Berufswahl
myBerufswahl.ch: Interaktiv zur erfolgreichen Berufswahl. Mit interaktiver Unterstützung den richtigen Beruf wählen: Als erster Kanton bietet Bern die neue nationale Internetplattform myBerufswahl.ch ergänzt mit eigenen, zusätzlichen Informationen an. Das Online-Werkzeug führt gezielt durch die sieben Schritte der Berufswahl. Es richtet sich gleichermassen an Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen. Andere Kantone werden ihre kantonsspezifischen Informationen auf myBerufswahl.ch ab Herbst 2009 aufschalten. myBerufswahl.ch ist eine neue, interaktive Plattform für die Berufswahl. Entwickelt wurde sie vom Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDDB), der Schweizerischen Post und der Erziehungsdirektion des Kantons Bern, die das Pilotprojekt realisiert hat. Die Internetplattform führt durch die verschiedenen Schritte einer erfolgreichen Berufswahl und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen. Zu jedem Schritt finden sie auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Informationen und Hilfestellungen. Ein zentrales Instrument sind die Erinnerungsmails: Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen werden regelmässig informiert, welcher Schritt im Berufswahlprozess gerade ansteht und was als nächstes zu tun ist. Damit wird sichergestellt, dass der Fahrplan eingehalten wird und nichts Entscheidendes vergessen geht. Kanton Bern übernimmt Pionierrolle myBerufswahl.ch ist Teil des Internetauftritts der Berufsberatung (www.berufsberatung.ch) und kann schweizweit genutzt werden. Das Konzept sieht vor, dass jeder Kanton die Erinnerungsmails in Eigenregie betreiben sowie die Plattform mit eigenen Inhalten ergänzen kann. Der Kanton Bern hat diesen Schritt im Rahmen des Pilotprojekts bereits vollzogen und bietet zahlreiche Zusatzinformationen an. Das Angebot reicht von Hinweisen auf kantonale Berufswahlmedien und Merkblätter über Links und Erläuterungen zum bernischen Bildungssystem bis hin zu Materialien für Migrantinnen und Migranten. Weiter wurden die Erinnerungsmails auf den kantonalen Berufswahlfahrplan abgestimmt. Andere Kantone werden dem Berner Beispiel folgen und die Plattform ab Herbst 2009 mit eigenen Informationen ergänzen. www.myberufswahl.ch
1. Mai
Keine Abfallentsorgung am 1. Mai 2009.Der Tag der Arbeit ist für die Angestellten der Stadt Bern ein arbeitsfreier Tag. Deshalb wird am Freitag, 1. Mai 2009, auch kein Kehricht abgeführt. Zudem werden die Haltestellen des ÖkoInfoMobils nicht bedient und alle Entsorgungshöfe bleiben geschlossen. Wie in anderen Schweizer Städten ist für die Angestellten der Berner Stadtverwaltung der 1. Mai arbeitsfrei. Auch die Dienstleistungen der Abfallentsorgung fallen an diesem Tag aus: Am Freitag, 1. Mai 2009, wird in der ganzen Stadt weder Hauskehricht, Papier noch Grüngut abgeholt. Speziell davon betroffen sind die Kreise B (Matte, Mattenhof, Weissenbühl, Bümpliz, Oberbottigen, Riedbach, Länggasse links der Länggassstrasse) und C (Innenstadt). Am Donnerstag, 30. April 2009, und Montag, 4. Mai 2009, findet die Kehrichtabfuhr wie gewohnt statt. Entsorgungshöfe bleiben geschlossen Am 1. Mai bleiben zudem alle vier städtischen Entsorgungshöfe geschlossen und das ÖkoInfoMobil bleibt in der Garage. Die Haltestellen des InfoMobils in den Quartieren Länggasse / Felsenau und Breitenrain / Lorraine werde nicht bedient. Für die Entsorgung jeglicher Art von Abfällen sind am Samstag, 2. Mai 2009, die beiden grossen Entsorgungshöfe Fellerstrasse und Egelsee wie gewohnt von 8.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. www.bern.ch1. Mai - Tag der Arbeit in der Schweiz
Robert Walser
Robert Walser kehrt nach Bern zurück.Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurde heute das Robert Walser-Archiv in zwei eskortierten Spezialfahrzeugen der Securitas nach Bern transportiert. Die Robert Walser-Stiftung verlegt ihren Sitz von Zürich nach Bern, wo sie in der Altstadt das Robert Walser-Zentrum eröffnet. Die kostbarsten Archivgüter sind in Zukunft im Schweizerischen Literaturarchiv der Schweizerischen Nationalbibliothek deponiert, wo sie fachgerecht konserviert werden. Der Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen Walser-Stiftung und Nationalbibliothek/Literaturarchiv wurde kürzlich unterzeichnet. Die Robert Walser-Stiftung (RWS) hat heute Zürich verlassen und ist in das neue Robert Walser-Zentrum an der Marktgasse 45 in Bern umgezogen. Die Bestände - darunter auch die berühmten «Mikrogramme» - wurden in den frühen Morgenstunden unter strikter Geheimhaltung durch die Securitas überführt. Dazu wurden zwei Spezialfahrzeuge und eine Motorradeskorte eingesetzt. Ein Teil der wertvollen Fracht ist künftig im Robert Walser-Zentrum zugänglich, die besonders kostbaren Manuskripte werden im Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) der Nationalbibliothek (NB) deponiert. Das an bester Lage in der Berner Altstadt gelegene Robert Walser-Zentrum wird im Laufe der nächsten Monate eingerichtet und am 18./19. September feierlich eingeweiht. Es beherbergt das Robert Walser-Archiv, eine öffentliche Ausstellung sowie die weltweit umfassendste Fachbibliothek zu Robert Walser und Carl Seelig, zu der auch eine umfassende Sammlung von Erstausgaben, Zeitschriften und Druckbelegen gehört. Walser-Liebhaber und -Forscher können hier unter anderem sämtliche Manuskripte aus Robert Walsers und Carl Seeligs Nachlässen konsultieren - in digitaler Form. Die Originale werden in Zukunft als Leihgabe im SLA konserviert und erschlossen, zusammen mit den anderen Kernbeständen der RWS: dem Doppelnachlass von Hugo Ball und Emmy Ball-Hennings, einem Teilbestand Friedrich Glauser/Max Müller, den Nachlässen von Josef Halperin und von Ossip Kalenter sowie dem Archiv des Steinberg-Verlags. Die enge Zusammenarbeit zwischen der RWS als privater Stiftung und der Bundesinstitution SLA verbessert die Sicherung, Konservierung, Erschliessung und Vermittlung der kostbaren Materialien. Beabsichtigt sind gemeinsame Veranstaltungen, Publikationen und Forschungsprojekte. Die Kooperation, die Pilotcharakter hat, erlaubt die Vernetzung mit den Beständen des SLA, wie den Nachlässen von Friedrich Glauser, Hermann Hesse, Carl Spitteler, Heinrich Federer oder Cécile Lauber. Die Forschung kann dadurch neue Einsichten in das literarische Leben der 20er bis 50er Jahre des 20. Jahrhunderts gewinnen. Den Umzug der RWS nach Bern machte das wegweisende «Berner Modell» möglich, eine Partnerschaft verschiedener öffentlicher und privater Institutionen. Die Eidgenossenschaft ist im «Berner Modell» mit der Nationalbibliothek, dem SLA und dem Bundesamt für Kultur vertreten. Die weiteren Partner sind die RWS, die Stadt und der Kanton Bern, die Burgergemeinde Bern, die Berner Kantonalbank sowie die Stadt Biel. Robert Walser (Wikipedia)www.walser-archiv.chSchweizerische NationalbibliothekGesellschaften und Zünfte: Ober-Gerwern
«PARTY IM PARK»
«PARTY IM PARK» feiert Jubiläum! 5 Jahre Disco unter freiem Himmel!Immer am Donnerstag unterhalten ab der Auffahrt (21. Mai 2009) bekannte Berner DJs das Apéro- und Party-Folk in der ehemaligen «Milchbar» – und zwar Open-Air. Dazu kann man Tanzen, Essen, sich einen Drink gönnen, Plaudern, Geniessen, Flirten - eben alles was der Sommer hergibt. Die Partys dauern jeweils von 19.00 bis 23.00 Uhr. Dabei wird mit der Lautstärke von 19:00 – 20:30 noch «etwas» Rücksicht auf die essenden BesucherInnen Rücksicht genommen – danach dreht der DJ auf. Zum Park Cafe Kleine Schanze Wer immer noch meint, das «Park Café» sei ein Hort für Milchtrinker und Kaffee-und-Kuchen-Gäste, der war schon sehr lange nicht mehr auf der Kleinen Schanze. In der einstigen «Milchbar» hat sich ein Treffpunkt auf grüner Wiese und unter alten Bäumen etabliert, der bei jeder Altersklasse von Gästen auf Gegenliebe stösst: Beamte aus den umliegenden Büros essen hier einen raschen Zmittag im Grünen, Marktfrauen trinken am Morgen Kaffee, Flanierer und Touristen am Nachmittag ein Bier, Kinder spielen auf der Wiese, Liebespaare turteln in den Liegestühlen und gegen Abend füllt sich die gepflegte Lounge mit jungem Volk. Ganz speziell am Donnerstagabend, wenn ein bekannter Berner DJ Musik auflegt - und das erst noch ohne Musikzuschlag. Kurz: Die einstige «Milchbar» ist definitiv dem Kindesalter entwachsen und zu einem «In-Place» von Bern avanciert. 21.05.09 | plattenleger mcw 28.05.09 | DJ Djabo 04.06.09 | das dj 11.06.09 | Danny Da Vingee & Tom Larson 18.06.09 | DJ Mungg 25.06.09 | DJ McFlury 02.07.09 | plattenleger mcw 09.07.09 | Sir Super Smart 16.07.09 | DJ Pistolero Pepe 23.07.09 | DJ ZMI 30.07.09 | DJ papaPOP 06.08.09 | DJ Kevie Kev 13.08.09 | DJ McFlury 20.08.09 | DJ Downtown 27.08.09 | DJ Tony D 03.09.09 | DJ hellzaapoppin 10.09.09 | DJ Allstars 2009 www.kleineschanze.chEvents in BernBeizen in BernWeltpost-Denkmal (Kleine Schanze)
slowUp
Am Sonntag, 26. April 2009 findet der 10. slowUp Murtensee statt und damit der Auftakt zu den diesjährigen 15 motorfreien Erlebnistagen der Marke slowUp. Zehn Jahre zwanglose Events für Bewegung aus eigener Muskelkraft sind rund um den See Grund zu einem fröhlichen Volksfest. Zum Jubiläum sind alle herzlich willkommen!Der Murtensee ist eindeutig das Mekka des Schweizer Langsamverkehrs. Vor zehn Jahren begann hier die Schweizer slowUp-Geschichte. Das Expo-Pilotprojekt hat sich zu einer nachhaltigen Bewegung mit schweizweit 15 zwanglosen motorfreien Erlebnistagen für Velofahrende, Inline Skater und Wanderer entwickelt. Letztes Jahr wurde hier das hervorragende Aktiv-Routennetz SchweizMobil lanciert, welches ebenfalls noch lange Geschichte schreiben wird. Und nun steht am Sonntag, 26. April, das Jubiläum ‚10 Jahre slowUp Murtensee‘ an. Für dieses Fest putzt sich die 32 Kilometer lange Seeroute besonders schön heraus. Entlang der abwechslungsreichen Strecke durch die historischen Kleinstädte Murten und Avenches, die malerischen Dörfer des Vully und durchs Grosse Moos warten attraktive Geburtstags-Überraschungen auf die Freunde des Langsamverkehrs. Mit etwas Muskelkraft und viel Spass um den Murtensee Angesagt ist am slowUp Murtensee Bewegung aus eigener Muskelkraft. Dieser Einladung sind während der letzten neun Jahre rund 465‘000 Menschen gefolgt, darunter viele überzeugte ‚Wiederholungstäter‘. Von 10.00 bis 17.00 Uhr gehören die Kantonsstrassen rund um den Murtensee alleine den sportlich Bewegten. Alle tangierten Strassen – sie sind durchwegs asphaltiert - bleiben bis 17.30 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Der slowUp führt im Uhrzeigersinn um den See, also zum Beispiel von Murten via Avenches, Vallamand, Nant zurück nach Murten. Wem eine halbe Seerunde genügt, kann genüsslich mit dem Schiff vom Vully nach Murten zurückkehren. Eröffnungs- und Jubiläumsfeier in Murten Die Eröffnungszeremonie des 10. slowUp Murtensee findet am Sonntag, 26. April 2009, um 10.00 Uhr auf dem ‚Säulimärit’-Festplatz neben dem Hotel Schiff am Hafen von Murten statt. Stadtpräsidentin und slowUp-Murtensee-Präsidentin Christiane Feldmann wird die Ehrengäste Nelly Wenger als damalige Direktorin der Expo.02, und Dr. George M. Ganz, Präsident von SchweizMobil, begrüssen können. Zum Jubiläum erwartet werden zudem slowUp-Botschafter und -Pioniere aus der ganzen Schweiz. Aktive Partner entlang der Route Mit der Gesundheitsförderung