g26.ch

31.3.07

Gottesstaat

Als «Symbol der Offenheit»: Die Heiliggeistkirche präsentiert morgen ein brisantes Bauprojekt – ein Minarett neben der Kirche.

Zwischen der Heiliggeistkirche und dem neuen Baldachin über dem Bahnhofplatz soll ein Minarett entstehen – als «Symbol der Offenheit», wie die Arbeitsgruppe «Offene Heiliggeistkirche» sagt. Die Lämpen sind vorprogrammiert.

Am 1. August findet der Gebetstag der Schweiz auf der Allmend statt. Die werden wieder das Gras zertrampeln. Wo die Kirche ist wächst kein Gras mehr. Nur Krieg Streitigkeiten, Elend. Nach dem Papstbesuch im Jahre 2004 waren Arbeiter während Wochen damit beschäftigt, das Gras auf der Allmend wieder in Stand zu stellen.

Die CVP will Ungläubige zu Kasse bitten. Naja – sie wurden ja dafür wenigstens ein wenig abgestraft – der eigentlich sympathische Gemeinderatskandidat wurde nicht gewählt weil er das «C» im Parteibuch hat.

Im Bundeshaus wird umgebaut: Alle Sekten haben haben ihre eigenen Beter. Kein Mensch weiss wer die bezahlt. Schreiben Sie mal ein email an die Bundeskanzlei – Sie werden bestimmt nie eine Antwort erhalten.

In diesem Zusammenhang zu erwähnen die Untergrundorganisation Waber i. E. Sie sammeln viel Geld und Unterschriften in konspirativen Darkrooms. Nur die Scientologen sahnen mehr ab als diese vom Steuerzahler bezahlte Sektenbrüder. Beide zahlen gleichviel Steuern (...) Ob die verhinderte Schwimmhalle im Weissenbühl wegen der nackten Haut verhindert wurde (Ajatollah Seyyed Ali Chamenei lässt grüssen) lässt sich nicht beweisen.

Wegen diesem Pack muss jeder Schweizer Bürger den Gottesbegriff in der Präambel der Bundesverfassung erdulden. Wann wird der Grundsatz von der Trennung von Kirche und Staat endlich vollzogen?

In einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» schrieb der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger Jose Saramago, «ausnahmslos alle Religionen» hätten nie dazu gedient, die «Menschen einander näher zu bringen und den Frieden zu mehren». Vielmehr seien die Religionen der «Grund für unendliches Leid, für Massenmorde und ungeheuerliche physische und psychische Gewalt, die zu den dunkelsten Kapiteln der elenden Geschichte der Menschheit» gehörten.

Lasst uns endlich in Ruhe mit Euren verschiedenen Göttern und Mammons. Alles SPAM.

30.3.07

Mani Matter

In Bern auf den Spuren des Liedermachers Mani Matter wandeln: Ein vom Verein Stattland entwickelter Rundgang informiert an Originalschauplätzen über das Leben des Sängers, der 1972 mit 36 Jahren bei einem Unfall ums Leben kam.

Der Rundgang dauert eineinhalb Stunden und führt vom Münsterplatz zum Mani Matter Stutz beim Rathaus, der 2003 eingeweiht wurde. Mit Anekdoten, alten Bildaufnahmen, schauspielerischen Szenen und der Einspielung von Liedern lässt Stattland den legendären Chansonnier wieder aufleben.

Mani (eigentlich Hans-Peter) Matter war in seinem «ordentlichen» Beruf Rechtskonsulent der Stadt Bern. Der Sohn eines Juristen war selbst auch Dr. iur. Er gilt als Begründer des Mundartchansons, das er anfänglich mit Kollegen in loser Gruppierung als «Berner Troubadours» pflegte.

Seine Lieder erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit, seien es die «Hemmige», «Ds Taburettli» oder seine Version einer Aufführung des «Wilhelm Tell». Viele sind nachgesungen und neu adaptiert worden. Der Rundgang bringt Kostproben davon.

Der Verein Stattland bietet seit 1989 Rundgänge an. Dabei widmet er sich auf verspielte Weise historischen Begebenheiten oder Persönlichkeiten. Nach eigenen Angaben führt er im Jahr rund 400 Rundgänge für Gruppen durch.

Bim Coiffeur

29.3.07

«Holiday Inn» in Bern

Der erste und wohl mächtigste Migros-Partner in Brünnen ist bekannt: Die grösste Hotelgruppe der Welt eröffnet ein «Holiday Inn».

Bern Tourismus frohlockt: Bern kriegt in Brünnen ein Holiday Inn mit Vier-Sterne-Standard. Und: Das neue Haus ist Teil einer Hotelgruppe, die über das grösste Kundenbindungsprogramm der Welt verfügt.

