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10.4.09

Gotthard

Gotthard: Kandidatur für Unesco-Welterbe

Die Gotthard-Bahn und die historischen Wege über den Gotthardpass sollen in die Liste der Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden. Das haben die Kantone Uri und Tessin beschlossen.

Der Bundesrat wird aufgefordert, die Bahnlinie, die von Immensee durch das Gotthardmassiv nach Chiasso verläuft, und den so genannten «Weg der Völker» in die nationale Liste aufzunehmen, wie «Radio Pilatus» meldet. Nur falls das geschieht, kann eine Unesco-Kandidatur überhaupt eingereicht werden.

Die Schweiz ist bislang in der Unesco-Liste mit sechs Weltkulturerbe-Stätten und Biosphären-Reservaten vertreten. Es handelt sich dabei um die Altstadt von Bern, das Kloster St. Johann in Müstair, den Stiftsbezirk St. Gallen, die drei Burgen von Bellinzona, die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, den Monte San Giorgio, die Weinberg-Terrassen in Lavaux, die Tektonikarena Sardona, die Rhätische Bahn sowie den Schweizer Nationalpark und das Entlebuch. Zurzeit laufen Kandidaturen des urbanistischen und architektonischen Werks von Le Corbusier und von La Chaux-de-Fonds / Le Locle.

Bisherige Schweizer Stätten in der UNESCO-Welterbeliste:
1983 - Altstadt von Bern (Weltkulturerbe)
1983 - Kloster St. Johann Müstair (Weltkulturerbe)
1983 - Stiftsbibliothek und Stiftsbezirk St. Gallen
2000 - Burgen von Bellinzona (Weltkulturerbe)
2001 - Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (Naturwelterbe)
2003 - Monte San Giorgio (Naturwelterbe)
2007 - Weinbaugebiet Lavaux (Weltkulturerbe)
1979 - Schweizer Nationalpark (Biosphärenreservat)
2001 - Entlebuch (Biosphärenreservat)
Unesco Weltkulturerbe in der Schweiz
Weltkulturerbe (Wikipedia)

Bern Luftaufnahme

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