Schweiz, SchweizMobil und Schweiz Tourismus verfügt slowUp über eine starke Trägerschaft. Zusätzlich zu den nationalen Hauptsponsoren Migros, SportXX, CSS Versicherung und Ramseier engagieren sich zahlreiche Unternehmen speziell für den slowUp Murtensee. So etwa regionale Sponsoren wie Raiffeisen, Rivella, Sbrinz, der TCS, Micarna und SwissTrails, weiter regionale Partner wie die Fribourg Région, die BLS und die Freiburgischen Verkehrsbetriebe tpf sowie die Sport Loterie Romande. Als Medienpartner figurieren die Berner Zeitung sowie La Liberté. All diesen Partnern ist es auch zu verdanken, dass die Teilnahme am slowUp gratis ist. … sorgen für Spass und Spiel Auf den Festplätzen in Murten wie in Avenches wird Unterhaltung und Verpflegung bis 17.00 Uhr geboten. An beiden Orten lädt etwa die Raiffeisenbank zu einem Wettbewerb, Sbrinz zu einer feinen Käse-Degustation, und der TCS trägt mit Animation und einem Wettbewerb zum Fest bei. In Murten motiviert SportXX mit einer Sportartikel-Ausstellung zu einem bewegten Sommer. Einen Besuch wert ist zudem das slowUp-Village in Murten. Dort wartet im blauen Event-Zelt der CSS Versicherung ein attraktives Geschicklichkeitsspiel mit Sofortpreisen für alle, einen Wettbewerb gibt es in Avenches und unterwegs. Gesundheitsförderung Schweiz lädt Kinder in Avenches auf einen Hüpfparcours und eine luftige Entdeckerinsel ein, während die Erwachsenen in der Lounge relaxen oder sich über Bewegung für die ganze Familie im Alltag informieren können. Auch unterwegs ist viel los: Mit dem spannenden Quiz ‚slowUp Experience‘ fordert SwissTrails die Teilnehmer auf, an acht Posten rund um den See Fragen zur mobilen Schweiz zu beantworten. Die Migros lädt zu freier Verpflegung in ihre Farmer-Stationen und zum Ausspannen in die Relax Zonen im Kornfeld, Ramseier zur Degustation einer erfrischenden Apfelschorle und zum Wettbewerb. Auch der beliebte 'Güggelistand' oder 'Grill géant' von Micarna bei Salavaux fehlt nicht. Hier findet eine spektakuläre Velo-Trial-Show statt, und eine Hüpfburg wird Kinder magisch anziehen. In helfender Mission sind die Velo-Patrouillen von TCS unterwegs. Last but not least tragen die Gemeinden am See zu bester Stimmung bei. In Villars-le-Grand sind allerlei Spiele angesagt, in Vallamand lockt am Hafen eine Hüpfburg, Môtier setzt auf brasilianische Stimmung und Nant auf die lokalen Gâteaux du Vully. … und bieten Erste Hilfe Blessuren an Sportlerknien u.ä. werden an sieben Samariterposten behandelt, welche auch als Treffpunkte für verloren gegangene und wieder gefundene Kinder dienen. Für Reparaturen an Velos und Skates steuert man eine der fünf ‚SportXX-Garagen‘ an, wo nur Materialkosten verrechnet werden. slowUp auch für Menschen mit Behinderung Mit Rent a Bike und Procap kann slowUp auf zwei tatkräftige Servicepartner zählen. Procap, die Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung, ist am slowUp Murtensee mit ihrem Projekt „Andiamo!“ dabei. Dieses sorgt dafür, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen Spezialfahrzeuge, Begleitservice, spezielle Infrastruktur etc. vorfinden. Und übrigens: Die drei slowUp-erprobten Spezialfahrzeugtypen (Draisin Plus für Schwerstbehinderte im Rollstuhl, Tandem Capitän Duo, das mitwachsende Fahrzeug mit zu- und abschaltbarer Tretkurbeleinheit, Twister zum Nebeneinandersitzen) sind neu an der Rent a Bike-Vermietstelle in Murten ganzjährig verfügbar. www.procap-andiamo.chSportlich zum slowUp rollen Beinahe die Hälfte der slowUp-Teilnehmenden nimmt die Anreise zum slowUp unter die eigenen Räder oder Rollen. Signalisierte Radwege gibt es ab Bern, Biel, Neuchâtel, Freiburg oder Yverdon. Inline Skater benutzen die nationale Skating-Route Nr. 3 ab Biel oder Neuchâtel. Zugs-Anreise und Velomiete Zur Planung der Zugs-Anreise dienen die Fahrpläne unter www.bls.ch oder www.sbb.ch. Die BLS und die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (tpf) bedienen Kerzers, Ins, Murten und Avenches. Die Kapazitäten in den Regelzügen werden erhöht, und zusätzlich sind BLS-Extrazüge ab und bis Bern im Einsatz. Veloselbstverlad ist beschränkt möglich. Wie gewohnt sind an diesem Tag die slowUp-Zufahrten ab Bahnhof Ins nach Sugiez und ab Kerzers nach Muntelier autofrei und ausgeschildert (Gegenverkehr). An den Bahnhöfen können Velos gemietet werden (auch Kindervelos und –sitze, in Murten auch Tandems und E-Bikes FLYER), eine Reservation ist notwendig: www.rentabike.ch oder Tel. 058 327 60 90 (Murten), 058 327 61 70 (Avenches), 058 327 24 30 (Ins), 058 327 60 30 (Kerzers) oder 041 925 11 70 (Rent a Bike). Übernachten in der Region Für die Nacht vom Samstag, 25. auf Sonntag, 26. April hat die Region Murtensee spezielle Übernachtungsangebote geschaffen: Eine Nacht im Dreisternhotel in Murten, Avenches oder im Vully kann ab CHF 80.-- pro Person im Doppelzimmer, einmal ‚Schlafen im Stroh’ bereits ab CHF 28.— pro Person gebucht werden, stärkendes Frühstück inbegriffen. Information und Reservation bei Murten Tourismus unter Tel. 026 670 51 12 oder info@murtentourismus.ch15 slowUp-Erlebnistage – eine Adresse für alle Infos: www.slowUp.ch
Neue Tramlinien
Verlängerte und neu Trams, neue Linien: Mit Tram Bern West wächst das Tramnetz nicht nur im Westen. Auch im Osten erfährt es Zuwachs durch die Integration des «Blauen Bähnli’s» in unser Tramnetz. Deshalb hat BERNMOBIL sich entschlossen, die Tramlinien neu zu nummerieren.Das erste der acht zu verlängernden, ursprünglich fünfteiligen Combinos ist betriebsbereit. Durch die Verlängerung gewinnen die acht Combinos zusätzliche Kapazität für ein Drittel mehr Fahrgäste! Mehr Leistung erhält das verlängerte Tram durch ein zusätzliches Triebfahrwerk, das nun insgesamt deren drei hat. Dieses sowie das zweite verlängerte Tram werden ab Freitag, 24. April 2009, auf dem BERNMOBIL-Netz die Fahrt aufnehmen, rechtzeitig zum Beginn der Eishockey-WM. Damit kommen die Fans noch komfortabler in den Hockeytempel am Guisanplatz, denn die verlängerten Trams werden vorerst auf der Linie 9 als zukünftiger Ersatz der elf alten Hochflur-Tram Be 8/8 und der sieben Anhänger eingesetzt. Von der Länge her sind sie also nichts Neues für die Fahrgäste dieser Linie – nur eben viel bequemer dank Niederflur. Zudem hat BERNMOBIL auch 21 neue Trams bestellt; das erste der neuen Serie wird gegen Ende dieses Jahres in Bern eintreffen. Einer der Gründe für dieses Wachstum sind die neuen Linien nach Brünnen und Bümpliz. Seit Oktober 2008 fahren wir bereits bis Brünnen Bahnhof, allerdings noch mit Bussen. Der Bau von Tram Bern West kommt planmässig voran. Bereits über ein Drittel der Gleise – rund 5 km – sind verlegt. Seit dem 23. März sind auch die Bauarbeiten am Pièce de resistance im Gange: Die Bethlehembrücke über die Bahnstrecke Bern-Neuenburg muss abgebrochen und neu aufgebaut werden. Diese Bauarbeiten dauern bis anfangs November dieses Jahres. Fast fertig ist bereits der Loryplatz, der rundum ein Facelifting erhalten hat. Dies gilt es natürlich zu feiern. Am 27. Juni 2009 wird der neue Loryplatz mit einem Quartierfest feierlich eröffnet. Mit Tram Bern West wächst das Tramnetz nicht nur im Westen. Auch im Osten erfährt es Zuwachs durch die Weiterführung des «Blauen Bähnli’s» bis ins Fischermätteli. Damit vergrössert sich das Tramnetz nicht nur um zwei neue Linien, es verändert sich auch wesentlich. Deshalb hat BERNMOBIL sich entschlossen, die Tramlinien neu zu nummerieren: Weissenbühl – Bern Bahnhof: Linie 3 Worb Dorf – Fischermätteli: Linie 6 Ostring – Bümpliz: Linie 7 Saali – Brünnen Bahnhof: Linie 8 Wabern – Guisanplatz: Linie 9 Diese neuen Tramlinien-Nummern werden mit dem Fahrplanwechsel 2011 in Kraft treten; bis im Dezember 2010 gelten die heutigen Nummern. www.bernmobil.chEishockey WMAltes TramdepotDr schnäuscht Wäg nach WorbTramverein Bern (TVB)
WM-Party
Eröffnungsfest Eishockey WM 2009: Party mit Musikgrössen auf dem Bundesplatz.Am nächsten Wochenende kommt das Rahmenprogramm der Eishockey WM 2009 in Bern zu seinem Höhepunkt: an zwei Tagen finden auf dem Bundesplatz diverse Konzerte für die Bevölkerung statt, am Sonntag um 16 Uhr wird das Spiel Schweiz-Deutschland live gezeigt. Rund um den Bundesplatz ist am Eröffnungswochenende mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. In vier Tagen ist es soweit: Anpfiff zur Eishockey WM 2009 in Bern! Mit den beiden Spielen Deutschland-Russland (16.15 Uhr) und Schweiz-Frankreich (20.15 Uhr) startet am Freitag, 24. April, der Kampf um den Weltmeistertitel. Richtig eingeläutet wird die WM mit dem grossen Eröffnungsfest am 25. und 26. April. Der Verein Eishockey WM 2009, bestehend aus 13 Berner Firmen sowie Stadt und Kanton Bern, lädt zur grossen Party mit vielen musikalischen Highlights auf dem Bundesplatz. Rock, Pop und Ländler Die Konzertreihe startet am Samstag um 15 Uhr. Bis um zwei Uhr morgens treten unter anderen Stephan Eicher, Bligg, die Gruppe Pegasus und Männer am Meer auf. Am Sonntag gehört der Bundesplatz den Fans der volkstümlichen Musik. Sie dürfen sich unter anderen auf Francine Jordi und Oesch's die Dritten freuen. Zum Abschluss des Eröffnungsfestes wird am Sonntag ab 16 Uhr das Spiel Schweiz-Deutschland live auf der Grossleinwand auf dem Bundesplatz übertragen. Verkehrsumleitungen am Eröffnungswochenende Während des Eröffnungsfests am 25. und 26. April ist mit kleineren Verkehrsbehinderungen rund um den Bundesplatz zu rechnen. Der Platz selber ist komplett gesperrt, die Durchfahrt vor dem Bundeshaus nur für den Veloverkehr, sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Notfallfahrzeuge gestattet. Umleitungen für den Individualverkehr sind signalisiert. Während des gesamten Wochenendes werden zudem die Linien 10 (Ostermundigen) und 19 (Elfenau) von Bernmobil nicht durch die Bundesgasse, sondern über Spital- und Markgasse geführt (Details unter www.bernmobil.ch). Ansonsten verkehren die Bernmobilfahrzeuge normal. Jedes WM-Spielticket ist mit einem Generalabonnement kombiniert, das am Spieltag während 20 Stunden im gesamten ÖV-Netz der Schweiz gültig ist. Eishockey WM 2009 | HOMEEishockey WM 2009 | SPIELPLANEishockey WM 2009 | NEWSEvents in Bern
WM-SBB
Mit der Bahn an die Eishockey-Weltmeisterschaft.Vom 24. April bis 10. Mai 2009 finden die Hockey-Spiele der IIHF Weltmeisterschaft in Bern und Kloten statt. Damit Hockey-Fans stau- und stressfrei an die Spiele reisen können, setzt die SBB während der Weltmeisterschaft über 50 Extrazüge ein und verstärkt diverse Züge mit zusätzlichen Wagen. In den Matchtickets sind zudem die Bahnbillette inbegriffen. Von Freitag, 24. April, bis Sonntag, 10. Mai 2009, findet in der Berner PostFinance-Arena und in der Arena Zürich-Kloten die 2009 IIHF Weltmeisterschaft statt. Mit dem öffentlichen Verkehr gelangen die Fans stau- und stressfrei an die Spiele. Die SBB setzt während der Spielen über 50 Extrazüge ein. Im Fernverkehr fahren unter anderem auf der Strecke Zürich–Bern von Montag bis Freitag Entlastungszüge. Diese fahren jeweils um 17.28 Uhr ab Zürich und um 17.14 ab Bern. Diverse Züge von und nach Bern werden ausserdem mit zusätzlichen Wagen verstärkt. Zwischen Zürich und Kloten verkehren Shuttlezüge. In sämtlichen Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft ist das Bahnbillett bereits inklusive. So reisen Fans an den Spieltagen mit dem Matchticket ab ihrem Wohnort beziehungsweise ab der Schweizer Grenze in der 2. Klasse direkt ans Spiel und wieder nach Hause. Das Ticket ist sowohl für die Bahn wie auch für Tram, Bus und Postauto gültig. Bei Abendspielen ist der Nachtzuschlag des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) inklusive. Eintrittstickets sind an den Eventticket-Schaltern der SBB und über den Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min) erhältlich. Weitere Fahrplaninformationen und Angaben zu den Extrazügen gibt es unter www.sbb.ch/sportEishockey WM 2009 | HOMEEishockey WM 2009 | SPIELPLANEishockey WM 2009 | NEWS