«Es reicht, wenn man nur halbtags arbeitet. Bestimme selber, ob du die ersten oder die zweiten zwölf Stunden des Tages arbeitest.» Der für seine Sprüche bekannte Amerikaner Kemmons Wilson hat die Arbeit wahrlich nicht gescheut: 1952 eröffnete der einstige Popcorn-Verkäufer in Memphis sein erstes Holiday Inn.

Am Ende seiner Tellerwäscherkarriere hatte der 2003 mit 90 Jahren verstorbene Wilson ein Hotel-Imperium aufgebaut. Über 1400 Niederlassungen zählt die zur weltweit grössten Hotelgruppe, der britischen Intercontinental Hotels Group, gehörende Kette Holiday Inn heute. Nun ziehts die Gruppe in die Stadt Bern: Im Zentrum Westside in Brünnen wird eines der nächsten Holiday Inns eröffnet.

www.westside.ch
Hotels in Bern

28.3.07

Eishockey WM 2009 in Bern

Die Entscheidung ist gefallen: Bern ist die Gastgeberin der Eishockey-WM 2009.

Die Entscheidung des Organisationskomitees ruft bei den Bernern grosse Freude hervor, die Züricher sind eher enttäuscht.

Damit erhält die Stadt Bern nach der bevorstehenden Fussball-Europameisterschaft eine weitere Möglichkeit, sich der sportbegeisterten Welt zu präsentieren. Für Bern hat sicherlich gesprochen, dass die HRS Hauser Rutishauser Suter AG garantiert, dass die Sanierung der Bernarena pünktlich zur WM 2009 abgeschlossen sein wird.

Welche Stadt zweiter Austragungsort sein wird, wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Sport Bern

27.3.07

100 Jahre Museum für Kommunikation MfK

Das Jahr 2007 ist für das Museum für Kommunikation ein bedeutendes Jahr. Es feiert seinen 100. Geburtstag mit einem Wochenende der offenen Tür (12. und 13. Mai 2007).

Gleichzeitig mit den Jubiläumsfeierlichkeiten werden zwei neue Dauerausstellungen eröffnet: «As Time Goes Byte» und die neue Briefmarkenausstellung. Seit rund 20 Jahren prägen die digitalen Technologien die Kommunikation nachhaltig und haben sie mit immenser Geschwindigkeit verändert. Aus diesem Grund widmet das Museum für Kommunikation den digitalen Technologien eine neue Dauerausstellung.

«As Time Goes Byte» gibt erstmals in der Schweiz einen umfassenden Überblick über die Computergeschichte und die digitale Kultur (ab 12. Mai 2007). Auf rund 500 m2 wird die Computerentwicklung der letzten 50 Jahre vom Grossrechner für Spezialisten zur heute allgegenwärtigen Maschine für alle und alles aufgezeigt. Ein Highlight der neuen Dauerausstellung ist die ERMETH (Elektronische Rechenmaschine der Eidgenössischen Technischen Hochschule), der erste in der Schweiz gebaute Computer aus den 1950er Jahren.

Die neue Briefmarkenausstellung (ab 12. Mai 2007) zeigt, dass Briefmarken mehr sind als alltägliche Gebrauchsgegenstände, die das Verschicken von Postsendungen ermöglichen. Sie sind ein Spiegel der Welt und erzählen spannende Geschichten. Die Bildwelt der Briefmarken lädt zum Betrachten und Vergleichen ein und wirft Fragen auf wie: Wer hat es beispielsweise verdient, auf einer Schweizer Briefmarke verewigt zu werden? Wie sehen die allerersten Briefmarken aus? Und was hat Lady Diana auf einer Briefmarke Nordkoreas zu suchen? Die neue Briefmarkenausstellung macht die faszinierende Welt der Briefmarken einem breiten Publikum zugänglich. Eine umfangreiche Studiensammlung rundet das neue Philatelieangebot des Museums für Kommunikation ab.

Die 2003 mit der Eröffnung der Dauerausstellung «Abenteuer Kommunikation» eingeleitete Gesamterneuerung des Museums für Kommunikation wird mit der Eröffnung der beiden neuen Dauerausstellungen abgeschlossen.

www.mfk.ch
Museen in Bern

26.3.07

Bundesratswahl

Am 12. Dezember 2007 findet die Gesamterneuerungswahl des Bundesrates statt.

