40 Jahre Emmaus Kleiderladen
Im Vorbeigehen lesen es montags viele, das kleine weisse Schild an der Haustür neben Heugels Chäshütte. Dort, an der Rathausgasse 82, steht schlicht «Emmaus Montagslädeli» geschrieben.Während der mittlerweile 40 Jahre, in denen der ungewöhnliche Brocante im 1. Stock existiert, haben sich Sortiment und Publikum gewandelt. Geblieben ist das Besondere: Selbstlosigkeit, Hilfsbereitschaft und ein grosses Herz für bedürftige Mitmenschen. Emmaus (Wikipedia)www.emmaus-schweiz.ch
20 Jahre Reithalle
Die Nacht, die Bern veränderte: Mit einem Kulturstreik wurde vor 20 Jahren die Reitschule wiedereröffnet.Das Gebäude «Reitschule Bern» wurde 1897 gebaut und einstweilen als Reitschule gebraucht. Später, als die Autos die Vierbeiner ablösten, wurden die Gebäudlichkeiten als Lager gebraucht, bis schliesslich die 80er Jahre Bewegung brachten: Eine erste Nutzung als Kulturzentrum dauerte «nur» von 1981 bis 1982, die damaligen Stadtväter konnten sich zuwenig an dem in ihren Augen chaotischen Betrieb erfreuen. Erfolgreicher war die Besetzung im Herbst 1987. Die drohende Räumung der Hüttendorfsiedlung «Zaffarayay» (im November desselben Jahres dann auch geschehen) brachte die Autonomen, die Jugendlichen, die Unzufriedenen oder einfacher: die künftigen ReitschülerInnen - in Rage, sie waren nicht mehr zu bremsen: Die Reitschule - oder wie viele sie nennen: Reithalle - wurde im Oktober 1987 besetzt und nicht wieder frei gegeben. Bis heute nicht. Kein anderes kulturelles und politisch aktives Zentrum in Bern oder überhaupt in der Schweiz vermochte sich so lange zu halten. Und kein anderes Zentrum in Bern vermochte in den letzten Jahren die Geister derart zu scheiden wie die Reitschule. Wer mehr dazu erfahren möchte, findet die Chronologie der Ereignisse von 1987-1998 im 1998 im Rotpunkt Verlag erschienen Buch «Reithalle Bern. Autonomie und Kultur im Zentrum» und diejenige der Jahre 1998-2007 im Jubiläumsbuch vom Oktober 2007 aus dem Verlag Edition8: «Reitschule Bern. 20 Jahre und mehr». Die Reitschule (auch Reithalle)20 Jahre ReitschuleKulturzentrum Reithalle (Wikipedia)www.reitschule.ch
30 Jahre Olmo
Das Berner Kleider- und Schuhgeschäft Olmo feiert seinen 30. Geburtstag.Was vor 30 Jahren mit abgeänderten und aufgemotzten Secondhand-Kleidern begann, ist heute aus Bern nicht mehr wegzudenken: Olmo, der Kleiderladen, der auch Schuhe, Accessoires und neue Frisuren im Angebot hat. Als am 18.November 1977 an der Herrengasse ein Shop namens Olmo eröffnete, konnte noch niemand ahnen, dass hiermit Geschichte geschrieben werden sollte. Francis Foss Pauchard und Guy Froidevaux erfüllten sich mit der kleinen Ladenfläche den Traum einer Boutique, die auch die extremsten Trends mitmachen sollte – und die grosse Punkwelle anerbot sich als perfekter Auftakt. www.olmo.chPunk (Wikipedia)
venture kick
Der neue Fonds zur Förderung von Startups ist lanciert: Die ersten Preisträger von venture kick.Die private Initiative venture kick fördert Unternehmerpersönlichkeiten mit innovativen Geschäftsideen im Hochschulumfeld. Sie stellt ihnen dafür in drei Stufen maximal 130'000 Franken Startkapital zur Verfügung. Am Mittwoch hat venture kick in Bern die ersten acht angehenden Unternehmer für ihre Geschäftsidee mit je 10'000 Franken ausgezeichnet. Zeno Crivelli, Manuel Kaegi, Jochen Mundinger, Yann Rodriguez, Professor Ariel Ruiz i Altaba, Marc Thurner, Stefan Tuchschmid und Philip Zimmermann: Sie sind die ersten acht Preisträger von venture kick, die mit ihrer Präsentation vor einer Expertenjury gepunktet haben und für das dreistufige Verfahren von venture kick ausgewählt worden sind. www.venturekick.ch
