe.ch

Spielort: Der BridgeClubBern befindet sich ganz unten an der Gerechtigkeitsgasse - in der Nummer 12. Von der Altstadt her kommend auf der linken Seite. Im Parterre logiert das Café Treff und im 2. Stock wird eifrig Karten gespielt. Nächster Busstop: Linie 12, Nydegg. Meist ist am Donnerstag schon deutlich vor 19h jemand anwesend: Einfach heraufkommen und sich von den Bridgekarten faszinieren lassen.

www.bridgeclubbern.ch
Bridge (Wikipedia)

6.11.06

Bahnhof Bern - Neue Zufahrt geplant

Die «Welle von Bern» soll aufgewertet werden: In drei bis vier Jahren werden Autofahrer nahe an die Gleise fahren können, um Bahnreisende abzuholen – sofern alles klappt. Das Merkurgässli soll als neue Zufahrt genutzt werden.

Die revidierten Pläne für die Umnutzung von Schanzenpost und Bahnpostgebäude sehen eine weitere Zufahrt für Autos beim Berner Bahnhof vor – am Westportal bei der sogenannten «Welle von Bern» an der Schanzenbrücke. Die Idee: Man soll mit dem Privatwagen nahe an die Gleise fahren können, wie Stadtplaner Christian Wiesmann bestätigt. Dafür sind im Merkurgässli ein Platz mit einem Kreisel als Wendemöglichkeit und mindestens zehn Kurzzeit-Parkplätzen für «Zubringer» oder «Abholer» geplant.

Über Rolltreppen und Lifte gelangen die Reisenden via «Welle» zu den Zügen. Auch die Taxistände, die heute auf der Schanzenbrücke stehen, werden ins Merkurgässli verlegt. «Eigentlich machen wir einen zweiten Bahnhof», sagt Wiesmann. Ein Vorteil des Projekts sei die Entflechtung der Zugänge. Die Zufahrt auf Gleisniveau kollidiert nicht mit dem Strom der Zugpendler, die von der «Welle» Richtung Hirschengraben strömen.

Der Architekt Andrea Roost hat die Pläne konkretisiert. Er war als Sieger aus dem städtischen Projektwettbewerb «Umnutzung Schanzenpost» hervorgegangen. Die neue Bahnhofvorfahrt war eine Vorgabe dieses Projekts. Sobald der Gemeinderat die Baubewilligung erteilt, will die Post auf Investorensuche gehen. «Anfang 2009 wollen wir bauen», sagt Andreas Brönimann, Leiter Immobilien bei der Post.

www.espace.ch 04.11.2006

5.11.06

Abendverkauf für Handicapierte im Loeb Bern

Am Dienstag, 28.11.2006 öffnet der Loeb Bern seine Türen ganz speziell für ältere und handicapierte Menschen!

Zwischen 19.00 und 21.00 Uhr kann auf allen fünf Stockwerken in Ruhe eingekauft und herum geschmökert werden. Das Verkaufspersonal nimmt sich besonders viel Zeit, um auf Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.

Im Jubiläumsjahr erhalten die Kundinnen und Kunden bei ihren Einkäufen 10% Rabatt. Das Tea-Room Monnier lädt nach der Shoppingtour zu einer Erfrischung ein. Zum Abschluss erwartet die Besucherinnen und Besucher eine kleine Überraschung.

Familienmitglieder, Verwandte, Freunde und Bekannte sind in Begleitung von älteren und handicapierten Personen ebenfalls herzlich willkommen.

Der Eingang an der Schauplatzgasse ist ab 18.45 Uhr geöffnet. Ausgewiesene Behindertenfahrzeuge können während des Abendverkaufs in der Gurtengasse parkiert werden.