Ein Grossteil der Tribünen- und Stehplätze ist für offizielle Delegationen reserviert. Für das Publikum stehen 10 Sitz- und 10 Stehplätze zur Verfügung. Diese Plätze werden mittels Los zugeteilt. Wer sich für einen Platz interessiert, kann sich mit E-mail (zs.kanzlei@pd.admin.ch) oder Postkarte (Parlamentsdienste, Zentrales Sekretariat, Bundeshaus Ost, 3003 Bern) anmelden. Pro Person ist nur eine Anmeldung möglich und wird höchstens ein Platz zugeteilt.

Die Verlosung findet am 30. November 2007 statt. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ab 1. Dezember 2007 auf www.parlament.ch veröffentlicht und werden die Zutrittskarte rechtzeitig erhalten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bundesratswahlen in der Schweiz (Wahl der sieben Mitglieder des Bundesrates) finden nach jeder Gesamterneuerung des Nationalrates statt. Der Nationalrat wird einerseits alle vier Jahre erneuert, und andererseits wenn eine Totalrevision der Bundesverfassung stattfindet. Die normale Amtsdauer eines Bundesrates beträgt also vier Jahre. Wenn ein Bundesrat während der Amtsperiode zurücktritt, dann wird ausserhalb der normalen Bundesratswahl ein Ersatz gewählt.

25.3.07

Manson und Hofer an Berner Festivals

Die grössten Openair-Festivals im Kanton Bern warten auch im kommenden Sommer mit bekannten Namen auf: Das Zugpferd beim Greenfield-Festival ist US-Gruselrocker Marilyn Manson, der Gurten setzt auf Schweizer Schaffen, etwa auf Lokalmatador Polo Hofer.

Der Altrocker wird in einem Special zusammen mit Kuno Lauener, Büne Huber, Sina, Philipp Fankhauser und anderen Schweizer Stars den dritten Festivaltag eröffnen, wie einer Mitteilung des Gurtenfestivals zu entnehmen ist. Neben den Mundart-Stars ist auf dem Gurten auch die übrige Schweizer Szene stark vertreten: Angekündigt sind etwa der Lausanner Rapper Stress, die Genfer Band Young Gods, der Basler Musicstar Baschi und die Berner Oberländer Gruppe Plüsch. Zu den internationalen Stars auf dem Gurten gehören die kanadische «Punkgöre» Avril Lavigne und die junge britische Soulsängerin Joss Stone.

Wieder drei Bühnen

Mit der Reaktivierung der so genannten Waldbühne wird heuer erstmals seit neun Jahren wieder auf drei Bühnen gespielt. Die Waldbühne war laut den Organisatoren 1998 Garant für nationale und internationale Endeckungen. Diese Tradition soll nun erneuert werden. Das Gurtenfestival findet vom 19. bis am 22.Juli statt, das komplette Programm wird in der Woche vor Ostern bekannt gegeben.

Bereits vom 15. bis 17. Juni findet das Greenfield-Festival in Interlaken statt. Angekündigt sind insgesamt 40 Bands, zu den bekannteren Namen gehören neben Manson die Queens of the Stone Age und die Smashing Pumpkins. Die restlichen Bands werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden. Das Greenfield-Festival findet heuer zum dritten Mal statt. Das Festival ist bestrebt, sich nicht nur mit dem Musikprogramm zu profilieren. Man will auch ein sauberes Festival und gibt jedem Besucher einen Müllsack samt Jeton mit 10 Franken Depot ab. Dieses wird bei Rückgabe am Schluss zurückerstattet.

www.nachrichten.ch 25.03.2007
www.greenfieldfestival.ch
www.gurtenfestival.ch
Events

24.3.07

Berner Museumsnacht

Die fünfte Ausgabe der Berner Museumsnacht ist mit 87'500 Eintritten wieder ein Erfolg gewesen. Insgesamt 28 Museen und kulturelle Institutionen standen bis 2 Uhr nachts offen.

Erstmals dabei waren das Berner Münster, das Stadtarchiv mit Erlacherhof, die Eidgenössische Militärbibliothek und das Young-Boys-Museum im Stade de Suisse, wie die Veranstalter mitteilten.

Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz und Stadtpräsident Alexaner Tschäppät eröffneten in einem Zirkuszelt auf dem Bundesplatz die 5. Berner Museumsnacht.

Zu den begehrten Attraktionen gehörten das im Umbau befindliche Bundeshaus, das YB-Museum, das Kunstmuseum wie auch das Zentrum Paul Klee. Vor den bunt beleuchteten Museen und Institutionen bildeten sich teils früh schon Warteschlangen.

Und dies blieb denn auch bis tief in die Nacht, wie die Organisatoren weiter mitteilten. Nicht nur für die Erwachsenen, auch für die Kinder gab es ein breites Angebot.