Berner Altstadt
Bald ist der letzte Teil der Berner Altstadt von parkierten Autos befreit: Ende Oktober stehen 118 zusätzliche Parkplätze im Rathaus-Parking bereit.Dann sollen die Post- und die Rathausgasse zur Flaniermeile werden – zur Freude der Beizer und Anwohner. Wahrscheinlich müssen aber zusätzliche Poller installiert werden da sich (zu)viele Autofahrer bekanntlich an keine Regeln halten. Mit dem klaren Ja zum Verkehrskompromiss verlangte das Stadtberner Stimmvolk 1997 eine fussgängerfreundliche Innenstadt – was unter anderem bedeutete, oberirdische Parkplätze in der unteren Altstadt in unterirdische Parkhäuser zu verlegen. Seither wurden das Casino- und das Metro-Parking ausgebaut und dort 293 beziehungsweise 140 neue Parkplätze geschaffen. Insgesamt stehen im Rathaus- Parking künftig 672 Autoabstellplätze auf fünf Etagen zur Verfügung. www.parkingbern.chLivecamera Münstergasse + MünsterLivecamera Kramgasse + ZytgloggeLivecamera Gerechtigkeitsgasse + NydeggkircheBern – Geschichte Informationen, Sehenswürdigkeiten
Tram-Museum Bern
Die Stadt Bern hat ein Tram-Museum. Nebst ausrangierten Tramzügen werden alte Schienenstücke, Billettautomaten und Fahrleitungen ausgestellt.Das Berner Tram-Museum in der ehemaligen Remise im Weissenbühl ist das Werk des Tramvereins Bern. 15 freiwillige Helfer des rund 180 Mitglieder zählenden Vereins renovierten das Depot und platzierten die Exponate. Insgesamt leisteten die Freiwilligen 5000 Stunden Fronarbeit, um die Halle bei der Endstation der Tramlinie 3 in ein Museum zu verwandeln. Im Jahr 2000 hat die Burgergemeinde Bern den mit 100'000 dotierten Kulturpreis dem Tramverein verliehen. Erst dank dieser finanziellen Spritze wurde das Museum realisierbar. Das Tram-Museum wird ab 2008 sporadisch an einigen Tagen pro Jahr geöffnet sein. Tram-Museum BernStrassenbahn (Wikipedia)Museen in Bern
Horn Please!
Indien im Spiegel seiner Kunst: «Horn Please!» Kunstmuseum Bern vom 21.09.2007 bis 06.01.2008.Nach der äusserst erfolgreichen Ausstellung Mahjong. Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg im Jahre 2005 ist Horn Please die zweite Schau im Rahmen der Reihe «Kunstneuland». Horn Please vereint Werke von über 30 indischen Künstlerinnen und Künstler, die eines gemeinsam haben: Sie erzählen Geschichten, die lustvoll unterhalten, kritische gesellschaftliche Fragen aufwerfen und sehr direkt berühren. Indien wird dabei in seiner ganzen Vielseitigkeit reflektiert. Horn Please! Dies schreiben die Lastwagenfahrer in Indien hinten auf ihre Ladebrücken. Man soll durch hupen auf sich aufmerksam machen, damit man vorgelassen wird oder nicht von einem rückwärts fahrenden Lastwagen überrollt wird. Horn Please! - Auch die Kunst aus Indien ist kommunikativ und hat uns etwas zu erzählen. Das Erzählerische gehört seit langem zur indischen Kultur: in Mythen und Legenden, Religionen und Göttergeschichten, in oralen literarische Traditionen und in der «Bollywood»-Unterhaltungsindustrie nimmt die Erzählung einen zentralen Platz ein. memowww.kunstmuseumbern.chHorn Please. Erzählen in der zeitgenössischen indischen Kunst 21.09.2007 - 06.01.2008 Indien (Wikipedia)Museen in Bern
«Museum Plus» by zetcom
Über 400 Museen weltweit setzen bei der Erfassung von Kunstobjekten auf die Software von Zetcom. Seit letzter Woche nun auch der Louvre in Paris.Die Zetcom beschäftigt Mitarbeiter in Zug, Berlin und Bern. Die Stiftung Paul Klee suchte vor zehn Jahren Informatiker, die bei der Erstellung eines «catalogue raisonné» – eines bibliografischen Werks, das sämtliche 10 000 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen des Berner Malers umfasst und beschreibt – behilflich sein würden. www.zetcom.chMuseen in Bern