Avenches
15. Opernfestival Avenches 2009 3.-4.-8.-10.-11.-15.-17. Juli 2009 Don Giovanni von MozartDon Giovanni wurde von der Prager Oper in Auftrag gegeben,deren Aufführung der Hochzeit des Figaro den Erfolg der Wiener Premiere weit übertraf. Diese zweite von drei Opern, die Mozart nach einem Libretto von Lorenzo da Ponte komponierte, handelt vom Mythos des bestraften Verführers, einem Stoff aus dem spanischen Barock, den schon Tirso de Molina und Molière berühmt gemacht und dem ein gewisser Giovanni Bertati mit dem Libretto Il Convitato di Pietra gerade zu neuer Popularität verholfen hatte. Don Giovanni erzählt die Geschichte des unersättlichen und oft grausamen Frauenhelden, der im Übermut die Gedenkstatue seines Opfers (des Komturs) zum Nachtmahl einlädt. Die Statue nimmt seine Einladung an und reisst ihn mit sich in den Abgrund. Die Oper besteht aus zwei Akten mit einer Vielzahl von Szenen, die alle gesungen sind, von denen einige aber nur das Rezitativ verwenden und andere sich zu Arien, Duetten, Terzetten und grösseren Ensembles entwickeln. Unter all diesen musikalischen Perlen befinden sich ausser der bemerkenswerten Ouvertüre die berühmte Arie von Leporellos Liste, das Duett von Zerlina und Don Giovanni «la ci darem la mano», das Terzett der Maskierten, Don Ottavios überwältigende Arie «il mio tesoro» und schliesslich die Szene des Festmahls mit dem Komtur, eine erstaunliche Mischung von Burleske und Tragik. Das beim Publikum sehr beliebte, oft als «die Oper aller Opern» angesehene Werk gehört unbestreitbar zu den Meisterwerken des Opernrepertoires. Diesen Erfolg verdankt es der fast einmaligen Mischung von unwiderstehlicher Komik und ernster Tragik, dem Rhythmus der musikalischen und dramatischen Handlung und der Schönheit von Mozarts Musik. Für seine Beliebtheit ebenfalls entscheidend ist sicher die faszinierende Figur des Don Giovanni, des Wüstlings und Gotteslästerers. Don Giovanni (Il Dissoluto punito) «Der bestrafte Wüstling oder Don Giovanni» Dramma giocoso (lustiges Drama) in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo da Ponte Uraufführung in Prag 1787 Wolfgang Amadeus Mozart (geboren in Salzburg am 27. Januar 1756 – gestorben in Wien am 5. Dezember 1791) ist unbestritten einer der grössten europäischen Komponisten der klassischen Musik. Bei seinem frühen Tod mit 35 Jahren hinterliess er ein umfangreiches Werk, das alle musikalischen Gattungen seiner Epoche umfasst. Nach Aussagen von Zeitgenossen spielte er virtuos Klavier und Geige. www.avenches.chWolfgang Amadeus Mozart (Wikipedia)Don_Giovanni (Wikipedia)Avenches (Wikipedia)Event in BernGrössere Kartenansicht
Von nuetzlichen Wassern
Bis ins 15. Jahrhundert dienten hauptsächlich Grundwasserbrunnen der öffentlichen Wasserversorgung. Ein einziger dieser Brunnen fliesst heute noch: der Stettbunnen (Stett bedeutet Stadt) am untern Ende der Brunngasse.Beim Umbau der Staatskanzlei an der Postgasse wurde der heute trockene,um 1250 erbaute Lenbrunnen wiederentdeckt. Diese Brunnen entstanden dank der günstigen geologischen Verhältnisse im Untergrund der Aarehalbinsel (wasserführende Kiesschichten auf wasserunduchlässigem Gestein in relativ geringer Tiefe). Der Lenbrunnen trocknete aus, weil Keller und Fundamente der Häuser im Laufe der Zeit in die Grundwasserschicht hineingebaut wurden und so das Wasser nicht mehr zum Brunnen fliessen konnte. Fünf dieser Brunnen befanden sich innerhalb des urspünglichen Stadtperimeters. Ein weiterer Brunnen versah seinen Dienst im ersten Stadtgraben (im nördlichen Teil des heutigen Kornhausplatzes), der nach dem Brand von 1405 aufgeschüttet wurde. Dazu gab es noch einige Sodbrunnen, die das Wasser ebenfalls aus der Grundwasserschicht bezogen. Der wohl älteste, über 18 Meter tief, kann im Nydegghöfli besichtigt werden. Zu Beginn des 15. Jh. genügte die Wasserversorgung nicht mehr. Nach dem heissem Sommer 1393 «wurden die stokbrunnen ze Bern in die statt geleit» schreibt Conrad Justinger in seiner Chronik. Dazu wurde eine für Bern neue Technologie mit hölzernen Röhren, den sogenannten Teucheln oder Dünkeln, eingesetzt. Am Anfang des 16. Jh. gab es in Bern neben den alten Grundwasserbrunnen drei Druckwasserleitungen, die die neuen öffentlichen Stockbrunnen versorgten. Die meisten standen in den Hauptgassen, einer wurde 1502 auf dem neu erbauten Kornhausplatz errichtet. Alle Brunnen bestanden ursprünglich aus hölzernen Stöcken und Trögen. Die monumentalen Standbilder, die die meisten heutigen Brunnen schmücken, wurden zwischen 1540 und 1548 vom Bildhauer Hans Gieng geschaffen. Eine dauerhafte Lösung fand das Wasserproblem der Stadt erst 1585, als es gelang, mittels eines mechanischen Pumpwerks das Wasser der Küngsbrunnenquelle im Bereich des heutigen Brunnmattschulhauses auf den höchsten Punkt des Inselareals anzuheben und in die Stadt zu leiten. Damit war die Wasserversorgung der Stadt bis ins 19 Jh. gesichert. In den folgenden Jahrzehnten entstand allmählich die moderne Trinkwasserversorgung. Hauptlieferant für Brauchwasser war der Stadtbach. Er trieb an seiner Mündung in die Aare fünf Mühlen an und war auch der beste Lieferant von Löschwasser. Daneben wurde er vom Gewerbe genutzt, beispielsweise von den Gerbern. Im wesentlichen lieferte er das "Spülwasser", d. h. er diente dazu, den Unrat in die Aare zu schwemmen. Dazu war ein ausgeklügeltes Schiebersystem notwendig, mit dem das Wasser in die Gassen geleitet werden konnte und mit dem auch die Ehgräben gespült wurden. Diese Abwasserkanäle verliefen zwischen zwei Gassen, dort wo die Parzellen zusammenstiessen, und dienten der Entsorgung von Abfällen und Fäkalien. In Bern gab es also keine - der Archäologie dienlichen - Latrinenschächte (Schiisgruob) wie in andern Städten. Eigentlich ein gutes Reinigungssystem, das eine leidliche Hygiene ermöglichte! A propos Hygiene In Bern gab es bis 1542 nur zwei Badestuben: die eine in der Matte, am Westende der Badgasse, die andere im «Badestubengraben» genannten Stadtgraben der Gründungszeit, im Bereich des heutigen Kornhausplatzes. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass zu Hause nicht gebadet wurde. Im Zuge der sich verbreitenden Lustseuche waren diese Etablissements höchst anrüchig und deshalb an den Stadtrand verbannt. Wie man weiss, wurde an solchen Orten nicht nur gebadet... Die Berner Brunnen
Unterhard
Museum Langenthal: Ausstellung «Aus dem Schatten ans Licht»Vom 24. April bis 25. Oktober 2009 zeigt das Museum Langenthal in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern die Ausstellung «Aus dem Schatten ans Licht» - Das Gräberfeld von Langenthal, Unterhard. Von 1998 bis 2000 führte der Archäologische Dienst des Kantons Bern auf dem Trassee der Bahn 2000-Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist in Langenthal, Unterhard Ausgrabungen durch. Dabei wurden 123 Bestattungen aus der älteren Eisenzeit, der römischen Epoche und dem Frühmittelalter dokumentiert. Die Auswertung der Grabungsergebnisse und Konservierung der Funde dauerte 10 Jahre. Grabung und Auswertung beantworten zahlreiche Fragen zum Leben der Menschen, die während fast 1500 Jahren im Unterhard begraben wurden. Die Funde aus den archäologischen Grabungen werden nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung zeigt auf, wo die Forschung der letzten Jahre Fragen beantworten konnte, aber auch, wo noch ungelöste Rätsel und Probleme liegen. Sie soll Anlass geben zum Staunen, zum selber Nachdenken und Forschen. Ort: Museum Langenthal, Bahnhofstrasse 11, 4900 Langenthal. Dauer: 24. April bis 25. Oktober 2009. Öffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr. Während den Schulferien bleibt die Ausstellung geschlossen. Führungen nach telefonischer Vereinbarung (Museum Langenthal, Tel. 062 922 71 81). Ein Vortragsprogramm begleitet die Ausstellung. www.museumlangenthal.chArchäologischer Dienst des Kantons BernLangenthal (HLS)Langenthal (Wikipedia)
Cupfinal
Young Boys und FC Sion im Cupfinal.Die Young Boys haben sich erstmals seit 2006 wieder für den Schweizer Cupfinal im Fussball qualifiziert. Die Berner gewannen im Stade de Suisse gegen den FC Basel 3:2 im Penaltyschiessen und treffen damit am 20. Mai (Mittwochabend vor Auffahrt) auf den FC Sion. Zum YB-Matchwinner avancierte Goalie Marco Wölfli, der drei der fünf Penaltys parierte. Nachdem Huggel und Abraham mit ihren Versuchen scheiterten, blieb als letzter Basler Schütze Gjasula am Berner Keeper hängen. Damit ist es definitiv: Die Young Boys treffen im Schweizer Cupfinal am 20. Mai auf den FC Sion. Der FC Sion zieht damit zum elften Mal in den Schweizer Cupfinal ein - bis jetzt haben die Walliser alle Cupfinalspiele gewonnen. Bern erhielt gegenüber dem grösseren St.-Jakob-Park in Basel den Vorzug, weil es für ein Abendspiel zentraler liegt und damit besser erreichbar ist. Damit findet der Schweizer Cupfinal zum zweiten Mal nach 2007 auf Kunstrasen statt. Die Nationalmannschaft wird bis auf weiteres keine Länderspiele auf Kunstrasen bestreiten und deshalb in diesem Jahr wohl nie in Bern gastieren. Es ist damit anzunehmen, dass das Team von Ottmar Hitzfeld die entscheidenden WM-Ausscheidungs-Heimspiele gegen Griechenland und Israel in Basel austragen wird. Cup Final in Bern
Haushaltpapier
WWF-Rating: Schlechte Noten für den Detailhandel.Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 21 Kilogramm Haushalt- und Hygienepapier steht die Schweiz europaweit an der Spitze. Umso wichtiger wäre ein gutes Angebot an Recycling-Produkten, denn für Toilettenpapier, Taschentücher oder Babywindeln werden weltweit Wälder abgeholzt. Doch bei den Detailhändlern ist diese Erkenntnis noch nicht angekommen, wie ein WWF-Rating zeigt: Neun von zwölf Ladenketten erhalten die Note «ungenügend». 21 Kilo Haushalt- und Hygienepapier verbrauchten Herr und Frau Schweizer 2007, das ist ein Viertel mehr als noch vor zehn Jahren. Mit dieser Menge liegt die Schweiz mit Abstand an der Spitze Europas - nur die Nordamerikaner verbrauchen mit 24 Kilo pro Kopf noch mehr Haushalt- und Hygienepapier. Der hohe Papierverbrauch war für den WWF der Grund dafür, in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Rating-Agentur INrate das gesamtschweizerische Angebot von 12 Schweizer Detailhändlern zu untersuchen. Folgende Produkte-Kategorien sind Bestandteil des Ratings: Toilettenpapier, Haushaltspapier, Taschen- und Kosmetiktücher sowie Babywindeln. «Die Papierindustrie spielt eine Schlüsselrolle, wenn es um die Zukunft der Wälder geht. Weltweit geht fast die Hälfte des kommerziell eingeschlagenen Holzes in die Zellstoff- und Papierproduktion», erklärt WWF-Expertin Simone Stammbach. Das Fazit des WWF-Rating: Migros und Coop schnitten in der Studie am besten ab, gefolgt vom Schweizer Marktneuling Lidl. Migros bietet das grösste Angebot aus Recycling- und FSC-zertifizierten Fasern an. Coop folgt auf dem zweiten Platz. Lidl erreicht den dritten Platz, der Discounter bietet beim Toiletten- und Haushaltpapier ausschliesslich Recycling- oder FSC-Fasern an. Die neun weiteren Firmen erhielten schlechtere Noten. Immerhin bieten alle Unternehmen zumindest eine ökologische Alternative zu Toilettenpapier aus frischem und nicht zertifiziertem Zellstoff an. Bei den Haushaltpapieren haben die Hälfte der Detailhändler ökologische Produkte im Sortiment, während Taschen- und Kosmetiktücher aus Recycling- oder FSC-Fasen praktisch fehlen. Völlig ungenügend ist die Situation bei den Babywindeln: Weder Recycling- noch FSC-zertifizierte Windeln sind auf dem Schweizer Markt zu finden. WWF Tipps: 1. Kaufen Sie Recycling-Produkte. 2. erwenden Sie Haushalt- und Hygienepapier sparsam. 3. Falls es doch einmal Papier aus Frischfasern sein muss, wählen Sie Produkte mit dem FSC-Zertifikat. FSC steht für umwelt- und sozialverträgliche Waldbewirtschaftung. www.wwf.ch