Die 28 beteiligten Häuser zählten zusammen 87'500 Eintritte. Damit lag die Beteiligung 4000 Eintritte unter dem Ergebnis von vergangenem Jahr. Und schon steht mit dem 28. März 2008 der Termin für die 6. Berner Museumsnacht fest.

www.museumsnacht-bern.ch
Museen in Bern

23.3.07

Sponsorenlauf für Bärenpark in Bern

In der Stadt Bern haben am Abend rund 1000 Personen an einem Sponsorenlauf für den geplanten Bärenpark teilgenommen, unter ihnen Prominenz aus Politik und Sport. Dabei erliefen sie einen schätzungsweise sechsstelligen Betrag.

Auch wenn der Ertrag für den Bärenpark bei besseren äusseren Bedingungen wohl höher ausgefallen wäre, zeigten sich die Organisatoren von Bern Tourismus und Grand Prix von Bern nach dem Anlass zufrieden. Rund 1000 Läuferinnen und Läufer starteten bei nasskaltem Wetter und absolvierten eine oder mehrere Runden auf der 500 Meter langen Rundstrecke durch die Innenstadt. Die Teilnehmer liessen sich von einem Sympathisanten mit einem bestimmten Betrag bezahlen - das Geld spenden sie für den als Ersatz des Bärengrabens geplanten Bärenpark.

Unter den Läuferinnen und Läufern befanden sich bekannte Sportlerinnen und Sportler wie der ehemalige Langstreckenläufer Markus Ryffel und die Berner Mittelstrecken-Spezialistin Anita Weyermann. Mit dabei waren aber vor allem zahlreiche Politikerinnen und Politiker, unter ihnen die für den Bärenpark zuständige Gemeinderätin Barbara Hayoz.

Ohne den Beitrag des Sponsorenlaufs sind für die Finanzierung des 9,7 Millionen Franken teuren Projekts laut Hayoz bisher 80 Prozent gesichert. Den grössten Anteil tragen private Sponsoren mit rund 4 Millionen Franken. Der Beitrag der öffentlichen Hand beträgt voraussichtlich 2,75 Millionen Franken.

Die Stadtberner Stimmberechtigten werden sich im Juni zur Überbauungsordnung und zum Uferschutzplan für den Bärenpark äussern können. Eröffnet werden soll der Bärenpark zwei Jahre später, im Juni 2009.

www.sda.ch 23.03.2007
Bärengraben

22.3.07

Amtsstuben sollen Luxus-Suiten werden

Der Kanton ist daran, seine Verwaltungsgebäude in der Altstadt zu räumen.

Tourismusdirektor Markus Lergier schielt bereits auf die beiden Häuser am Münsterplatz. «Die wären als Luxushotels geradezu ideal», sagt er.

Markus Lergier hat eine Vision: «Ich möchte aus Amtsstuben Hotelsuiten machen», sagt der Berner Tourismusdirektor mit einem verschmitzten Lächeln. Und er weiss auch schon ganz genau wo: «Wenn ich die Wahl hätte, würde ich den Sitz der Volkswirtschaftsdirektion am Münsterplatz in ein 5-Sterne-Hotel verwandeln», sagt er. Der repräsentative Barockbau im Schatten des Münsters wäre für ein Luxushotel geradezu prädestiniert, meint der Touristiker. Auch die Umgebung sei wie geschaffen für anspruchsvolle Gäste: Das Haus liegt an einem grosszügigen, ruhigen Platz mitten im Unesco-Kulturwelterbe und gibt den Blick frei auf die Aareschlaufe und die Alpenkette. «Für ein Luxushotel gibt es überhaupt keine bessere Lage», ist Lergier überzeugt. Er gibt zwar zu, dass ein Umbau des 250 Jahre alten Gebäudes «sehr teuer» wäre, meint aber: «Ich rechne noch nicht, ich träume erst.»

mehr...

21.3.07

Wettbewerb für neuen Breitenrainplatz

Die unbefriedigende Verkehrssituation auf dem Breitenrainplatz in Bern soll endlich verbessert werden.

Zu diesem Zweck will der Gemeinderat in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres einen Projektwettbewerb lancieren.

Für den Wettbewerb unterbreitet die Stadtregierung dem Parlament einen Kreditantrag von 320'000 Franken, wie sie am Dienstag mitteilte.

20.3.07

HKB: «konsequent»

Das Frühjahrssymposium der Hochschule der Künste Bern - 23./24. März 2007

Muss B sagen, wer A gesagt hat?

Sie ist leicht gefordert, die konsequente Haltung - ob im Leben, in der Kunst oder in der Wissenschaft. Was aber heisst es, konsequent zu sein? Welche Konsequenzen folgen, wenn man konsequent ist? Dem Thema der Konsequenz widmet sich während zweier Tage das diesjährige transdisziplinäre Frühlingssymposium der Hochschule der Künste Bern, einem Departement der Berner Fachhochschule.

