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15.11.06

Neue Sammelstellen sind top

Seit einem Jahr sind die ersten der topmodernen Ghüder-Sammelstellen in Bern in Betrieb. Die Stadt ist begeistert: So sauber waren die Quartiere noch nie.

«Um die neuen Sammelstellen liegt praktisch kein Abfall», sagt Christian Jordi von den städtischen Entsorgungshöfen. «Bei den herkömmlichen Deponien stellen die Leute die Petflaschen oder den leeren Papiersack einfach neben die Glasmulde.» Bei den neuen Entsorgungsstellen können Karton, Glas, Pet oder Batterien am selben Ort entsorgt werden. «Recycling wird so viel einfacher», sagt Beat Hunziker, Leiter der städtischen Abfallentsorgung. «Und wir haben nun ein sauberes Stadtbild.»

Vor rund einem Jahr wurde die erste Deponie eröffnet. Mittlerweile gibt es schon deren vier. Obwohl sie mitten in Quartieren stehen, gingen bei der Stadt bisher keine Rekla-mationen ein. Die Container sind geruchsarm und schallgedämpft. Da sie in den Boden eingelassen sind, stören sie auch optisch kaum.

Noch dieses Jahr dürfte eine Quartierentsorgungsstelle an der Sempachstrasse gebaut werden. Zwar kostet diese fast 300 000 Franken und ist damit viel teurer als eine normale Sammelstelle. «Der Betrieb ist aber günstiger, weil wir uns das Aufräumen sparen können», so Hunziker. «Die Rechnung geht also auf.» Bis im Jahr 2009 sollen 15 weitere Stellen folgen.

www.20min.ch Lorenz Hanselmann 15.11.2006

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