Jugendsession
200 Jugendliche aus der ganzen Schweiz eröffnen gestern auf dem Bundesplatz die Eidgenössische Jugendsession 2007: Bundesrat Couchepin richtet am Nachmittag ein Grusswort an die Teilnehmenden.Altbundesrätin Dreifuss moderiert am Sonntag Teile des Plenums im Bundeshaus. Mit zwei Event-Trucks der swisscom ist die Jugendsession auf dem Bundesplatz präsent und überträgt am Sonntag live die Debatten aus dem Nationalratssaal. Am Montag treffen sich zudem von 12.00 bis 14.00 VertreterInnen der Jugendsession und junge NationalrätInnen auf dem Bundesplatz zu einer Jugend-Wahldebatte, sowie zu einem anschliessenden Apéro mit dem National- und Ständerat. www.jugendsession.ch Eidgenössische Jugendsession 21.-24. September 2007
Westside
Westside im Rohbau erstellt: Etwas mehr als ein Jahr vor der Eröffnung präsentiert sich das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside in Bern-Brünnen als fertig errichteter Rohbau.«Westside ist ein lebendiger Ort des 21. Jahrhunderts. Hier werden Einkauf, Unterhaltung, Wellness und Wohnen zu einem neuartigen Erlebnis.» Libeskind hat Westside ähnlich dem Prinzip einer mittelalterlichen Stadt, jedoch unter Anpassung an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts, konzipiert. Niedrige und hohe Räume, Gassen und Plätze, über denen das Tageslicht hereingeführt wird, wechseln sich ab. Aufgrund seiner Lage über der Autobahn stellt Westside ein Tor zur Stadt Bern dar. Die Holzfassade verbindet Westside auf natürliche Art und Weise mit der Landschaft, die sich nach Westen öffnet. Libeskind: «Auf einzigartige Weise verbindet das Projekt Architektur, Landschaft und einen verfeinerten Stadtbegriff.» www.westside.chwww.daniel-libeskind.comwww.migros.ch
Graffiti
Am Hip-Hop-Festival «Bärn Jam 3» sollten Graffitikünstler aus aller Welt den Reitschul-Vorplatz verschönern. Doch die SBB lässt keine Sprayer an die Pfeiler.«Dabei sollten die Künstler doch den hässlichen und sowieso völlig versprayten Vorplatz verschönern. Den SBB entstehe überhaupt kein Schaden – im Gegenteil», so der Bärn-Jam-Organisator Andrej Malogajski. Es sei zudem enttäuschend, dass die Graffitikunst sogar im Rahmen eines solchen Anlasses als Vandalismus angesehen werde. Auf Unverständnis stösst das Verbot auch bei Stadträtin Anne Wegmüller (JA!): «Hier wird eine Chance vergeben – der Platz sähe nach der Aktion sicher besser aus als jetzt.» «Bärn Jam 3» Dachstock Reithalle 27. bis 29. September 2007GraffitiBern Events
Handicap International
Aktion gegen Streubomben auf dem Waisenhausplatz in Bern.Mit rund 150 zweidimensionalen Kindergestalten hat die Organisation Handicap International zum Auftakt der Session der eidgenössischen Räte auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Die Opfer von Streubomben sind zu 98 Prozent Zivilpersonen, 27 Prozent davon Kinder. www.handicap-international.ch (franz.)Parlamentarische Initiative von Dupraz John (ausführliche Analyse)
Haus des Sports