Gefragt wird nach der Konsequenz in den Bereichen Musik, Theater, Kunst, Konservierung, Medizin und Theologie. Gefragt wird nach Grenzerfahrungen in den Künsten und in der Wissenschaft, Grenzen, die in letzter Konsequenz existenzieller Natur sein können - und dadurch auch ein Publikum ansprechen, das über die Fachleute hinausgeht.

Mehr Infos

19.3.07

GT4-Qualifikation im Bahnhof Bern

Am Freitag, 19. Mai 2006 findet im Berner Hauptbahnhof eine grosse Gran Turismo 4-Qualifikation statt.

Die zwei schnellsten Piloten dürfen die Schweiz an den Electronic Sport World Cup (ESWC) in Paris vertreten! Seit einem Jahr ist der Real Driving Simulator Gran Turismo 4 auf dem Markt, nun wird es Zeit zu zeigen, wer in der Schweiz auf der PlayStation 2 Bestzeit hinlegt.

Die zwei schnellsten GT4-Piloten senden wir an den Electronic Sport World Cup in Paris, wo sich 32 Fahrer aus der ganzen Welt um ein Preisgeld von Total 40′000 $ streiten werden.

18.3.07

Road Pricing: Bern als Pilotstadt?

Nach dem Bundesratsbericht ist die Debatte um Strassenzölle neu lanciert. Jetzt geben linke Politiker Vollgas: Bern soll möglichst bald Road-Pricing-Pilotstadt werden.

«Nun geht es darum, Taten folgen zu lassen», sagt Evi Allemann, Berner SP-Nationalrätin und Präsidentin des Vereins Läbigi Stadt. «Die Hürde für Road-Pricing-Versuche ist tiefer als angenommen.» Nach dem neusten Bericht des Bundesrats steht fest: Für Pilotprojekte reicht ein befristetes Bundesgesetz. Einen entsprechenden Vorstoss will Allemann noch diese Woche im Parlament einreichen. Das Ziel ist klar: «In den nächsten Jahren soll in Bern ein Pilotversuch gestartet werden», so Allemann. (...)

www.20minuten.ch

17.3.07

Bern trauert: Urs ist tot

Das betagte Tier, das 28 Jahre im kleinen Bärengraben gelebt hatte, ist am Freitag kurz vor Mittag eingeschläfert worden.

Urs hatte seit gut einer Woche unter plötzlich aufgetretener Lahmheit und schweren Störungen des Allgemeinbefindens gelitten, wie der Tierpark Dälhölzli am Freitag mitteilte. Sein Zustand habe sich trotz aller tierärztlicher Bemühungen zunehmend verschlechtert.

Arthrosen hatten Urs schon seit einigen Monaten das Leben erschwert. Tierärzte und Bärenwärter beschlossen daher, seinem Leiden ein Ende zu setzen.

Urs ist am 18. Januar 30 Jahre alt geworden - Braunbären in freier Wildbahn werden normalerweise etwa 20 Jahre alt. Der Bärengraben-Bär war von der Familie Hänni in der Wohnung des Bärenwärters von Hand aufgezogen worden. Im Bärengraben leben nun noch die Bären Pedro und Tana.

www.20minuten.ch 16.03.2007

16.3.07

Nur Paternoster überlebt Umbau

Das traditionelle Berner Sportgeschäft Vaucher baut seinen Laden umfassend um. Fast alles wird neu gestaltet und eingerichtet, nur eines bleibt bestehen: der Paternoster-Lift.

Seit über 30 Jahren läuft er ununterbrochen und gehört heute fast schon zu Bern wie das Bundeshaus. «Viele Leute kommen nur in den Laden, um eine Runde zu drehen», sagt Vaucher-Geschäftsführerin Esther Leuenberger. Es sei der letzte öffentliche Paternoster in der Schweiz. «Zum Teil wird er sogar in japanischen Reiseführern erwähnt», sagt Leuenberger.

www.vauchersport.ch
Paternosteraufzug (Wikipedia)

15.3.07

Kriminalmuseum Bern

Beim Kriminalmuseum handelt es sich um eine für die Polizei zu Lehrzwecken ausgewählte Dokumentation historischer und aktueller Kriminalitätsformen und deren polizeiliche Aufklärungsmittel und kann nach Voranmeldung in Gruppen besucht werden.