Initiiert und organisiert wird dieser Anlass durch Procap Bern + Biel-Seeland, in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Loeb AG Bern. Procap engagiert sich als schweizweit grösste Selbsthilfeorganisation seit mehr als 75 Jahren für die Anliegen der Menschen mit Handicap.

www.procap.ch
www.loeb.ch

4.11.06

Bauzeuge der Moderne saniert

Das denkmalgeschützte Gebäude des Instituts für Geologie an der Uni Bern ist saniert. Der Bauzeuge aus den Dreissigerjahren des vergangenen Jahrhunderts konnte nach 30 Monaten Bauzeit wieder an seine Nutzer übergeben werden.

Die Sanierung kostete 21 Mio. Franken, wie das kantonale Amt für Information am Freitag mitteilte. Der Bau an der Baltzerstrasse ist ein Hauptwerk des sogenannten «Neuen Bauens» in Bern. Das Gebäude zeichnet sich durch städtebauliche und gestalterische Radikalität aus und widerspiegelt das damalige architektonische Denken exemplarisch.

Nach über 70 Jahren Betrieb befanden sich Gebäude und Haustechnik in schlechtem Zustand. Nach dem Wegzug der Zoologie aus dem Institutsgebäude bot sich die Chance, die Abteilungen für Geologie an der Baltzerstrasse 1 und 3 zusammenzufassen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Beim Umbau wurden auch die haustechnischen Installationen ersetzt und auf den neusten Stand der Technik gebracht.

www.sda.ch 03.11.2006
Neues Bauen in Bern
Otto Rudolf Salvisberg
Architekturführer unibe (mit Abbildungen)

3.11.06

Strafregisterauszug nur noch per Post

Bis auf weiteres können Privatpersonen einen Strafregisterauszug nicht mehr mehr direkt am Schalter des Bundesamtes für Justiz (BJ) in Bern beziehen. Im Gegenzug soll die schriftliche Zustellung auf zwei bis drei Tage beschleunigt werden.

Das Schweizerische Strafregister fertigt heute als Sektion des BJ pro Tag über 1000 Auszüge für Privatpersonen aus. Die starke Zunahme der Gesuche um rund 30 Prozent in den letzten zwei Jahren hat zu einem Engpass bei der Verarbeitung und zu Zustellfristen von acht bis zehn Arbeitstagen geführt.

Das BJ hat deshalb entschieden, dass der Auszug nur noch schriftlich bestellt und nicht mehr am Schalter bezogen werden kann. Davon sind laut Mitteilung des Bundesamtes täglich 40 bis 60 Gesuchsteller betroffen. Auch telefonische Anfragen nach dem Stand der Bearbeitung werden nicht mehr beantwortet.

Diese Sofortmassnahmen und die befristete Anstellung von Hilfspersonal sollen es erlauben, im Interesse des Grossteils der Kunden eine grössere Zahl von Gesuchen abzufertigen und die Zustellfristen wieder auf zwei bis drei Tage zu verkürzen. Per Express abgeschickte Gesuche werden noch gleichentags bearbeitet.

Um die Jahreswende will das BJ prüfen, ob die Schalterschliessung wieder aufgehoben werden kann.

www.baz.ch 03.11.2006
Bundesamt für Justiz

2.11.06

Ambrosia artemisiifolia - Aufrechtes Traubenkraut

Die Stadtgärtnerei Bern bietet einen Informationsservice zur Ambrosia (Aufrechtes Traubenkraut) an. Im Internet besteht neu ein Informationsangebot über das Aufrechte Traubenkraut, dessen Blütenstaub starke Allergien auslösen kann.

Im Kanton Bern müssen seit 1. Juli 2006 Standorte dieser Pflanze gemeldet und die Pflanzen vernichtet werden. Die Stadtgärtnerei hat ein entsprechendes Meldeblatt im Internet aufgeschaltet. Die Meldung eines Pflanzenfundes kann auch telefonisch erfolgen.