Am Freitag Abend ist das neue Haus des Sports in Ittigen BE offiziell eingeweiht worden.Die neue Schaltzentrale des Schweizer Sports wurde durch den Basler Regierungsrat und Präsident der Stiftung Haus des Sports, Peter Schönenberger, eröffnet. Mit ihm feierten Bundesrat Samuel Schmid und Jörg Schild Präsident von Swiss Olympic. Bereits im März 2007 sind Swiss Olympic und die Mitgliedverbände swiss badminton, Swiss Cycling, Swiss Ice Skating, Swiss Sailing und der Schweizerische Judo & Ju-Jitsu Verband von der Laubeggstrasse 70 in Bern ins Talgutzentrum nach Ittigen umgezogen. Im neuen Haus des Sports (ehemaliges UBS-Gebäude) sind heute neben Swiss Olympic bereits 11 Sportarten, darunter auch der Schweizerische Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton Sportverband (SBSV), und das sportmedizinische Zentrum mit gesamthaft gegen 150 Arbeitsplätzen vertreten. www.curling.chwww.nationalleague.chwww.sbsv.chwww.sjv.chwww.sttv.chwww.swiss.skating.chwww.swissathletics.chwww.swiss-badminton.chwww.swiss-cycling.chwww.swissolympic.chwww.swiss-sailing.chwww.swisstriathlon.chBerner Sport
Gratiszeitung «News»
«News» heisst die vierte Pendlerzeitung in der Deutschschweiz.Das von «Basler Zeitung», «Berner Zeitung» und «Tages-Anzeiger» lancierte Blatt soll noch dieses Jahr erscheinen, wenn möglich am 3. Dezember. «News» setze auf relevante Nachrichten für gut gebildete und interessierte Leserinnen und Leser zwischen 20 und 49 Jahren, sagte Charles von Graffenried, VR-Präsident der Espace Media Groupe, vor den Medien in Zürich. Die Auflage betrage 330'000 Exemplare. Das Blatt wird über weisse Boxen in den Ballungsräumen Zürich, Bern und Basel verteilt. Auf Frühling 2008 planen die drei Tageszeitungen zudem den Start eines gemeinsamen Online-Newsnetzwerkes, an dem sich auch der Winterthurer Landbote und die Thurgauer Zeitung beteiligen werden. www.baz.chtages-anzeiger.chwww.espace.chBerner Tagebuch
Hyundai Swiss Cup for Change 2007
Heute findet auf dem Waisenhausplatz in Bern der «Hyundai Swiss Cup for Change 2007» statt.Zwölf Schweizer Teams, bestehend aus Randständigen und Obdachlosen, treten in der Disziplin Street-Soccer gegeneinander an. Dabei werden acht Spieler ausgewählt, die mit der Schweizer «Homeless»-Nationalmannschaft im Jahr 2008 an die «Homeless»-Weltmeisterschaft nach Melbourne fahren dürfen. Hyundai Swiss Cup for Change 15. September 2007 Start um 10:30 Uhr Final um 19 Uhr auf dem Unteren Waisenhausplatz in Bern. www.in-kick.orgwww.street-soccer.ch
Schweizermeisterschaft Teamwettkampf
Neuer Wind in der Schweizer LeichtathletikErstmals wird am kommenden Samstag im Leichtathletik-Stadion Wankdorf in Bern eine Team-Schweizer-Meisterschaft ausgetragen. Pro Verein und Disziplin sind vier Athleten/-innen zugelassen, welche um den Disziplinen-Sieg kämpfen. Die Wettkampf-Dauer beträgt nur dreieinhalb Stunden. Vier Stadion-Speaker sorgen für umfassende Information, dank Computer-Einsatz will man den Stand der Wettkämpe und damit den Überblick möglichst umfassend gewährleisten. Der erste Start im Leichtathletik-Stadion Wankdorf erfolgt am Samstag um 13.00 Uhr. Schweizer Leichtathletikmeisterschaft im Teamwettkampf (Männer / Frauen) Samstag, 15. September 2007 Leichtathletikstadion Wankdorf Bern 13:00 – ca. 17:00 Uhr Eintritt frei www.la-bern.chFlyer / Programm (*.pdf)Sport Bern
Galerie Art+Vision
35 Jahre Holzschnitt-AusstellungenFred Bauer, Gottfried Brunner, Franz Bucher, Jacques Cesa, Etienne Clare, Ugo Cleis André Clerc, Christiane Dubois, René Fehr-Biscioni, Urs Flury, Eva Gallizzi, Bruno Gentinetta, HAP Grieshaber, Robert Hainard, Ando Hiroshige, Werner Hofmann, Emil Jenzer, Heinz Keller, Ruedi Küenzi, Adrian Künzi, Erika Lehmann, Werner O. Leuenberger, Tranquillo Marangoni, Lucien Martini, Frans Masereel, Albert Mauerhofer, Hans Morf, Aldo Patocchi, Ruedi Peter, Ernst Ramseier, Thomas Ruch, José San Martin, Gerhard S. Schürch, Francine Simonin, J. Ernst Sonderegger, Denis Stéen, Peter Stiefel, Hanns Studer, Michel Terrapon, Martin Thönen, Jean Vodaine, Jean-Jacques Volz, Michael Wissmann, Peter Wullimann, Robert Wyss, Emil Zbinden 14. September 2007, 18 bis 23 Uhr Soirée der Berner Galerien 15. September 2007, 18 bis 23 Uhr Geburtstagsapéro Besichtigung der Ausstellung bis 22. September 2007 Dienstag bis Freitag 14 – 19 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr Anschliessend nach telefonischer Vereinbarung GALERIE ART+VISION BERN Junkerngasse 34 Tel. +41 (0)31 311 31 91 artvision@1st.chBerner GalerienBerner MuseenBerner Veranstaltungen