Das Museum ist in den Räumlichkeiten der Kantonspolizei Bern untergebracht und die Ausstellung wird durch Sachspezialisten des polizeitechnischen Dienstes kommentiert.

www.police.be.ch

14.3.07

Bahnhof Bern - Stillgelegte Treppen werden entfernt

Die stillgelegten Treppen vom Bahnhof Bern auf die Schanzenbrücke werden im kommenden April abgebaut. Auf den Perrons werden dadurch die Licht- und Platzverhältnisse verbessert, wie die SBB am Dienstag mitteilte.

Entfernt werden nur die Treppenaufgänge zur alten Passerelle. Die Passerelle selber bleibt vorderhand noch bestehen. Zur Zeit laufen Abklärungen, ob diese Fussgängerplattform ebenfalls komplett abgebrochen werden soll. Ein Entscheid wird bis Ende Jahr erwartet.

Die Passerelle mit den dazugehörigen Treppen wurde im Oktober 2005 von der sogenannten «Welle» abgelöst. Das wellenförmige Holzkonstrukt bildet den neuen Eingang zum Bahnhof von der Schanzenbrücke her.

www.sbb.ch
Bahnhof Bern (g26.ch)
Hauptbahnhof Bern (Wikipedia)

13.3.07

1. Schweizer Geschichtstage in Bern

Mehr als 500 Geschichtsinterssierte aus dem In- und Ausland werden vom 15. bis 17. März in Bern an den 1. Schweizer Geschichtsstagen teilnehmen. Der Grossanlass widmet sich dem Thema «Zeiten des Umbruchs».

Durch die Präsenz von nahezu 60 Referierenden aus über zehn Ländern erhielten die Geschichtstage in Bern eine internationale Ausstrahlung, heisst es in einer Mitteilung der Universität Bern vom Montag.

Das Referat «Aufstieg und Niedergang des modernen Staates» von Wolfgang Reinhard am 15. März um 18.30 Uhr in der Aula der Uni ist öffentlich, ebenso die Podiumsdiskussion zum Thema «Wieviel Geschichte braucht die moderne Wissensgesellschaft?» am 16. März um 18.00 Uhr im Audimax.

www.unibe.ch
www.geschichtstage.ch

12.3.07

«Persönlich» live aus dem Stadttheater Bern

In der Radio-Talksendung «Persönlich» von Schweizer Radio DRS 1 empfängt Esther Schneider Norbert Thom, Betriebswirtschafter und Professor, und Veronika Minder, Kulturschaffende und Putzfrau. Die Sendung direkt aus dem Foyer des Stadttheaters Bern wird von 10.00-11.00 Uhr live auf DRS 1 ausgestrahlt.

Als Putzfrau werde man oft wie Luft behandelt. Damit habe sie noch heute Mühe, sagt Veronika Minder. Die Kunsthistorikerin und Filmerin hat dreissig Jahr lang als Putzfrau ihr Geld verdient.

Wie die Menschen arbeiten, was sie antreibt und motiviert, solche Fragen beschäftigen den Forscher und Hochschullehrer Norbert Thom. Er leitet das Institut für Organisation und Personal an der Uni Bern.

Esther Schneider empfängt Veronika Minder und Norbert Thom im Foyer des Stadttheaters Bern. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei.

Sonntag, 18. März, 10.00-11.00 Uhr live und 22.00-23.00 Uhr (Zweitsendung), DRS 1

11.3.07

EDU bekämpft DJ Bobo's Song

Nach der Evangelischen Allianz kämpft nun auch die EDU gegen DJ Bobos Beitrag zum European Song Contest vom 12. Mai. Mit einer lancierten Petition verlangt die Partei die Absetzung des Gruselsongs «Vampires Are Alive».

Wenn es um Satanismus und Okkultismus gehe, höre der Spass auf, schreibt die EDU in einer Medienmitteilung. Da heute ein Wertevakuum bestehe, bekämen Songs über Vampire, Geister, Hölle und Teufel Unterhaltungswert.

Darin sieht die Partei eine Gefahr. Mit der Petition will sie den Bundesrat dazu aufrufen, den öffentlichen Frieden zu wahren. Bereits Mitte Woche hatte sich die Schweizerische Evangelische Allianz beim Bundesrat wegen des «verantwortungslosen Textes» beklagt und DJ Bobo aufgefordert, ihn zu ändern. Sie stösst sich vor allem am Abschnitt: «Verkauf deine Seele, vom Himmel zur Hölle, geniess die Fahrt.»

www.sda.ch 09.03.2007


Anmerkung: Die EDU ist eine streng religiös-fundamentalistische Partei welche auch die Harry Potter Bücher verbieten wollte.
Gründungsmitglieder: Dr. Max Wahl; Herausgeber der holocaustleugnenden Postille «Der Eidgenoss», die sich primitivstem Antisemitismus verschrieben hat. Verehrer von Hitler und der NS-Rassengesetze und Ernst Dünnenberger; ein Holocaust-Leugner.