Altstadt-GP
Die Zugkraft des Grand-Prix von Bern ist ungebrochen: Für die 28. Austragung vom 18. April 2009 haben sich 22'163 Läuferinnen und Läufer angemeldet.Der 28. Grand-Prix von Bern weist das viertgrösste Teilnehmerfeld seiner Geschichte auf: Trotz früherem Austragungsdatum und Schulferienende haben sich 22'163 Läuferinnen und Läufer für den grössten Breitensportanlass in der Deutschschweiz angemeldet. Am beliebtesten ist nach wie vor der 10-Meilen-Lauf (13'526 Anmeldungen), gefolgt vom Altstadt-GP (5640) und dem Bären-GP (2997). Weil das BEA-Gelände ab dem 19. April 2009 der Eishockey-WM zur Verfügung steht, fällt der Startschuss dieses Jahr drei Wochen früher als gewohnt. Das Original (16.093km)Seit 1982 ein Klassiker! 16'000 LäuferInnen starten über die 16km-Strecke. Vom Stade de Suisse durch die Berner Altstadt, entlang der Aare durch den Tierpark! Altstadt-GP (4.700km)Laufend durch das Unesco Weltkulturerbe: die Berner Altstadt - das Kernstück des Grand-Prix! Der ideale Lauf für GP-EinsteigerInnen. Bern Walking (4.700km)Walking und Nordic-Walking. Und: In diesem Jahr mit getrennten Startblöcken für Walking mit und ohne Stöcke. Bären GP (1.600km)Hier laufen die SiegerInnen von morgen! Über 2500 Kinder starten jeweils am Bären Grand Prix. Die Migros und SportXX ermöglichen ca. 2-3 Tage nach dem Lauf, dass alle Läuferinnen und Läufer des Grand-Prix von Bern den eigenen Zieleinlauf auf der Homepage www.migros-finisherclip.ch nochmals zu erleben! www.gpbern.chGrand Prix von Bern (Wikipedia)Berner Sport
Elfenau
Eröffnung der Gartensaison in der Elfenau: Historische Tulpen aus den Niederlanden.Mit einer öffentlichen Führung durch den Schau- und Sichtungsgarten der Stadtgärtnerei wird am 18. April die diesjährige Gartensaison in der Berner Elfenau eröffnet. Im Mittelpunkt der Führung stehen historische Tulpensorten aus den Niederlanden, welche die Niederländische Botschaft der Stadtgärtnerei im vergangenen Sommer aus dem berühmten Museumsgarten «Hortus Bulborum» geschenkt hatte. An der Führung werden der Stadtpräsident und der niederländische Botschafter erwartet. Der Schau- und Sichtungsgarten in der Stadtberner Elfenau wird in diesem Frühjahr durch zahlreiche alte Tulpensorten aus den Niederlanden bereichert. Die Tulpen tragen imposante Namen wie «Duc van Tol Max Cramoisi» oder «Queen Augusta» und stammen aus dem einzigartigen Museumsgarten «Hortus Bulborum» im niederländischen Limmen. Dort wurden seit 1928 mehr als 3500 verschiedene historische Zwiebelpflanzen zusammengetragen. Ein Teil dieses historischen Schatzes ist nun dank der Niederländischen Botschaft auch in Bern zu sehen. Die Botschaft hatte sich im Sommer 2008 mit 200 Tulpenzwiebeln bei der Stadtgärtnerei bedankt, weil diese während der EURO 2008 zahlreiche Berner Blumenschalen mit orangefarbenen Tulpen geschmückt hatte. Öffentliche Führung mit Stadtpräsident und holländischem Botschafter Die Gartensaison in der Elfenau wird am 18. April mit einer öffentlichen Führung durch den Schau- und Sichtungsgarten eröffnet. An der Führung erzählen Fachpersonen der Stiftung ProSpecieRara Spannendes aus der bewegten Geschichte der Tulpen: Heute ein Massenprodukt, waren die Tulpen in früheren Jahren nämlich wertvolle Liebhaberstücke. Während der so genannten «Tulpenmanie» im 17. Jahrhundert wurden Tulpenzwiebeln zum Spekulationsobjekt und für einzelne Tulpenzwiebeln wurden damals riesige Summen gezahlt. Die Spekulationsblase platzte jedoch im Februar 1637, was seinerzeit zum wirtschaftlichen Ruin zahlreicher Menschen führte. An der öffentlichen Führung werden der Stadtpräsident Alexander Tschäppät sowie der niederländische Botschafter Peter Schönherr erwartet. Die Führung findet am Samstag, 18. April 2009, um 10 Uhr bei jeder Witterung statt. Treffpunkt ist der Schau- und Sichtungsgarten der Stadtgärtnerei (gegenüber Spielplatz), Elfenauweg 94c. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Im Anschluss veranstalten die Stadtgärtnerei und ProSpecieRara einen kleinen Apéro. www.hortus-bulborum.nlNiederlande (Wikipedia)StadtgärtnereiProSpecieRaraCampagne ElfenauAnna FeodorownaBerns historische Gärten und AnlagenFreizeit, Erholung und Natur als Berner AttraktionEventsGalerien
Eishockey-Wunder
Wirkt Bern auch Eishockey-Wunder?Zum dritten Mal nach 1971 und 1990 ist Bern Austragungsort einer Eishockey-WM. 32 von 56 WM-Spielen finden in der Bundeshauptstadt statt, womit Bern Hauptaustragungsort ist. Im Eishockeystadion der Zähringerstadt, welches Kultstatus hat und wo schon Papst Johannes Paul II. zu Gast war, finden alle Partien der Schweizer Nationalmannschaft statt. Ab der K.o.-Phase wird nur noch in der Arena Bern gespielt. Das Stadion Berns Eishockeystadion steht seit 1967 im Nordosten der Stadt, hat aber seither Aussehen und Namen mehrmals geändert. Jahrzehntelang hiess der stolze Eishockeytempel «Allmend», wurde dann zwischenzeitlich in «BernArena» umgetauft und trägt seit 2007 den Namen eines Sponsors aus dem Finanzsektor. Im Sommer 2007 begann man auch mit der über 100 Millionen teuren Sanierung des Stadions, die pünktlich zum WM-Beginn abgeschlossen sein soll. Teil davon ist auch der Bau eines unterirdischen Eisfelds, welches fortan dem Heimteam zu Trainingszwecken dient. Das Berner Stadion bietet an den Heimspielen des SC Bern 17'131 Zuschauern Platz und ist damit das fünftgrösste Eishockeystadion in Europa. Besonders eindrücklich ist die steile Stehplatzrampe, auf welcher über 10'000 Eishockeyfans stehen können und die in dieser Form in Europa einzigartig ist. Weil es aber an der WM nur Sitzplätze gibt, wird das Fassungsvermögen der Arena Bern nur 11'500 Personen betragen. Im Vorfeld der WM hatte die Arena Bern auch Kritik einstecken müssen. Im Frühling könne es zu warm und das Eis damit praktisch unbespielbar werden, heisst es, und WM-OK-Generalsekretär Gian Gilli meinte, das Stadion bleibe trotz der 100 Millionen teuren Sanierung eine «alte Dame». Die Stadt Mit rund 130'000 Einwohnern ist Bern hinter Zürich, Genf und Basel die viertgrösste Stadt der Schweiz. Berühmt ist die von der Aare umschlossene Altstadt für ihre Lauben, die in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Münster, Zytglogge-Turm, Bäregraben und das Zentrum Paul Klee sind die touristischen Anziehungspunkte der Stadt. In der Schweiz ist Bern eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Nach der EURO 2008 ist die Hauptstadt der Schweiz nun also erneut Gastgeberin eines Sport-Grossanlasses. Allerdings wird im Vergleich zur Fussball-Europameisterschaft an der Eishockey-WM auf kleinerer Flamme gekocht. Stadt und Kanton lassen sich den Anlass 1,16 Millionen Franken kosten, damit ist das Budget rund zehn Mal kleiner als für die EURO. Ein Rahmenprogramm, wenn auch bescheidener als während der holländischen Invasion im vergangenen Sommer, leistet man sich aber dennoch. So findet am ersten WM-Wochenende vom 25./26. April auf dem Bundesplatz ein WM-Eröffnungsfest statt, bei welchem nationale Künstler wie Stephan Eicher oder Bligg auftreten werden. «Bern wirkt Wunder» lautete der Slogan während der Fussball-Europameisterschaft. Das gleiche Motto wurde nun auch für die Eishockey-WM adaptiert. Bleibt zu hoffen, dass Bern und die Nationalmannschaft zusammen ein Eishockey-Wunder bewirken. Die Eishockeytradition Bern ist eine Eishockeystadt, womöglich gar DIE Eishockeystadt der Schweiz. Der SC Bern ist der grösste Sportverein Helvetiens und weist seit Jahren den höchsten Zuschauerschnitt bei Eishockeyspielen in Europa auf. Auch in der vergangenen Saison besuchten durchschnittlich 16'464 Personen die Heimspielen der «Mutzen». Das Stadion ist oftmals ausverkauft. Elf Mal durften sich die Berner bislang über den Schweizermeister-Titel freuen, zuletzt 2004. In den letzten beiden Saisons hatten die treuen Anhänger des SCB allerdings hartes Brot zu essen, weil ihre Mannschaft jeweils bereits in den Playoff-Viertelfinals scheiterte. Die Eishockey-Welt gastierte bereits an zwei Weltmeisterschaften in Bern. Beide Male, 1971 und 1990, holte die damalige Sowjetunion den Titel. Sonstiges Im Berner Eishockeystadion wird nicht immer nur der Hartgummi-Scheibe nachgejagt. Jeweils im Frühling findet mit der BEA Expo eine der grössten Messen der Schweiz statt, die jährlich rund eine Million Besucher anlockt. In diesem Jahr beginnt die BEA nur fünf Tage nach Ende der WM. Früher standen Ausstellungsstände der Messe auch im Eishockeystadion, heute jedoch nur noch in den umliegenden Expo-Hallen. Am 5. Juni 2004 empfingen 12'000 Jugendliche beim Katholischen Jugendtreffen Papst Johannes Paul II. im Stadion, welches damals noch «BernArena» hiess. Auch Konzerte fanden und finden in der Berner Arena statt, jedoch eher unregelmässig. www.sf.tv 15.04.2009 (bon)Eishockey-WM 2009www.bernwirktwunder.chwww.iihf.com
Meister Petz
85 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer befürworten die Rückkehr des Bären in die Schweiz. Dies zeigt eine neue Umfrage, die der WWF anlässlich des Todestages von «JJ3» in Auftrag gegeben hat.Sein trauriges Ende hat vor einem Jahr die Schweiz bewegt: JJ3 wurde am 14. April oberhalb von Thusis GR von Wildhütern erschossen. Der berühmteste Bär der Schweiz ist nun ausgestopft im Bündner Naturmuseum in Chur zu bewundern. Doch Bären haben ein besseres Schicksal verdient als in Museen zu stehen oder auf Wappen und Wirtshausschildern verewigt zu werden. Der Bär gehört in unser Land und die Schweizerinnen und Schweizer sind auch bereit, die Rückkehr dieses Grossraubtieres zu akzeptieren. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des WWF Schweiz. Das LINK Institut für Markt- und Sozialforschung hat 1012 Personen befragt. Resultat: 85 Prozent befürworten die natürliche Rück-Einwanderung des Bären. Besonders gross ist die Akzeptanzrate in der Deutschschweiz (87 Prozent), etwas geringer fiel sie in der Romandie aus (81 Prozent). In der Voralpen- und Alpenregion liegt die Zustimmung mit 85 Prozent genau im schweizerischen Schnitt. «Der Bär wird nicht nur schweizweit, sondern auch von der Bevölkerung in der betroffenen Region gut akzeptiert», freut sich Joanna Schönenberger, Bärenexpertin beim WWF Schweiz. Der nächste Bär kommt bestimmt Dass nach JJ3 weitere Bären in die Schweiz kommen werden, gilt als sicher: In der italienischen Alpenregion sind zurzeit etwa vier Jungtiere wanderbereit. «Deshalb muss die Schweiz endlich bärentauglich werden», fordert Schönenberger. Konkret braucht es einen besseren Herdenschutz, damit die Schafe auf den Alpweiden sicher sind. Zudem muss ein konsequentes Abfallmanagement realisiert werden. So wie zum Beispiel in der Biosphärenregion Münstertal: «Das Aufstellen von bärentauglichen Abfalleimern und die Entfernung anderer Futterquellen ist vorbildlich und vielversprechend», sagt Joanna Schönenberger. «Jetzt muss das bärensichere Abfallkonzept auch in anderen künftigen Bärenregionen konsequent umgesetzt werden.» Mit einem besseren Abfallmanagement und einem flächendeckenden Herdenschutz kann in Zukunft vermieden werden, dass Bären dem Menschen zu nahe kommen oder grössere Schäden anrichten und sich so die Geschichte von JJ3 wiederholt. Weitere Informationen zum Bär: www.wwf.ch/baer