Das Aufrechte Traubenkraut gehört zur Familie der Korbblütler und wurde ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppt. Seit kurzem breitet sie sich relativ rasch in der Schweiz aus. Wer den Verdacht hat, im eigenen Garten oder in einer öffentlichen Grünanlage eine Ambrosia-Pflanze gesehen zu haben, kann sich ab sofort auf der Homepage der Stadt Bern unter www.bern.ch/leben_in_bern/gesundheit/ambrosia über die Erkennungsmerkmale und die richtige Bekämpfung der Problempflanze informieren.

Da die Pflanze seit dem 1. Juli 2006 melde- und bekämpfungspflichtig ist, bittet die Stadt Bern die Bevölkerung dringend, Verdachtsfälle der Stadtgärtnerei zu melden. Am einfachsten geht dies mit einem Meldeblatt, das ebenfalls auf der Homepage zu finden ist. Personen, die über keinen Internetzugang verfügen, können sich bei der Stadtgärtnerei Tel. 031 321 69 11 melden.

Da sich die Ambrosia gerade an Strassenrändern oder auf unbebauten Flächen im Stadtgebiet rasch ausbreiten könnte, ist die rasche Bekämpfung der Pflanze, möglichst vor der Blüte im Juli und August, wichtig. In Absprache mit dem Kanton sammelt die Stadtgärtnerei die Fundmeldungen in der Stadt Bern und informiert die kantonale Fachstelle für Pflanzenschutz.

www.bern.ch/leben_in_bern/gesundheit/ambrosia
Beifussblättriges Traubenkraut (Wikipedia; mit Abbildungen)

1.11.06

«Six Feet Under» - Kunstmuseum Bern

Autopsie unseres Umgangs mit Toten: Zwischen Nicht-Hinsehen-Können und Trotzdem-Hinsehen-Wollen. Ausstellung vom 2. November 2006 bis 21. Januar 2007.

Die Ausstellung «Six Feet Under» ist unserem Umgang mit Toten gewidmet. Gewalt und Tod sind in den Medien allgegenwärtig, doch der direkte Kontakt mit Toten wird in unserer Gesellschaft gemieden. Darstellungen von Toten können eine seltsame Faszination auf uns ausüben: Wir schwanken zwischen Nicht-Hinsehen-Können und Trotzdem-Hinsehen-Wollen. «Six Feet Under» veranschaulicht, dass der Tod in der Kunst ein universelles und uraltes Thema ist: gezeigt werden Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern aus verschiedenen Jahrhunderten, Leihgaben von anderen Institutionen und Künstlerinnen und Künstlern sowie speziell für die Ausstellung geschaffene Arbeiten. Das Hauptgewicht liegt indes auf zeitgenössicher Kunst aus verschiedenen Kontinenten und Zivilisationen – Europa, Amerika, Mexiko, China, Japan, Thailand, Indien und Ghana.

«Six Feet Under» ist eine Redewendung, die den Titel für die inzwischen Kult gewordene gleichnamige US-amerikanische TV-Serie lieferte und nun auch den Titel zu dieser Ausstellung beisteuert. Das neu erwachte Interesse von Kunst, Populärkultur und Forschung am Tod ist ein Indiz dafür, dass dieses Thema nicht mehr verdrängt wird, sondern sich eine «neue Sichtbarkeit des Todes» (Thomas Macho) entwickelt hat, wozu auch die Ausstellung ihren Teil beitragen will.

Es gibt keine Kultur, die den Tod nicht dargestellt hat, wie die Kunstwerke aus verschiedenen Epochen und Kontinenten in der Ausstellung «Six Feet Under» belegen. Die Furcht vor dem Tod und die Lust am Sehen-Erkennen gelten als die wichtigsten Triebfedern menschlichen Handelns und Denkens, sie sind der Ursprung menschlicher Kultur. Beim speziellen Betrachten (des Bildes) einer Leiche spitzt sich diese perzeptive Widersprüchlichkeit zu: Wir schwanken zwischen Nicht-Hinsehen-Können und Trotzdem-Hinsehen-Wollen. So üben Darstellungen von Toten oftmals eine seltsame Faszination auf uns aus.