EDU

10.3.07

Neuer Bärenpark kommt vors Volk

Mit 54 gegen 1 Stimme hat das Berner Stadtparlament die planerische Grundlage für den Bärenpark am Bärengraben gelegt. Das letzte Wort zur Planung hat das Volk. Bezahlt wird die fast 10 Mio. Fr. teure Anlage hauptsächlich von privaten Sponsoren.

Die Erweiterung des Berner Wahrzeichens Bärengraben zu einem Bärenpark war weitgehend unbestritten. Die Bären erhielten endlich mehr und tiergerechteren Lebensraum; das nütze den Tieren, den Stadtbewohnern und den Touristen, betonte Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Rund 80 Prozent der 9,7 Mio. Franken für die Realisierung des Bärenparks sind verbindlich zugesichert. Weitere Mittel sollen am 22. März im Rahmen eines Sponsorenlaufes hereingeholt werden.

Die Stimmberechtigten der Stadt Bern werden sich voraussichtlich im Juni 2007 zur Überbauungsordnung und zum Uferschutzplan für den neuen Bärenpark äussern können.

Bärengraben

9.3.07

Cupfinal wieder in Bern

Der Zentralvorstand des SFV entschied, den 82. Cupfinal am Pfingstmontag, 28. Mai 2007, im Stade de Suisse Wankdorf in Bern durchzuführen.

Zwischen 1949 und 2000 war Bern schon immer Durchführungsort des Cup-Endspiels.

Während des Wankdorf-Neubaus kam dann der St. Jakob-Park in Basel von 2001 bis 2005 zum Zuge. Letztes Jahr fand der Cupfinal erstmals wieder im neuen Stade de Suisse Wankdorf in Bern statt. Die restlichen Austragungsorte waren Zürich (5x), Genf (2), Lausanne (2) und Lugano (1).

Sport Bern

8.3.07

Überzeitbewilligung bis 5.00 Uhr

Der Kanton Bern will die Vorschriften über die Öffnungszeiten im Gastgewerbe anpassen. Neu sollen generelle Überzeitbewilligungen bis 5.00 Uhr erteilt werden können.

Damit lassen sich gewisse Betriebskonzepte wie «after hour parties» oder Rund-um-die-Uhr-Betriebe verwirklichen, erklärt der Regierungsrat. Das Bau- und Planungsrecht sowie die Umweltschutzgesetzgebung müssen jedoch eingehalten werden. Auch die ordentlichen Öffnungszeiten bis 00.30 Uhr bleiben unverändert.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 5. Juni. Die erste Lesung im Grossen Rat ist für die Novembersession geplant.

www.be.ch

7.3.07

Jubiläumsausstellung in der Kunsthalle Bern

Werke von 25 Kunstschaffenden ausgestellt.

Vor 20 Jahren haben Kunstfreunde in Bern die Stiftung Kunsthalle Bern gegründet. Seither hat die Stiftung zahlreiche in der Kunsthalle ausgestellten Werke angekauft. Vom 23. März bis 20. Mai werden sie exemplarisch und in vier Etappen präsentiert.

Unter dem Titel «Critical Mass - Kritische Masse» zeigt das traditionsreiche Haus am Berner Helvetiaplatz Werke von 25 Kunstschaffenden, unter anderem von Carla Arocha, Anne Katrine Dolven, Maria Lassnig, Christian Marclay, Ilona Ruegg, Chen Shaoxiong, Thomas Struth, Luc Tuymans und Franz West.

Neben der eigentlichen Kunst thematisiert die Ausstellung aber weitere hintergründigere Aspekte der Kunstpräsentation: Lagerung, Installation und Diskurs. Zudem finden in der Kunsthalle zahlreiche Rahmenveranstaltungen statt.

Schweizer Fernsehen

6.3.07

Exotik-Ausstellung

Sie heissen Callas, Croucuma, Heliconien, Anthurien, Ingwer Hedychiums, Strelitziem Gloriosa und sie halten Einzug in der Orangerie Elfenau in Bern. Rot, gelb, weiss, rosa bis dunkelrot, orange sind ihre Farben.

Annanas, Bananen, Kakao-Früchte und Cafépflanzen gehören auch zu diesem exotisch anmutenden Ausstellungskonzept.

Faszinieren werden sie Tausende von Besuchenden in einzigartiger Umgebung.

Die Gestaltung wird von Berner Floristinnen und Floristen und der Stadtgärtnerei übernommen.

Auf Einladung präsentieren Schmuck- und ModedesignerInnen neue Objekte – ein Zusammenspiel von Floristik und Schmuck der besonderen Art.