Zumthor
Der Schweizer Architekt Peter Zumthor erhält den Pritzker-Preis für Baukunst 2009.Die mit 100'000 Dollar dotierte Auszeichnung wird ihm am 29. Mai in Buenos Aires verliehen, wie die Hyatt-Foundation in Los Angeles mitteilte. Der Pritzker-Preis ist die weltweit höchste Auszeichnung für Architekten. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Auszeichnung an Schweizer geht. 2001 wurde das Basler Architektenpaar Jacques Herzog und Pierre de Meuron ausgezeichnet. Der am 26. April 1943 in Basel geborene Zumthor gilt als einer der eigenwilligsten und umstrittensten und doch auch renommiertesten Schweizer Architekten mit internationalem Ruf. Zu seinen bekanntesten Bauten gehören die Therme Vals GR und das Kunsthaus Bregenz, dessen strenger Kubus von manchen auch als Meilenstein zeitgenössischer Architektur angesehen wird. Zumthor baute auch den Schweizer Pavillon für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover und das neue Kunstmuseum Kolumba des Erzbistums Köln. Zumthor sei ein «Meisterarchitekt, der von seinen Kollegen in der ganzen Welt bewundert werde für ein Werk, das fokussiert, kompromisslos und aussergewöhnlich entschlossen» sei, zitierte Thomas J. Pritzker, Vorsitzender der Hyatt-Foundation aus der Begründung der Jury für die Zuerkennung des Preises an Zumthor. «Alle Bauten Zumthors haben eine starke, zeitlose Präsenz. Er hat ein seltenes Talent, klares und rigoroses Denken mit einer poetischen Dimension zu kombinieren. Dies führt zu Werken, die immer wieder inspirieren.» Der Pritzker-Preis wird seit 1979 verliehen. Er wurde von dem Chicagoer Unternehmer Jay A. Pritzker und dessen Ehefrau Cindy gestiftet. Die Familie besitzt unter anderem die internationale Hyatt-Hotelkette. www.swissinfo.ch 12.04.2009Peter Zumthor (Wikipedia)Pritzker Preis (Wikipedia)
Eishockey-WM
Eishockey-WM 24.04-10.05.09 in Bern & Zürich-KlotenNur noch wenige Tage bis zum Start der Eishockey-Weltmeisterschaften 2009, die dieses Jahr in der Schweiz ausgetragen werden. Am 24.April werden in Zürich-Kloten und in Bern die ersten Vorrundenspiele ausgetragen. Dabei Treffen in Bern am Nachmittag zunächst die Nationalteams aus Deutschland und Russland und in Zürich Weissrussland und Kanada aufeinander. Am Abend greift dann auch der Gastgeber in die WM ein, in Bern trifft die Schweiz auf die Nationalmannschaft der Franzosen. Da es nur noch ein paar Tage bis zur WM sind, gibt Live-Wintersport einen Überblick über den diesjährigen Modus der WM. Turnier-Modus: Keine Auslosung der Vorrundengruppen Die 16 teilnehmenden Nationen wurden entsprechend ihrer Platzierung in der IIHF-Weltrangliste in vier Vorrundengruppen mit je vier Teams eingeteilt. | Gruppe A | Gruppe B | Gruppe C | Gruppe D | Platzierungen | 1 | 2 | 3 | 4 | in der | 8 | 7 | 6 | 5 | Weltrangliste | 9 | 10 | 11 | 12 | | 16 | 15 | 14 | 13 |
Somit ergab sich folgende Gruppenaufteilung für die diesjährige WM: Gruppe A | Gruppe B | Gruppe C | Gruppe D | Kanada | Russland | Schweden | Finnland | Slowakei | Schweiz | USA | Tschechien | Weissrussland | Deutschland | Lettland | Norwegen | Ungarn | Frankreich | Österreich | Dänemark |
Die Vorrundenspiele der Gruppe A und D finden in der 9000 Zuschauer fassenden Arena in Zürich-Kloten statt, wohingegen die Partien der Gruppe B und C in der Schweizer Hauptstadt in der 17000 Zuschauer fassenden PostFinance-Arena ausgetragen werden. Spielmodus in den Vorrundengruppen In der Vorrunde spielt in jeder Gruppe jeder gegen jeden, sodass jedes Team auf drei Vorrundenspiele kommt. Die drei Gruppenbesten gelangen dann in die Qualifikationsrunde, während die Gruppenletzten in der Relegationsrunde gegen den Abstieg aus der A-WM spielen. Qualifikationsrunde Es werden nun zwei Sechsergruppen gebildet, wobei die drei Erstplatzierten der Gruppe A mit den drei Gruppenbesten der Gruppe D die Zwischenrundengruppe F bilden. In dieser Gruppe hat z.B. der Erste aus Gruppe A bereits in der Vorrunde gegen den Zweiten und den Dritten der Gruppe A gespielt, sodass er in der Zwischenrunde nur noch drei Spiele gegen die Teams aus Gruppe D bestreiten muss. Entsprechendes gilt für die anderen Mannschaften. Ausserdem bilden die drei Gruppenersten aus Gruppe B und Gruppe C die Zwischenrundengruppe E, die in Bern ausgetragen wird. Die Spiele der Gruppe F finden dagegen in Zürich-Kloten statt. Relegationsrunde Die vier Letztplatzierten der Vorrunde müssen dann den Weg in die Relegationsrunde antreten. Dabei spielt wieder jeder gegen jeden, sodass jedes Team nochmal drei Spiele bestreitet. Der Letzte und der Zweitletzte muss dann bei der folgenden WM in der B-WM starten. Dagegen darf sowohl der Erste, als auch der Zweite, der Relegation auch bei der nächsten WM wieder in der A-WM an den Start gehen. Viertelfinale Die vier bestplatzierten Teams jeder Zwischenrundengruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale. Wohingegen die beiden Gruppenletzten jeder Qualifikationsgruppe ausscheiden. Die Viertelfinalbegegnungen ergeben sich wie folgt: Der Erste aus Gruppe E spielt gegen den Vierten aus Gruppe F, der Zweite der Gruppe E gegen den Dritten der Gruppe F, usw. Halbfinale Die Gewinner der Viertelfinals treffen im Halbfinale aufeinander. Ab den Halbfinals werden alle Partien in Bern ausgetragen. Spiel um Platz drei Die zwei Verlierer der Halbfinalbegegnungen treffen im Spiel um Platz drei aufeinander. Endspiel Die beiden Gewinner der Halbfinals treten im Finale um den Weltmeistertitel gegeneinander an. Eishockey-WM 2009
Gurtenfestival
26. Gurtenfestival 16. bis 19. Juli 2009Das Gurtenfestival gilt als eines der schönsten Festivals in Europa - Über 60 Live-Acts und 60 DJs aus den Bereichen Pop, Rock, Punk, Electro, Funk, Soul, R'n'B, HipHop, Country, Singer-/Songwriter und Blues stehen auf dem Programm. Donnserstag, 16. Juli 2009 16.00 - 17.15 75 min Phanamanation 19.00 - 20.15 75 min Churchhill 22.00 - 23.15 75 min Solange La Frange 00.45 - 02.00 75 min Electric Blanket Freitag, 17. Juli 2009 14.00 - 15.15 75 min New Jack 17.15 - 18.30 75 min Da Cruz 20.30 - 21.45 75 min Heidi Happy 23.15 - 00.30 75 min The Delilahs 02.00 - 03.15 75 min Bonaparte Samstag, 18. Juli 2009 14.00 - 15.15 75 min Loose Connection 17.15 - 18.30 75 min Henrik Belden 20.30 - 21.45 75 min Redcharly 23.15 - 00.30 75 min Eluveitie 02.00 - 03.15 75 min Wurzel5 Sonntag, 19. Juli 2009 12.45 - 14.00 75 min Familie Gantenbein 15.15 - 16.30 75 min The Gamebois 18.15 - 19.30 75 min Marius Tschirky 21.00 - 22.15 75 min Männer am Meer www.gurtenfestival.chGurtenfestival (Wikipedia)Events in Bern
Gotthard
Gotthard: Kandidatur für Unesco-WelterbeDie Gotthard-Bahn und die historischen Wege über den Gotthardpass sollen in die Liste der Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden. Das haben die Kantone Uri und Tessin beschlossen. Der Bundesrat wird aufgefordert, die Bahnlinie, die von Immensee durch das Gotthardmassiv nach Chiasso verläuft, und den so genannten «Weg der Völker» in die nationale Liste aufzunehmen, wie «Radio Pilatus» meldet. Nur falls das geschieht, kann eine Unesco-Kandidatur überhaupt eingereicht werden. Die Schweiz ist bislang in der Unesco-Liste mit sechs Weltkulturerbe-Stätten und Biosphären-Reservaten vertreten. Es handelt sich dabei um die Altstadt von Bern, das Kloster St. Johann in Müstair, den Stiftsbezirk St. Gallen, die drei Burgen von Bellinzona, die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, den Monte San Giorgio, die Weinberg-Terrassen in Lavaux, die Tektonikarena Sardona, die Rhätische Bahn sowie den Schweizer Nationalpark und das Entlebuch. Zurzeit laufen Kandidaturen des urbanistischen und architektonischen Werks von Le Corbusier und von La Chaux-de-Fonds / Le Locle. Bisherige Schweizer Stätten in der UNESCO-Welterbeliste: 1983 - Altstadt von Bern (Weltkulturerbe)1983 - Kloster St. Johann Müstair (Weltkulturerbe)1983 - Stiftsbibliothek und Stiftsbezirk St. Gallen2000 - Burgen von Bellinzona (Weltkulturerbe)2001 - Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (Naturwelterbe)2003 - Monte San Giorgio (Naturwelterbe)2007 - Weinbaugebiet Lavaux (Weltkulturerbe)1979 - Schweizer Nationalpark (Biosphärenreservat)2001 - Entlebuch (Biosphärenreservat)Unesco Weltkulturerbe in der SchweizWeltkulturerbe (Wikipedia)
Erdbeben
www.bebende.chDiese WebSite soll als Plattform dienen für Informationen zu den verschiedensten Aspekten des Themas Erdbeben. Obwohl die Erdbebengefährdung in der Schweiz verglichen mit anderen Ländern wie Griechenland oder Japan gering ist, ist das Erdbebenrisiko hoch. Die Geschichte zeigt, dass schwere Erdbeben selten, jedoch möglich sind. Gemäss Hochrechnungen hätten sie heute ohne weiteres Schäden in Milliardenhöhe zur Folge, denn alleine der Wert der versicherten Gebäude in der Schweiz beläuft sich auf rund 1’800 Milliarden Franken. Davon ist der grösste Teil nicht erdbebenversichert – und ein grosser Teil nach modernen Massstäben nicht erdbebensicher. Erdbeben (Wikipedia)Schweizerischer Erdbebendienst (SED) Erdbebenvorsorge soll intensiviert werden
Forschungspreis
Luftverschmutzung schädigt Baby-Lunge bereits im Mutterleib «Klosterfrau-Forschungspreis 2009» für Berner KinderarztDie Feinstaubbelastung erhöht das Risiko für späteres Asthma bereits bei Ungeborenen. Für seine bahnbrechenden Forschungen zur Wirkung von Luftschadstoffen auf Kinder im Mutterleib wurde Dr. Philipp Latzin von der Kinderklinik in Bern jetzt mit dem «Klosterfrau Forschungspreis 2009» ausgezeichnet. Latzin hatte herausgefunden, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Luftschadstoffen ausgesetzt waren, mit einer schlechten Lungenfunktion und Entzündungen der Atemwege zur Welt kommen. Sie haben daher ein deutlich grösseres Risiko, im späteren Leben an allergischem Asthma zu erkranken. Wichtig ist, mögliche Risikokinder früh zu erkennen. Auch hat Latzin mit seinen Forschungsarbeiten einen weiteren bedeutenden Beitrag geliefert. Er konnte zeigen, dass sich durch die Bestimmung von Stickstoffmonoxid in der Atemluft der Kinder entzündliche Prozesse einfach und für die Kinder völlig schmerzfrei nachweisen lassen. Mit diesen neuen Erkenntnissen liefert Latzin vielversprechende Ansätze für die Erforschung vorbeugender, diagnostischer und therapeutischer Strategien bei allergischem Asthma, der häufigsten chronischen Atemwegserkrankung im Kindesalter. Anlässlich der 31. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie in Düsseldorf wurde er mit dem «Klosterfrau Forschungspreis 2009» ausgezeichnet. Der Preis ist mit 30'000 Euro dotiert. www.klosterfrau.dewww.kinderkliniken.insel.chInselspital Geschichte