Bernradio
Gestern ein Auslaufmodell, heute eine Versicherung für Notzeiten: Die Schweizer Küstenfunkstelle Bernradio in Riedern.Bis vor kurzem sah es so aus, als sei der Kurzwellenfunk reif fürs Museum. Die Zukunft fand im Weltall statt: Der Satellitenfunk florierte und machte die Kurzwelle defizitär. 1998 verkaufte die Swisscom den kriselnden Schweizer Küstenfunk an einen Privaten Betreiber. Doch spätestens mit dem 11. September zeigte sich das Risiko der neuen Netze: Die meisten Satelliten sind amerikanisch, und in Krisenfällen nehmen die USA keine Rücksicht auf andere Länder. «In Regionen, wo die Amerikaner militärisch operieren, unterbrechen sie ihr Satellitennetz. So werden auch unsere Schiffe immer wieder abgeschnitten», sagt Anton Lagger vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung. Darum habe der Bund den Schweizer Küstenfunk nach mehreren Besitzerwechseln 2004 übernommen – als Versicherung für Krisenzeiten. «Mit der Kurzwelle kann man ins Ausland kommunizieren, ohne von fremden Infrastrukturen abhängig zu sein», so Lagger. www.bernradio.ch
Vornamen in der Schweiz
Seit 1987 wertet das Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus.Nach Sprachregionen betrachtet war 2005 in der Deutschschweiz Leonie der beliebteste weibliche Vorname. Er konnte den Spitzenreiter der beiden Vorjahre, Lea, vom ersten Platz und sogar aus den Top Ten verdrängen. Auch bei den Knaben gab es einen Wechsel an der Spitze der Beliebtheitsskala. David nimmt neu die erste Position ein. Luca, der beliebteste Vorname der Jahre 1997-2004, rutschte auf den fünften Platz ab. In der französischen Schweiz verteidigte Emma 2005 den erstmals im Vorjahr erreichten Spitzenplatz. Léa, der populärste Mädchenvorname der Jahre 1998-2003, kam wiederum auf den zweiten Platz. Bei den Knaben gab es im Jahr 2005 erneut einen Wechsel an der Spitze. Théo wurde zur neuen Nummer 1, dicht gefolgt von Luca und Noah. In der italienischen Schweiz verdrängten Mattia und Sara die Spitzenreiter der beiden Vorjahre Matteo und Giulia.Im romanischen Sprachgebiet schwankt auf Grund der geringen Anzahl Geburten die Verteilung der Vornamen von einem Jahr zum anderen stark. 2005 standen bei den Knaben Laurin und bei den Mädchen Jana an der Spitze. Vornamen 2005-2003Vornamen 2004-2002Vornamen 2003-2001Vornamen 2002-2000Vornamen 2001-1999Vornamen 2000-1998
Friedhof als Kulturraum
Überdenkmal.07 ist eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe zum Thema Übergänge. Sie befasst sich mit dem Leben und Sterben, mit Geburt und Tod.Der Bildhauer Roman Greub aus Bremgarten ist der Initiator des Projekts. Künstlerkolleginnen und -kollegen stellen zurzeit auf dem Friedhof in Bremgarten Kunstobjekte aus. Dazu gibt es bis März 2008 Vorträge, Diskussionen und Workshops. Die nächsten Veranstaltungen Mittwoch, 12.09.07 19:30: Sterbevorsorge und Bestattung Donnerstag, 13.09.07 19:30: Suizid – was tun? Podiumsdiskussion mit Präventionsfachleuten, jeweils im Kirchgemeindehaus Rossfeld. www.ueberdenkmal.chBerner Friedhöfe
Naturlandschaft Köniztal