Ausstellung in sechs Kapiteln

Die Ausstellung ist in sechs thematische Kapitel unterteilt, was spannende Gegenüberstellungen von Kunstwerken möglich macht. Das erste Kapitel handelt von Leichen, Totenköpfen und Skeletten. Künstler wie Andres Serrano, Jean-Frédéric Schnyder, Ferdinand Hodler, Karl Stauffer-Bern oder Stefan Balkenhol führen uns das vor Augen, was wir nicht sehen mögen und nur darum schon eine besondere Faszination ausübt: den toten, verwesten bist zum Skelett zerfressenen menschlichen Körper – unseren Körper, wie wir ihn nie sehen werden.

Im zweiten Kapitel Särge, Gräber und Tränen werden Kunstwerke gezeigt, die Bestattungs- und Trauerrituale thematisieren. So ist beispielsweise dem Kinderbegräbnis von Albert Anker, der den Tod nur in der Körpersprache der Hinterbliebenen spiegelt, ein Werk der mexikanischen Künstlerin Teresa Margolles gegenübergestellt: In einen kleinen flachen Zementblock ist der Körper eines tot geborenen Kindes eingegossen, für dessen Begräbnis der Mutter das Geld fehlte. Ebenfalls zu sehen sind Särge von ghanaischen Künstlern, die speziell für die Ausstellung angefertigt wurden.

Alle im dritten Kapitel Hommagen – geliebte und verehrte Tote vorgestellten Werke zeigen Leichname von Personen, die den betreffenden Künstlern nahe standen. So ist Claude Monets Porträt seiner toten Ehefrau ausgestellt, aber auch ein Werk von A A Bronson, das seinen an AIDS verstorbenen Kollegen Felix Partz im Grossformat abbildet. Der Künstlertod thematisiert die Endgültigkeit und Radikalität des Suizids. Die estnische Künstlerin Ene-Liis Semper reiht in ihrem Werk inszenierte Selbstmorde aneinander. Der britische Künstler Keith Arnatt inszeniert dagegen seine eigene Beerdigung in einer Fotoserie.

Tod und Lifestyle spielt auf den New Romanticism der 1980er Jahre an. Den neoromantischen Geist und eine verklärte Sehnsucht nach dem Tod findend man u.a. in den Objekten und Installationen von David Altmjed.

Die Auseinandersetzung des japanischen Fotografen Izima Karou mit dem Tod basiert auf der Tradition der schönen Toten in der japanischen Kunst und Literatur.

Im letzten Kapitel Nachleben geht es um Vorstellungen, was nach dem Tod sein wird. Der Berner Seelenaltar aus dem Jahre 1506 wird von Toten eine Messe gelesen, um Fürbitte zu Gunsten der Lebenden einzulegen. Die Videoarbeiten der thailändischen Künstlerin Araya Rasdjarmrearnsook basieren dagegen auf Performances, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Leichenschauhäusern stattgefunden haben.

Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm und einem Katalog in Deutsch und Englisch begleitet.

Die Ausstellung wird grosszügig von der Stiftung GegenwART unterstützt.

Katalog

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Six Feet Under. Autopsie unseres Umgangs mit Toten / Autopsy of Our Relation to the Dead. Kerber Verlag, Leipzig/Bielefeld. Herausgegeben vom Kunstmuseum Bern, mit Texten von Elisabeth Bronfen, Bernhard Fibicher, Matthias Frehner, Susanne Friedli, Thomas Macho, Helga Lutz, Regula Tschumi, Hans Christoph von Tavel. Deutsch und Englisch. 224 Seiten, vierfarbig, 27,2 x 21 cm. ISBN 3-86678-019-2. CHF 58.-

www.kunstmuseumbern.ch
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