Musikvermittlung
Unterstützung von drei herausragenden Berner Musikvermittlungsprojekten.Die kantonale Musikkommission hat im Auftrag des Amtes für Kultur erstmals Projektbeiträge für innovative Musikvermittlungsprojekte von Berner Musikschaffenden ausgeschrieben und juriert. Von insgesamt 16 eingereichten Bewerbungen werden drei herausragende Musikvermittlungsprojekte mit Beiträgen von je 20'000 Franken ermöglicht. Das Netzwerk NORIENT in Bern (Thomas Burkhalter und Michael Spahr) erhält die Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Neupositionierung seiner international vernetzten und multimedialen Online-Plattform ( www.norient.com). Das Tastentheater Schweiz in Bern (Annekatrin Klein und Karin Jampen) kann sein interdisziplinäres Tournee-Projekt «Schwarz Weiss Töne» für Kinder ab sechs Jahren mit zeitgenössischer Musik an Spielorten in verschiedenen Kantonen lancieren. Das Konus Quartett in Köniz und Bern (Stefan Rolli, Fabio Oehrli, Daniel Zumofen und Christian Kobi) wird gemeinsam mit dem Berner Musiker Ueli Balsiger einen Kompositionswettbewerb mit Neuer Musik für alle Gymnasien im Kanton Bern durchführen mit Workshops, einem Abschlusskonzert und einer Begleit-CD ( www.konusquartett.ch). Bei allen drei unterstützten Projekten steht die gezielt und innovativ gestaltete Vermittlung von Musik an klar definierte Zielgruppen im Zentrum. Die Ausschreibung der neuen Musikvermittlungsbeiträge des Kantons Bern wird auch 2010 wieder durchgeführt. www.be.chwww.norient.comwww.konusquartett.chEvents in Bern
DAISIE
11'000 eingeschleppte Arten in Europa erstmals dokumentiert.Erstmals liegt eine Übersicht über Tier- und Pflanzenarten vor, die zwar in Europa vorkommen, aber eigentlich nicht hierher gehören. Viele dieser Arten haben erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Für Umweltplaner enthält die Datenbank wichtige Informationen über Früherkennung und Kontrolle fremder Arten. Nicht-einheimische Arten sind Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen, die mit menschlicher Hilfe aus ihrem natürlichen Habitat in einen neuen Lebensraum gebracht wurden. Mehr als 11'000 solcher Arten wurden jetzt im Rahmen des DAISIE-Projektes («Delivering Alien Invasive Species Inventory for Europe») dokumentiert. Es ist ein einmaliges Dreijahresprojekt von über 100 europäischen Wissenschaftlern, das von der Europäischen Union finanziert wurde und nun neues Wissen über diese biologischen Eindringlinge in Europa vorlegt. Bislang wurden die Schäden durch eingeschleppte Arten in Europa – vor allem ausserhalb der Landwirtschaftszone und der Forstwirtschaft sowie bei Arten, die nicht die menschliche Gesundheit beeinträchtigen – stark unterschätzt. «Weil verlässliche Angaben fehlten, blieben viele europäische Staaten passiv in der Bekämpfung nicht-einheimischer Arten, was sich zunehmend katastrophal auf Europas Biodiversität, Gesundheit und Wirtschaft auswirkt», erläutert Professor Wolfgang Nentwig vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern. Er ist der verantwortliche Herausgeber des DAISIE «Handbook on alien species in Europe», das gestern erschienen ist. Die weiteren Autoren sind Dr. Montserrat Vilà (Spanien), Dr. Petr Pysek (Tschechien) und Prof. Philip E. Hulme (Neuseeland). Keine harmlosen Besucher Die Mehrzahl der über 11'000 nicht-einheimischen Arten sind unproblematisch. Rund 15 Prozent von ihnen verursachen jedoch beträchtlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Schaden, indem sie etwa neue Krankheiten übertragen. Ebenfalls 15 Prozent der Arten beeinträchtigen die biologische Diversität: Sie schaden der Umwelt, einzelnen Lebensräumen, einheimischen Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen. Dies ergaben die Untersuchungen im Rahmen des DAISIE-Projektes. Die Informationen sind nicht nur im Handbuch, sondern auch über eine Internet-Datenbank (www.europe-aliens.org) frei zugänglich. Praktische Information für Betroffene Die Erkenntnisse des DAISIE-Projektes sind äusserst wichtig im Kampf gegen biologische Eindringlinge in Europa. Das durch DAISIE verfügbare Wissen dient der Dokumentation aktueller Invasionen und erlaubt, neue Eindringlinge und ihr Ausmass vorherzusagen. Für Entscheidungsträger, Umweltplanerinnen und weitere Betroffene werden wichtige Angaben zur Früherkennung, Ausrottung oder Kontrolle von nicht-einheimischen Arten zur Verfügung gestellt. Institut für Ökologie und EvolutionDAISIE-Datenbank
Kuenstlerboerse
50. Schweizer Künstlerbörse der ktv Das internationale KleinKunstKaleidoskop in Thun Mittwoch, 15. bis Sonntag, 19. April 2009Im Anfang war der Poststempel Sobald die Zahl der auftrittswilligen Künstlerinnen und Künstler das Fassungsvermögen einer Schweizer Künstlerbörse der ktv überstieg, galt der Poststempel auf der Bewerbung. Je früher … desto Auftritt. Das war vor über dreissig Jahren. Zu den ersten Künstlerbörsen gehörte somit der Charme, dass geniale und andere Produktionen sich auf der Bühne abwechseln durften. Es gab keine sprachspezifischen Auswahlkommissionen. Das Publikum wusste, dass neben Freude und Begeisterung auch Ärger angesagt war. Dass Diskussionen über Qualität und Unsinn dazu gehören und wesentliche Elemente dieser Börse Entdeckungen, Begegnungen und Austausch sind. Letzteres ist immer noch so, erst recht beim Jubiläum der 50. Schweizer Künstlerbörse der ktv. Schon der Auftakt am Ostersonntag mit «die Börse» bietet einen Austausch ganz spezieller Art: Kunst und andere Preziosen [Kostbarkeiten], geschenkt von prominenten KünstlerInnen, PolitikerInnen, SportlerInnen – Artistinnen und Artisten allesamt also – wechseln per Versteigerung die Besitzer und der Erlös fliesst der Schweizer Künstlerbörse der ktv zu. Für diese grossartige Unterstützung sei hier ein ganz grosses Merci gesetzt. Gerne übernehmen wir auch das Augenzwinkern, das die Erfinder dieses Treffpunkts der internationalen KleinKunst vor über dreissig Jahren begleitet hat: Die Schweizer Künstlerbörse der ktv beweist, dass das Wort Börse sogar heute für positive Überraschungen stehen kann. Zu sehen an der Jubiläums-Gala der KleinKunst im Schadausaal und zu hören auf DRS 1, La 1ère, Rete Uno, Radio Rumantsch. Die vier ersten Radioprogramme der SRG SSR idée suisse sind live dabei. Überraschung und Wiedersehen kombiniert bietet dann die Jubiläums-Preisgala mit dem Preisträger des Schweizer KleinKunstPreis der ktv. Falls Sie dann Bundesrat Pascal Couchepin auf der Bühne in Thun sehen, lassen Sie sich nicht täuschen: Yann Lambiel begeistert sein Publikum nicht nur zwischen Lausanne und Paris! Und: der Schweizer InnovationsPreis der ktv heisst auch SurPriX. Das soll bis zum letzten Moment so bleiben ... die Überraschung für die Jubiläums-Preisgala! À propos Poststempel: Ausgewählt (!) und eingeladen an die Schweizer Künstlerbörse der ktv sind heute rund 90 Neuproduktionen aus dem breiten Spektrum der Bühnenkunst. Sie werden sich während 60 Stunden in den drei Börsentagen und -nächten vorstellen und für einen Austausch (s.o.) sorgen, der auf den Bühnen und im Publikum Gewinner findet. Versprochen! Peter Bissegger Präsident ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz ... bunter, frischer, frecher Schon die 50igste Ausgabe und mit jedem Mal bunter, frischer und frecher! Was für die meisten von uns mit grossem Aufwand verbunden ist – mit zunehmendem Alter frischer und vitaler zu werden – gelingt der Schweizer Künstlerbörse der ktv scheinbar ohne Anstrengung. Das Besondere daran ist, dass sich diese Leichtigkeit des Seins, das heitere Treiben und die Stunden voller Überraschungen auch verjüngend aufs Publikum auswirken – mich eingeschlossen. Es mag erstaunen, dass Jahr für Jahr weit über hundert neue KleinKunstProduktionen gezeigt und viele Bewerbungen gar nicht berücksichtigt werden. Man kann sich nur wundern, woher all die Kreativität, die Ideen und der Erfindergeist herrühren. Nun, ich gebe zu, dass wir Politikerinnen und Politiker bis zu einem gewissen Grad mitverantwortlich sind. Vielfach auch eher unbewusst, indem wir einfach neuen Stoff und Pointen für die Programme liefern. Insofern überrascht es dann nicht, dass jedes Jahr zahlreiche neue, satirische, gesellschaftskritische oder einfach nur komische Programmausschnitte an der Schweizer Künstlerbörse der ktv gezeigt werden. Besonders erfreulich ist die diesjährige Medienpräsenz an der Jubiläums-Gala der KleinKunst. Mit der Live-Übertragung auf DRS 1, La 1ère, Rete Uno und Radio Rumantsch erhält der Anlass die verdiente Aufmerksamkeit der Medien. Wo sonst in der Schweiz gibt es einen vergleichbaren Anlass, der Börsentreiben (das andernorts auch negativ belastet ist) und Lebensqualität unter einem Dach vereinigt und dabei mit grosser Qualität – sowohl auf organisatorischer als auch auf inhaltlicher Ebene – brilliert? Und wo sonst – als in der Thuner Innenstadt – kann jedes Jahr ein anderer Gastkanton seine ganze KleinKunstVielfalt auf einer Open-Air Bühne präsentieren? Dieses Jahr spricht man in Thuns Innenstadt französisch. Dank KleinKunst aus dem Kanton Waadt! Thun ist gerne und stolzer Gastgeber dieses schweizweit einzigartigen Anlasses! Dr. h.c. Hans-Ueli von Allmen Stadtpräsident von Thun Gründer und Inhaber Schweizerisches Cabaret-, Chanson- und Pantomimenarchiv1-maliges KleinKunstEreignis 320 Künstlerinnen und Künstler in 60 Stunden KleinKunst. 90 Produktionen: 60 aus der Schweiz, 30 internationale aus Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, USA. Seit 34 Jahren. 10 Schauplätze in Thun: Schadausaal, Circus-Chapiteau, KleinKunstSaal, Exposition in Gymnasium – Handelsmittelschule, Hotelfachschule, Piazza, Arena, Waisenhaus Bühne in der Innenstadt, Congress Hotel Seepark, Kleintheater Alte Oele. 5 Tage: Mittwoch, 15. bis Sonntag, 19. April 2009. 5 beteiligte Bühnenverbände: ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz. Astej – Theater für junges Publikum. TPS – Fachverband Theaterpädagogik Schweiz. Unima suisse – Vereinigung Puppen- und Figurentheater. VTS – Vereinigte Theaterschaffende der Schweiz. 3 Nächte mit Late Night Bar. 2 Preisverleihungen: Schweizer KleinKunstPreis der ktv, Schweizer InnovationsPreis der ktv. Eben: zum 50. Mal 1-malig! Festival-Ambiente der Schweizer Künstlerbörse der ktv Exposition mit Standpräsentationen von KünstlerInnen und Künstleragenturen. Animationen und Präsentationen auf dem Gelände. Videoübertragungen. Restaurant de la Scène. FoyerBar. PiazzaBar. Bar des Artistes. Bars im KleinKunstSaal und in der Hotelfachschule. Late Night Bar. Verpflegungsstände. Gepäckaufbewahrung, Relax-Oase: Klangliege, Massagen, usw. – alles, was das Herz begehrt ... Fachmesse des freien Theaterschaffens und der KleinKunstVon A wie A cappella, Action Comedy, Action Kabarett, Akrobatik, Alpenmusik, Artistik, artistisches Theater, Bänkelgesang, Bauchredekunst, Bewegungstheater, Bildertheater, Blues, Break dance, Burleske, Cantautore, Canzone, Chanson, Celtic Rock, Circus, Close-up-Zauberei, Clown, Clown-Theater, Comedy, Entertainment, Erzählkunst, Erzähltheater, Familientheater, Figurentheater, Film, Flamenco, Folk, Folklore, Forumtheater, Funk, Gesang, Geschichtenerzähler, Heimatfilmtheater, Hip hop, Humor, Illusion, Improvisation, Irish Folk, Jazz, Jazzchanson, Jonglage, Jugendtheater, Kabarett, Kindertheater, Klangperformance, klassische Musik, Klezmermusik, Komik, komödiantisches Theater, kontemporäre Musik, Konzertlesung, Laterna magica, Latin, Lesung, Lieder, Liederkabarett, Liedermacher, Literatur, Luftartistik, Malerei, Magie, Märchen, Marionettentheater, Masken, Materialtheater, Mime, Monolog, Multimedia, Mundartsongs, Musical, Musik, Musikclown, Musikcomedy, Musikkabarett, Musikkomik, Musikspektakel, Musiktheater, Musique zigane, Objekttheater, Pantomime, pantomimisches Theater, Performance, Perkussion, Playback-Show, Poesie, Poetry, Politchansons, politisches Kabarett, Pop, Puppentheater, Rezitation, Salonmusik, Satire, Schattentheater, Schauspiel, Seminarkabarett, Singer & Songwriter, Slam, Slapstick, Solotheater, Songs, Spielleute, Sprechtheater, Stand-up-Comedy, Stepptanz, Strassentheater, szenische Lesung, szenische Musik, Tango, Tanz, Tanzperformance, Tanztheater, Theater, Variété, Visual Theatre, Vocal comedy, Walk act, Weltmusik, Wortbeat, bis Z wie Zauberkunst, Zauberpoesie, Zaubertheater, Zeitgeistkabarett ... usw. www.ktv.ch
