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5.4.09

Kuenstlerboerse

50. Schweizer Künstlerbörse der ktv
Das internationale KleinKunstKaleidoskop in Thun
Mittwoch, 15. bis Sonntag, 19. April 2009


Im Anfang war der Poststempel

Sobald die Zahl der auftrittswilligen Künstlerinnen und Künstler das Fassungsvermögen einer Schweizer Künstlerbörse der ktv überstieg, galt der Poststempel auf der Bewerbung. Je früher … desto Auftritt. Das war vor über dreissig Jahren.

Zu den ersten Künstlerbörsen gehörte somit der Charme, dass geniale und andere Produktionen sich auf der Bühne abwechseln durften. Es gab keine sprachspezifischen Auswahlkommissionen. Das Publikum wusste, dass neben Freude und Begeisterung auch Ärger angesagt war. Dass Diskussionen über Qualität und Unsinn dazu gehören und wesentliche Elemente dieser Börse Entdeckungen, Begegnungen und Austausch sind.

Letzteres ist immer noch so, erst recht beim Jubiläum der 50. Schweizer Künstlerbörse der ktv. Schon der Auftakt am Ostersonntag mit «die Börse» bietet einen Austausch ganz spezieller Art: Kunst und andere Preziosen [Kostbarkeiten], geschenkt von prominenten KünstlerInnen, PolitikerInnen, SportlerInnen – Artistinnen und Artisten allesamt also – wechseln per Versteigerung die Besitzer und der Erlös fliesst der Schweizer Künstlerbörse der ktv zu. Für diese grossartige Unterstützung sei hier ein ganz grosses Merci gesetzt.

Gerne übernehmen wir auch das Augenzwinkern, das die Erfinder dieses Treffpunkts der internationalen KleinKunst vor über dreissig Jahren begleitet hat: Die Schweizer Künstlerbörse der ktv beweist, dass das Wort Börse sogar heute für positive Überraschungen stehen kann. Zu sehen an der Jubiläums-Gala der KleinKunst im Schadausaal und zu hören auf DRS 1, La 1ère, Rete Uno, Radio Rumantsch. Die vier ersten Radioprogramme der SRG SSR idée suisse sind live dabei.

Überraschung und Wiedersehen kombiniert bietet dann die Jubiläums-Preisgala mit dem Preisträger des Schweizer KleinKunstPreis der ktv. Falls Sie dann Bundesrat Pascal Couchepin auf der Bühne in Thun sehen, lassen Sie sich nicht täuschen: Yann Lambiel begeistert sein Publikum nicht nur zwischen Lausanne und Paris! Und: der Schweizer InnovationsPreis der ktv heisst auch SurPriX. Das soll bis zum letzten Moment so bleiben ... die Überraschung für die Jubiläums-Preisgala!

À propos Poststempel: Ausgewählt (!) und eingeladen an die Schweizer Künstlerbörse der ktv sind heute rund 90 Neuproduktionen aus dem breiten Spektrum der Bühnenkunst. Sie werden sich während 60 Stunden in den drei Börsentagen und -nächten vorstellen und für einen Austausch (s.o.) sorgen, der auf den Bühnen und im Publikum Gewinner findet. Versprochen!

Peter Bissegger
Präsident ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz


... bunter, frischer, frecher

Schon die 50igste Ausgabe und mit jedem Mal bunter, frischer und frecher! Was für die meisten von uns mit grossem Aufwand verbunden ist – mit zunehmendem Alter frischer und vitaler zu werden – gelingt der Schweizer Künstlerbörse der ktv scheinbar ohne Anstrengung. Das Besondere daran ist, dass sich diese Leichtigkeit des Seins, das heitere Treiben und die Stunden voller Überraschungen auch verjüngend aufs Publikum auswirken – mich eingeschlossen.

Es mag erstaunen, dass Jahr für Jahr weit über hundert neue KleinKunstProduktionen gezeigt und viele Bewerbungen gar nicht berücksichtigt werden. Man kann sich nur wundern, woher all die Kreativität, die Ideen und der Erfindergeist herrühren.

Nun, ich gebe zu, dass wir Politikerinnen und Politiker bis zu einem gewissen Grad mitverantwortlich sind. Vielfach auch eher unbewusst, indem wir einfach neuen Stoff und Pointen für die Programme liefern.

Insofern überrascht es dann nicht, dass jedes Jahr zahlreiche neue, satirische, gesellschaftskritische oder einfach nur komische Programmausschnitte an der Schweizer Künstlerbörse der ktv gezeigt werden.