Exotik-Ausstellung
24. Mai bis 24. Juni. 2007
Orangerie Elfenau Bern

www.vereinigung.ch

5.3.07

Othmar Schoeck (1886–1957)

Zum 50. Todestag des bedeutenden Schweizer Komponisten Othmar Schoeck (1886–1957).

Er war der bekannteste Schweizer Komponist seiner Zeit und wurde als Liedkomponist gar als «Schubert des 20. Jahrhunderts» verehrt – solange er lebte. Nach seinem Tod am 8. März 1957 geriet Schoeck in den Konzertsälen weitgehend in Vergessenheit. Auf Bühnen und im Konzertsaal hört man die Werke Othmar Schoecks nur selten.

Zu Unrecht, findet Hansjürg Kuhn und widmet dem Komponisten zum 50. Todestag eine eigene Liederstunde.

Amthaus Bern (24. 3.): Liederabend mit Hansjürg Kuhn, Anne-Florence Marbot, Hans Jürg Rickenbacher.

Othmar Schoeck (Wikipedia)

4.3.07

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag (International Women's Day) wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen.

Die Idee dazu wurde am 27. August 1910 auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen von der deutschen Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin ins Leben gerufen: Der 19. März wurde als Internationaler Sozialistischer Frauentag zum Kampftag für das Frauenwahlrecht bestimmt.

Internationaler Frauentag (Wikipedia)

3.3.07

Amor Erotik Messe Bern

Am 29. März 2007 öffnet die zweite Erotikmesse in der Bundeshauptstadt ihre Tore.

Erotik, Sex und Entertainment, das alles bietet Bern`s exklusivste Erotikmesse als erotische Traumwelt auf den Fährten der Pharaonen...
Kleopatras Live-Shows auf der Hauptbühne ergänzt durch Special-Shows bieten für jeden Geschmack etwas.

Internationale Topmodels und Stars der Erotik-Szene präsentieren heisse Shows, die die Besucher ins Schwitzen bringen werden!

www.amor-bern.ch

2.3.07

Höhere DAB-Sendeleistung in Bern

Am Donnerstag wurden auf dem Berner Hausberg Bantiger die seit längerem fälligen Umbauarbeiten am DAB-Sender durchgeführt. Gleichzeitig konnte auch die Leistung des Senders beträchtlich erhöht werden.

Dies wirkt sich im Großraum Bern nicht nur positiv auf die DAB-Empfangsqualität aus, sondern vergrößert auch das Versorgungsgebiet - bis hin ins Seeland kann von der höheren Senderleistung profitiert werden. Auch im Aaretal und dem westlichen Emmental macht sich der bessere Empfang bemerkbar.

www.dab-digitalradio.ch

1.3.07

Bern und Köniz bauen Sporthalle

Die Stadt Bern und die Gemeinde Köniz wollen im Weissenstein-Quartier gemeinsam eine neue Mehrfachsporthalle für Schulen und Vereine bauen.

Die Kosten werden auf 20 Millionen Franken veranschlagt, der Baubeginn ist für 2009 geplant.

In einem Communiqué der zwei Gemeinden vom Donnerstag ist von einem «Meilenstein in Sachen Public-Public-Partnership» die Rede. Die Halle im Grenzgebiet von Bern und Köniz soll ausschliesslich dem Schul-, Vereins- und Wettkampfsport dienen maximal 20 Mio. Franken kosten.

Im Jahr 1997 verhinderte die EDU Eidgenössisch-Demokratische Union mittels eines Referendums das regionale Schwimmzentrum am gleichen Standort. Deren Präsident ist der religiöse Fanatiker und Fundamentalist Nationalrat Christian Waber (EDU) aus Wasen.

Berner Sportvereine

  • 11/2009
  • 10/2009
  • 09/2009
  • 08/2009
  • 07/2009
  • 06/2009
  • 05/2009
  • 04/2009
  • 03/2009
  • 02/2009
  • 01/2009
  • 12/2008
  • 11/2008
  • 10/2008
  • 09/2008
  • 08/2008
  • 07/2008
  • 06/2008
  • 05/2008
  • 04/2008
  • 03/2008
  • 02/2008
  • 01/2008
  • 12/2007
  • 11/2007
  • 10/2007
  • 09/2007
  • 08/2007
  • 07/2007
  • 06/2007
  • 05/2007
  • 04/2007
  • 03/2007
  • 02/2007
  • 01/2007
  • 12/2006
  • 11/2006
  • 10/2006
  • 09/2006
  • 08/2006
  • 07/2006
  • 06/2006
  • 05/2006
  • 04/2006
  • 03/2006
  • 02/2006
  • 01/2006

Powered by Blogger