Laendermarkt
In 25 Tagen startet die Eishockey-Weltmeisterschaft 2009 mit dem Eröffnungsspiel Schweiz gegen Frankreich. Um die Berner Bevölkerung auf den grössten Sportevent in der Schweiz im 2009 einzustimmen, veranstaltet der Verein Eishockey-WM 2009 Bern heute Samstag, 4. April 2009 von 10.00 bis 17.00 Uhr, auf dem Waisenhausplatz einen Ländermarkt.Verschiedene Gastnationen erhalten dabei die Gelegenheit, sich der Berner Bevölkerung zu präsentieren. Schweden, Deutschland, Russland, Frankreich, USA, Österreich und die Schweiz betreiben gut 25 Marktstände. Das kulinarische Angebot reicht von Russischem Kaviar, Bismarckhering aus der Nordsee, Coeur de Lion Weichkäse aus Frankreich bis Smörgåsar, sogenannte schwedische Belegte Brötchen. Auf der Bühne auf dem unteren Waisenhausplatz geben verschiedene Künstler den Marktbesucherinnen und -besucher einen Einblick in die Musik- oder Tanztraditionen der einzelnen Nationen. 10.15 – 10.35 Uhr Schweiz margotmargot 10.45 – 11.00 Uhr Russland Tanz und Gesang vom Russischen Karussell 11.15 – 11.45 Uhr Deutschland Märchengeschichten mit Veronika Medici 12.00 – 12.20 Uhr Frankreich Association Musique et Accordéon de Mulhouse 12.30 – 13.15 Uhr Deutschland Montagsorchester aus Potsdam 13.25 – 13.55 Uhr Deutschland Märchengeschichten mit Veronika Medici 14.05 – 14.20 Uhr Russland Tanz und Gesang vom Russischen Karussell 14.30 – 14.50 Uhr Schweiz margotmargot 15.00 – 15.20 Uhr Frankreich Association Musique et Accordéon de Mulhouse 15.30 – 16.15 Uhr Deutschland Montagsorchester aus Potsdam 16.30 – 16.45 Uhr Russland Tanz und Gesang vom Russischen Karussell
margotmargot margotmargot sind in der Berner Musikszene bekannt. Die einzigartigen Klänge mit Alphorn, Maulorgel und Gesang, von Blues bis Sizilien, verzaubern die Bühne auf dem Waisenhausplatz in einen Hauch Berner Oberland-Stimmung. www.margotmargot.ch
Russisches Karussell Die Sängerin Jana Vassilenko verleiht mit ihrer charismatischen Stimme russischen Romanzen und Volksliedern eine unnachahmliche Frische und Emotionalität. Das Multi-Talent ist in der Musik-Szene und speziell in der «russischen Schweiz» weit bekannt. www.vassilenko.ch
Zum Gesang von Jana Vassilenko wird Isolina Kobel-Belova in reichgeschmückten Russischen Trachten ein Volksballett aufführen. Die Liebe zur Folklore, zur Musik und zum Tanzen verbindet ihre Tanzgruppe. Schöne, stark leuchtende Farben von Trachten, eine seelenverwandte Musik und runde Tanzbewegungen drehen sich wie ein Karussell auf der Bühne und doch kann man die einzelnen Persönlichkeiten gut unterscheiden. www.russisches-karussell.ch
Märchengeschichten mit Veronika Medici Veronika Medici erzählt mit ihren Bühnenbildern in einer starken Bildsprache Märchen und Geschichten voller Überraschungen. Am Ländermarkt erzählt Frau Medici in breitem Plattdeutsch das Grimm-Märchen «Vom Fischer und syner Fru». www.bilderbuehnen.ch
Association Musique & Accordeon de Mulhouse Der Verein aus Mülhausen besteht bereits seit 35 Jahren. Von Anfang an stand die Akkordeonmusik im Vordergrund. Auf dem Waisenhausplatz interpretieren drei Akkordeonisten zusammen mit einem Keyboarder verschiedenste Arten von Tanz- und Unterhaltungsmusik auf Ihre Art und Weise. www.omap-mulhouse.org
Montagsorchester aus Potsdam Beheimatet ist die Gruppe in Potsdam, musikalisch ist sie jedoch in der ganzen Welt zu Haus. Mit seinem Repertoire – argentinischer Tango, osteuropäische Klezmermusik, französische, schwedische und serbokroatische Tänze, arabische, italienische, englische und russische Gesänge – symbolisiert das Montagsochester in gewisser Weise die Idee des Ländermarktes. www.montagsorchester.de
Eishockey-WM 2009 www.bernwirktwunder.ch
INFO BERN
Informationen aus einer Hand: Bern erhält eine zentrale Auskunftsstelle.In der Stadt Bern gibt es künftig auf (fast) alle Fragen eine Antwort – dank INFO BERN, einer zentralen Auskunfts- und Informationsstelle, die am Samstag eröffnet wird. Sie ist einerseits Anlaufstelle für die Bevölkerung bei allgemeinen Fragen und vermittelt andererseits die Möglichkeit für Migrantinnen und Migranten, ausländerrechtliche Informationen und Auskünfte zu In-tegrationsangeboten zu erhalten. Wo finde ich eine Tagesbetreuung für mein Kind? Wie verlängere ich meine Aufenthaltsbewilligung? Welche Freizeitangebote gibt es in meinem Quartier? Wer sagt mir, ob mein Reisepass in den USA noch gültig ist? Mit solchen und ähnlichen Fragen können sich Bernerinnen und Berner künftig an INFO BERN wenden. INFO BERN versteht sich als zentrale Auskunftsstelle für alltägliche Fragen der Bevölkerung und informiert über Angebote und Dienstleistungen der verschiedenen Verwaltungsstellen in der Stadt Bern. Bei weitergehenden Bedürfnissen werden die Kundinnen und Kunden direkt an die zuständige (Verwaltungs-) Stelle weitergeleitet. Die Stadt will damit der Bevölkerung den Zugang zur Stadtverwaltung erleichtern und die Kundenfreundlichkeit weiter erhöhen. Die Auskunft bei INFO BERN erfolgt kostenlos, persönlich und unbürokratisch. Deshalb heisst der Slogan auch: „Fragen zum Leben in Bern? Kommen Sie vorbei!“ Das Lokal ist zentral gelegen und befindet sich in den bisherigen Räumlichkeiten vom „Info“ des Jugendamts an der Predigergasse 6. Dessen Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien werden im INFO BERN weitergeführt. Umfassende Informationen für Migrantinnen und Migranten INFO BERN richtet sich zudem gezielt an Migrantinnen und Migranten in der Stadt Bern. Gerade für sie stellen die Verwaltungsabläufe (z.B. das Einreichen von Formularen oder der Zugang zu Informationen) eine besondere Herausforderung dar. Mit INFO BERN intensiviert und konzentriert die Stadt Bern ihre Angebote und setzt damit die neuen Bestimmungen im Ausländergesetz (AuG, Artikel 56 Absatz 1 und 2) um. Demnach sind die Behörden verpflichtet, die Migrantinnen und Migranten angemessen über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz, über ihre Rechte und Pflichten sowie über integrationsfördernde Angebote und Kurse im Bereich der Berufs- und Laufbahnberatung zu informieren und sie auf die entsprechenden Stellen hinzuweisen. Auch dies leistet INFO BERN künftig. „Die Umsetzung des Informationsauftrags gemäss AuG ist in dieser Form bisher einzigartig in der Schweiz“, erklärt Alexander Ott, Bereichsleiter Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei. Er zeichnet gemeinsam mit Alex Haller, Bereichsleiter Kinder und Jugendförderung des Jugendamts, und Ursula Heitz, Leiterin des Kompetenzzentrums Integration, für die Leitung des Pilotprojekts verantwortlich. Insgesamt 220 Stellenprozente INFO BERN ist ein gemeinsam getragenes Pilotprojekt der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS) und der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie (SUE). Es ist vorerst auf zwei Jahre befristet. Die Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei der SUE beteiligen sich während dieser Dauer mit 100 Stellenprozenten, das Jugendamt mit 60 Stellenprozenten am Projekt. Für die Pilotphase wurde vom Gemeinderat zudem eine 60-Prozent-Stelle bewilligt. Eröffnungsfeier INFO BERN Anlässlich der Eröffnung findet am Samstag ein Eröffnungsfest statt. Nebst geladenen Gästen ist auch die Bevölkerung eingeladen, sich ein Bild von der neuen Informationsstelle zu machen. Das Fest findet statt am: Samstag, 4. April 2009, 11 bis 14 Uhr, in den Räumlichkeiten von INFO BERN an der Predigergasse 6 in Bern. Öffnungszeiten INFO BERN Mo, Di, Mi, Fr: 12.30 bis 17.30 Uhr, Do 12.30 bis 20 Uhr Internet www.bern.ch/infobernBern – Geschichte, Informationen, SehenswürdigkeitenGrößere Kartenansicht
Osterbrauch
Ritter, Reiter, Eierschubser: Bräuche zur Auferstehung Christi in Bern, Hambug, Bautzen, der Lausitz, Frankfurt und Thüringen.Lausitz | Hamburg | Saaletal | Bautzen | Frankfurt | BernKaum ein anderes Fest ist von so unterschiedlichen Sitten geprägt wie Ostern. Wer es erleben will findet hier sechs Vorschläge für Kurztrips über Ostern in ganz Deutschland und der Schweiz. Osterfeuer und versteckte Eier findet man zu Ostern an vielen Orten. Doch einige haben darüber hinaus eine ganz eigene Art entwickelt, das Fest der Auferstehung Christi zu feiern. Nicht alle Rituale und Bräuche sind christlichen Ursprungs, viele haben keltische oder germanische Wurzeln. Oder gar literarische, wie im Fall des berühmten Osterspaziergangs in Goethes Faust. Lausitz: Tradition des OsterreitensWenn im sächsischen Ralbitz am Ostersonntag die Kirchenglocken läuten, sind die Wittichenauer nicht mehr fern. Paarweise passieren die Reiter mit ihren schwarzen Gehröcken und hohen Zylindern den Ortseingang wie in vergangenen Zeiten. Doch das Osterreiten ist bis heute eine lebendige Tradition der Lausitzer Sorben. Um die 1800 Osterreiter nehmen jedes Jahr an den Prozessionen teil.
Der Brauch ging wohl aus dem vorchristlichen Ritual des Flurumritts hervor, durch den die junge Saat auf den Feldern vor bösen Kräften geschützt werden sollte. Mit der Christianisierung der slawischen Minderheit erhielt der Brauch eine neue Bedeutung und wurde auf den Ostersonntag gelegt. Seither wird in der Lausitz der christliche Segen verbreitet und die frohe Botschaft der Auferstehung Christi einer benachbarten Pfarrgemeinde überbracht. Drei Mal umreiten die Wittichenauer die Pfarrkirche St.-Katharina in Ralbitz und ziehen ihren Hut vor dem Kruzifix. Touristen und Einheimische drängen sich zwischen Pferden und Hauswänden hindurch, der ganze Ort ist von lautem Singen und Halleluja-Rufen erfüllt. Hamburg: Ostermarkt der Kulturen der WeltEigentlich ist er ein Ostermarkt der Völker: Aussteller aus vielen verschiedenen Ländern zeigen beim norddeutschen Ostermarkt im Völkerkundemuseum Hamburg traditionelles österliches Kunsthandwerk – ob Eierschalenmosaik, Kalligrafie, Pflanzendruck mit Naturfarben, Kratztechnik oder Perforierung, Aquarell- oder Ölmalerei. Es gibt Ostereier mit japanischem Washi-Papier, mit Batik aus der Ukraine, mit norwegischer Hardanger-Sticktechnik oder sorbischer Wachsbatik, Volkskunst aus dem Erzgebirge und Rumänien, Span-Basteleien aus Finnland oder gedrechselte Holzeier aus Reutlingen.