Besonders erfreulich ist die diesjährige Medienpräsenz an der Jubiläums-Gala der KleinKunst. Mit der Live-Übertragung auf DRS 1, La 1ère, Rete Uno und Radio Rumantsch erhält der Anlass die verdiente Aufmerksamkeit der Medien. Wo sonst in der Schweiz gibt es einen vergleichbaren Anlass, der Börsentreiben (das andernorts auch negativ belastet ist) und Lebensqualität unter einem Dach vereinigt und dabei mit grosser Qualität – sowohl auf organisatorischer als auch auf inhaltlicher Ebene – brilliert?

Und wo sonst – als in der Thuner Innenstadt – kann jedes Jahr ein anderer Gastkanton seine ganze KleinKunstVielfalt auf einer Open-Air Bühne präsentieren? Dieses Jahr spricht man in Thuns Innenstadt französisch. Dank KleinKunst aus dem Kanton Waadt!

Thun ist gerne und stolzer Gastgeber dieses schweizweit einzigartigen Anlasses!

Dr. h.c. Hans-Ueli von Allmen
Stadtpräsident von Thun
Gründer und Inhaber Schweizerisches Cabaret-, Chanson- und Pantomimenarchiv


1-maliges KleinKunstEreignis

320 Künstlerinnen und Künstler in 60 Stunden KleinKunst. 90 Produktionen: 60 aus der Schweiz, 30 internationale aus Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, USA. Seit 34 Jahren. 10 Schauplätze in Thun: Schadausaal, Circus-Chapiteau, KleinKunstSaal, Exposition in Gymnasium – Handelsmittelschule, Hotelfachschule, Piazza, Arena, Waisenhaus Bühne in der Innenstadt, Congress Hotel Seepark, Kleintheater Alte Oele. 5 Tage: Mittwoch, 15. bis Sonntag, 19. April 2009. 5 beteiligte Bühnenverbände: ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz. Astej – Theater für junges Publikum. TPS – Fachverband Theaterpädagogik Schweiz. Unima suisse – Vereinigung Puppen- und Figurentheater. VTS – Vereinigte Theaterschaffende der Schweiz. 3 Nächte mit Late Night Bar. 2 Preisverleihungen: Schweizer KleinKunstPreis der ktv, Schweizer InnovationsPreis der ktv. Eben: zum 50. Mal 1-malig!

Festival-Ambiente der Schweizer Künstlerbörse der ktv

Exposition mit Standpräsentationen von KünstlerInnen und Künstleragenturen. Animationen und Präsentationen auf dem Gelände. Videoübertragungen. Restaurant de la Scène. FoyerBar. PiazzaBar. Bar des Artistes. Bars im KleinKunstSaal und in der Hotelfachschule. Late Night Bar. Verpflegungsstände. Gepäckaufbewahrung, Relax-Oase: Klangliege, Massagen, usw. – alles, was das Herz begehrt ...

Fachmesse des freien Theaterschaffens und der KleinKunstVon A wie A cappella, Action Comedy, Action Kabarett, Akrobatik, Alpenmusik, Artistik, artistisches Theater, Bänkelgesang, Bauchredekunst, Bewegungstheater, Bildertheater, Blues, Break dance, Burleske, Cantautore, Canzone, Chanson, Celtic Rock, Circus, Close-up-Zauberei, Clown, Clown-Theater, Comedy, Entertainment, Erzählkunst, Erzähltheater, Familientheater, Figurentheater, Film, Flamenco, Folk, Folklore, Forumtheater, Funk, Gesang, Geschichtenerzähler, Heimatfilmtheater, Hip hop, Humor, Illusion, Improvisation, Irish Folk, Jazz, Jazzchanson, Jonglage, Jugendtheater, Kabarett, Kindertheater, Klangperformance, klassische Musik, Klezmermusik, Komik, komödiantisches Theater, kontemporäre Musik, Konzertlesung, Laterna magica, Latin, Lesung, Lieder, Liederkabarett, Liedermacher, Literatur, Luftartistik, Malerei, Magie, Märchen, Marionettentheater, Masken, Materialtheater, Mime, Monolog, Multimedia, Mundartsongs, Musical, Musik, Musikclown, Musikcomedy, Musikkabarett, Musikkomik, Musikspektakel, Musiktheater, Musique zigane, Objekttheater, Pantomime, pantomimisches Theater, Performance, Perkussion, Playback-Show, Poesie, Poetry, Politchansons, politisches Kabarett, Pop, Puppentheater, Rezitation, Salonmusik, Satire, Schattentheater, Schauspiel, Seminarkabarett, Singer & Songwriter, Slam, Slapstick, Solotheater, Songs, Spielleute, Sprechtheater, Stand-up-Comedy, Stepptanz, Strassentheater, szenische Lesung, szenische Musik, Tango, Tanz, Tanzperformance, Tanztheater, Theater, Variété, Visual Theatre, Vocal comedy, Walk act, Weltmusik, Wortbeat, bis Z wie Zauberkunst, Zauberpoesie, Zaubertheater, Zeitgeistkabarett ... usw.

www.ktv.ch

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