In diesem Jahr stehen die wenig bekannten arabischen Christen im Mittelpunkt, etwa die türkischen Maroniten in Iskenderon, die griechisch-orthodoxen Christen in Jerusalem oder die Rum-Orthodoxen von Antiochien. Wie feiern sie Ostern? In Vorträgen und an Verkaufsständen kann man mehr darüber erfahren – und arabische und koptische Spezialitäten probieren. Danach hört man sich ein finnisches Ostermärchen an oder erfährt etwas über Osterbräuche in Guatemala.
Der 25. Norddeutsche Ostermarkt findet vom 2. bis 5. April im Völkerkundemuseum Hamburg statt, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg, Tel. 040/428 87 95 11 Saaletal: Ritterspektakel auf der LeuchtenburgOstern unter Rittern: Auf der Leuchtenburg im thüringischen Seitenroda bei Jena beginnt am Osterwochenende auch die Saison der Mittelalterspektakel. Ritter werden dann wieder gegeneinander kämpfen, Marktweiber und Handwerker ihre Waren feilbieten, Musikanten, Gaukler und Quacksalber für Unterhaltung sorgen. Auch der Osterhase mischt sich unter das fahrende Volk. Kinder können am Sonntag mit ihren Eltern stundenlang zwischen alten Burgmauern die etwa 1000 Eier suchen, die der Hase rund um die Leuchtenburg versteckt hat. Und in der Osterhasenwerkstatt erzählt Grossvater Hase von Handwerk und alten Zeiten.
Die Leuchtenburg ist ohnehin eine Reise wert, sie liegt hoch über dem Saaletal in schöner Landschaft. Man sieht von hier oben den Thüringer Wald auf der einen und den Harz auf der anderen Seite. Ein Burgmuseum erzählt die Geschichte der rund 800 Jahre alten Festung. Und in der Burgschänke bekommt man deftige Thüringer Speisen. Nach dem stundenlangen Eiersuchen also: Bierfleisch und Thüringer Klösse.
Das Osterspektakel findet vom 10. bis 13. April zwischen 10 und 19 Uhr auf der Leuchtenburg statt, Dorfstrasse 100, 07768 Seitenroda, Eintritt 8 Euro, für Kinder 6 Euro, Familien 21 Euro,
Tel. 036424/566 60. Bautzen: Eierschieben an der sächsischen SpreeWer die Spielregeln verletzt, bekommt es mit dem Eierjokel zu tun. Beim alljährlichen Bautzener Eierschieben auf dem Protschenberg ist er Witzfigur und oberster Richter zugleich. Zu Hunderten kullern bunte Plastikbälle dann den Hang zur Spree hinunter, unten versuchen Kinder hektisch, so viele von ihnen einzusammeln wie möglich. Das lohnt sich – jedes der falschen «Eier» lässt sich gegen ein kleines Ostergeschenk eintauschen. Beim Eierschieben wurden früher statt Plastikbällen hartgekochte Eier und allerlei Lebensmittel den Hang hinunter geschubst, wohlhabende Bautzener haben auch Äpfel, Nüsse und Apfelsinen zur Spree kullern lassen. Unten standen die Kinder armer Familien und freuten sich über die Leckereien. Verbrieft ist das für das 19. Jahrhundert, doch der Brauch ist wesentlich älter, manche vermuten seinen Ursprung in den Zeiten des Dreissigjährigen Krieges. Zu DDR-Zeiten wurde das Eierschieben verboten, aus Sicht der Behörden war es eine Demütigung der einfachen Leute, und erst nach der Wende wieder eingeführt. Mittlerweile kommen jedes Jahr an die 15 000 Besucher am Ostersonntag auf den Protschenberg, das sorbische Volkstheater spielt und auf einem Ostermarkt verkaufen Händler ihre handgefertigten Produkte und regionalen Spezialitäten. Und der Eierjokel versucht für Ordnung zu sorgen.
Eierschieben und Ostermarkt auf dem Protschenberg am Ostersonntag, 12. April, ab 10 Uhr. Ein Netz mit vier Bällen zum Runterkullern kostet zwei Euro. Frankfurt: Spazieren gehen mit GoetheDer berühmteste Osterspaziergang geht am Main entlang. Hier bejubelt Faust die Wiederbelebung der Natur, wenn die Frankfurter zu ihrem traditionellen «Osterspaziergang» aufbrechen. Der rund drei Kilometer lange Weg beginnt wie damals an Goethes Geburtshaus im Grossen Hirschgraben, ein schmaler Durchstich mitten in der City. Über die Berliner Strasse, vorbei an der Paulskirche, in der Deutschlands erstes Parlament tagte, geht es zum Römerberg. Jetzt sind es nur noch wenige Schritte bis zum Fluss, den man mittels der Fussgängerbrücke «Eiserner Steg» überquert. Von der südlichen Mainseite aus hat man schliesslich einen spektakulären Blick auf die Skyline von «Mainhattan».
Der Osterspaziergang führt in östlicher Richtung weiter und endet wie eh und je an der «Gerbermühle» kurz vor Offenbach. Hier hat Goethe gern gesessen, auch mal seinen Geburtstag gefeiert und sich an den Musikanten erfreut, die auf Booten vorbeitrieben. Heute schmückt eine Stahlskulptur den Schleuseneingang gleich neben dem Wirtsgarten, unter dessen Kastanien man von Frühjahr bis Herbst gern einen Schoppen nimmt. «Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn», echot der Dichterfürst dazu.
Bern: Eiertütschete in der SchweizDas Stärkere gewinnt. Auf dem Kornhausplatz in der Berner Altstadt geht es am Ostersonntag ums Ei. Beim «Eiertütschen» stossen die Teilnehmer hart gekochte Eier im Wettstreit gegeneinander – das härtere gewinnt. Hunderte Berner kommen jährlich zur traditionellen «Eiertütschete» zusammen, um sich in der österlichen Disziplin zu messen. Ziel ist es, die Schale des gegnerischen Eis zu zerbrechen. Zuerst schlägt man die stumpfen Seiten gegeneinander, dann die spitzen und schliesslich die unverletzten Enden. Wer gewinnt, bekommt das Ei des Verlierers. Wichtig für erfolgreiches Eiertütschen ist der Winkel, mit dem das Ei gestossen wird, aber auch die Ernährung und das Alter des Huhns, von dem das Ei stammt – junge Hühner legen stabilere Eier! Der Brauch ist auch in Deutschland beliebt, etwa in Köln und der Oberpfalz, in Österreich und auf dem Balkan. In vielen Mundarten gibt es unterschiedliche Namen für ihn – «Oierhiartn» etwa, «Oiapecken», «Oiastoussn» oder schlicht «Ostereiertitschen». Oft wird das Eierspiel am Ostermorgen zu Hause in der Familie gespielt, doch die Berner haben gleich ein Volksfest daraus gemacht.
Zur Eiertütschete am Ostersonntag bringt man am besten viele bunte Ostereier mit, Beginn ist um 10 Uhr. Informationen bei Bern Tourismus,
Tel. 0041 31/328 12 12. www.ksta.de Von Mirco Lomoth und Claudia Diemar 01.04.2009EierspieleDie Osterfeiern im Alten Bern
Bienen
Die Forschung kommt den Bienen zu Hilfe.Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP präsentierte im Rahmen einer Pressekonferenz die Problematik der Bienensterblichkeit und Völkerverluste der letzten Jahre. Ein starker Rückgang der Bienenpopulationen, die bei der Bestäubung eine sehr wichtige Rolle spielen, könnte bedeutende wirtschaftliche und ökologische Folgen haben. Beim Angriff auf die Honigbiene sind mehrere Faktoren im Spiel, doch es ist die Varroamilbe, auf die der erste Verdacht fällt. Um diese Milbe wirksam und nachhaltig zu bekämpfen, startete das Zentrum für Bienenforschung der ALP eine neue Forschungsoffensive. Im Verlaufe der letzten Winter verzeichneten die Schweizer Imkerinnen und Imker grössere Völkerverluste mit Maxima in den Jahren 2003 und 2008. Dieser Anstieg ist nicht nur auf die Schweiz begrenzt. Dasselbe Phänomen wurde in den übrigen Ländern Europas, in China und den Vereinigten Staaten festgestellt. Verschiedene Symptome wie das Colony Collapse Disorder (CDD) manifestieren sich, wobei die Arbeiterinnen auf geheimnisvolle Weise verschwinden und die Königin, Brut und Nahrung zurück lassen. Monitoring-Programm Um das Ausmass des Problems zu erkennen und Lösungen zu finden, wurde in der Schweiz ein nationales Monitoring-Programm zur Erfassung der Bienenpopulationen lanciert. Internationale Standards müssen festgelegt werden, damit die erhobenen Daten verglichen werden können und um gemeinsame Benennungen zu finden, die über die Ursachen dieser Verluste Auskunft geben. Mit diesem Ziel leitet das Zentrum für Bienenforschung von ALP das Netzwerk COLOSS, welches 130 Mitglieder aus 35 Ländern in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten umfasst. Dieses Netzwerk wendet Mittel auf, um die Folgen der Völkerverluste für die Imkerei, die Landwirtschaft und die Umwelt einzudämmen. Bekämpfung von Varroa destructor Unter den Faktoren, die beim Phänomen der Völkerverluste eine Rolle spielen, wie insbesondere Krankheiten oder Umweltfaktoren, dominiert die Milbe Varroa destructor. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Ausbreitung von Varroa destructor international zur Realität geworden und deren Bekämpfung unerlässlich geworden. Die ersten Mittel, die eingesetzt wurden stellten synthetische Akarizide dar. Mitte der 90er Jahre aufkommende Resistenzen machten diese Methoden unwirksam. Um diesem Problem entgegenzutreten, entwickelte das Zentrum für Bienenforschung der ALP in Zusammenarbeit mit internationalen Experten eine alternative Methode, die sich auf organische Säuren und ätherische Öle stützt. Heute strebt das Zentrum mehrere Ziele an: kurzfristig eine Optimierung der alternativen Methoden durch die Entwicklung neuer Komponenten aus ätherischen Ölen; langfristig die Entwicklung einer nachhaltigen biologischen Bekämpfung, sei es mit pathogenen Organismen, Bienen mit höherer Varroatoleranz oder mit Hilfe von Pheromonen. Bedrohung durch den Winter Die seit mehr als 30 Millionen Jahren existierende Honigbiene hat sich an zahlreiche Veränderungen ihrer Umwelt angepasst. Je nachdem, ob es sich um Sommer- oder Winterbienen handelt, beträgt deren Lebensdauer einige Wochen bis mehrere Monate. Im Sommer schlüpfen pro Tag mehr als 1000 Bienen und ebenso viele sterben täglich. Im Winter bringt das Volk keine jungen Bienen mehr hervor und die natürliche Sterblichkeit ist gering. Die Winterbienen schlüpfen von August bis Oktober und sichern den Übergang in die kommende Saison. Die Weiterführung der Aufzucht im Frühjahr hängt von den fünf bis sieben Monate alten Winterbienen ab. Ist ihre Lebensdauer auch nur minimal verkürzt, ist der Neustart im kommenden Frühjahr ebenso wie das Überleben des Volkes in Gefahr. Die in Europa registrierten Völkerverluste treten in erster Linie während der Winterruhe auf. Deshalb konzentriert die Forschung ihre Arbeiten auf diejenigen Faktoren, welche die Lebensdauer der überwinternden Bienen beeinflussen könnten. Pestizide unter Verdacht? Im Frühling und im Sommer werden ab und zu mehr oder weniger ausgeprägte Schwächungen der Bienenvölker beobachtet, wie es im Frühjahr 2008 in Süddeutschland der Fall war. Dort wurde dieses Phänomen mit der Verwendung von Pestiziden in Zusammenhang gebracht. Es ist zu unterscheiden zwischen diesen klaren und örtlich begrenzten Vergiftungsfällen einerseits und den bedeutenden Völkerverlusten, zu denen es aus bisher ungeklärten Gründen auf mehreren Kontinenten vornehmlich während der Winterruhe der Völker kommt, andererseits. Wirtschaftliche und ökologische Tragweite Käme es zu einem starken Rückgang der Bienenvölker, so könnte dies entscheidende wirtschaftliche und ökologische Folgen verursachen. Gemäss einer Schätzung der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP aus dem Jahre 2002 beträgt der Gesamtwert der Frucht- und Beerenernte in der Schweiz 335 Millionen Franken. 80% davon gehen auf das Konto der Bestäubung durch Honigbienen. In der Schweiz liegt der volkswirtschaftlichen Nutzen eines Bienenvolkes bei 1500 Franken pro Jahr (Produkte aus dem Bienenstock und Bestäubung für die Erzeugung von Früchten und Beeren). Bezieht man Feldkulturen (Ackerbohne, Raps, Sonnenblume), Saatgut (Luzerne, Rotklee, Gemüse) und Gemüsekulturen (Bohnen, Tomaten, Kürbis, Gurken) mit ein, so ist dieser Wert noch höher anzusetzen. Die Schätzungen des wirtschaftlichen Werts der Insektenbestäubung berücksichtigen nur die Kulturpflanzen. Der Beitrag, den die Biene bei der Bestäubung von Wildpflanzen leistet, lässt sich nur schwer beurteilen und schlecht als monetären Wert ausdrücken. In diesem Zusammenhang sind die Vielfalt der Flora und Fauna einer Region, die Schönheit der Landschaft und die Bodenqualität zu bedenken. ALPBienen (Wikipedia)
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