Zwischen Köniz und Schliern schlängelt sich der idyllische Sulgenbach, drei Teiche liegen inmitten von Wiesen und Wäldern.Das Köniztal ist derzeit der grösste Standort für Amphibien in der Region Bern. Hier leben Grasfrosch, Bergmolch und Erdkröte. Früher wurde das Wiesenland im Köniztal konventionell bewirtschaftet und gedüngt.Die Teiche wurden dadurch unnötig mit Nährstoffen versorgt, was sich negativ auf die Vielfalt der Wasserpflanzen auswirkte. Seit 2007 verzichtet der ansässige Bauer auf Dünger und wird laut Umweltdirektion die Wiese nur ein- bis zweimal pro Jahr mähen. Um die Entwicklung für die Bevölkerung erlebbar zu machen, wurde ein neuer Weg erstellt. Informationstafeln orientieren über die Besonderheiten von Fauna und Flora in der Naturlandschaft Köniztal. www.koeniz.ch
«Bern bewegt»
Die Stadt Bern will auch dieses Jahr am 22. September einen autofreien Tag durchführen.Die Initiative «Bern bewegt» thematisiert die CO2-Problematik und macht Anregungen für eine klimafreundliche Mobilität. BERNMOBIL beteiligt sich am Aktionstag unter dem Motto «Bern bewegt – Stadt und Region ohne Auto mobil». Beim Kauf eines BäreAbi gibt es an diesem Tag eine Tageskarte gratis dazu. Mitarbeitende von BERNMOBIL verteilen an Haltestellen im Raum Bahnhof Biberli-Päckchen, von denen einige eine Überraschung enthalten. Die Lancierung des «Berner Dampftrams» bei der Heiliggeistkirche Bern ist ein weiteres Highlight dieses Tages. www.bern.chwww.bernmobil.chBern Events
Der vergessene Tunnel
In der Christoffel-Unterführung wurde die in den 70iger Jahren vorbereitete Untertunnelung freigeräumt.Bei der ganzen Diskussion um einen autofreien Bahnhofplatz ging er ganz vergessen: Unter dem Bahnhofplatz durch führt bereits ein Tunnel. Gebaut wurde der Tunnel in den Siebzigerjahren, als der Bahnhof Bern in grossem Stil um- und neugebaut wurde. Dabei wurde ein Tunnelstollen ausgehoben - um später eventuell einen Strassentunnel daraus zu machen. Der Tunnel, hundert Meter lang und acht Meter breit, führt vom Burgerspital zur Heiliggeistkirche. Verkehr wird durch diesen Tunnel aber nicht fliessen. Aus politischen und auch aus baulichen Gründen: Die Stadt wird darin die Haustechnik der neuen Geschäfte in der Christoffel-Unterführung unterbringen. www.espace.chBahnhof BernBern Info
Jack & Jones
Das dänische Jeanslabel Jack & Jones eröffnet in der Marktgasse 9 einen Shop für frische Jeansmode «for men» aus Dänemark.Zur Eröffnung am 6. September werden fünf «Muscle-Cars», darunter der von Nicolas Cage in «Gone in 60 Seconds» gefahrene, in der Stadt versteckt. Wer ein Auto findet, darf in der 500 PS Bolide zum Shop fahren und gewinnt ein Oufit im Wert von 500 Franken. www.jackjones.comJeans (Wikipedia)
100 Jahre Globus
Vor 100 Jahren wurde in Zürich die Aktiengesellschaft Magazine zum Globus gegründet.Die daraus hervorgegangene Warenhauskette blickt zurück auf eine Firmengeschichte, die geprägt ist von der Fähigkeit eines Unternehmens, sich immer wieder neu zu erfinden. 40 Jahre in Bern1873 mietete Christian Rüfenacht (1836-1902) ein Ladenlokal an der Spitalgasse 21 und richtete eine Stoffhandlung mit Schneiderei ein. 1886 kaufte er die Liegenschaft und 1890 die Nachbarhäuser Spitalgasse 15/17. Er baute den Betrieb schrittweise aus und erweiterte das Warenangebot um Bettwaren, Damen- und Herrenkleider, Vorhänge, Teppiche und Kleinmöbel. 1902 war die Firma das grösste Geschäftshaus in der Stadt Bern, ab 1942 nannte sie sich Rüfenacht & Heuberger AG. 1966 verkaufte die Besitzerfamilie das Geschäft an die Zürcher Warenhauskette Globus, welche die 280 Angestellten übernahm und die Räumlichkeiten 1967 zu ihrer Filiale umbaute. Der Globus in der Berner Innenstadt wird 2007 für 25 Mio. Franken erneuert und im Oktober 2008 wird eine weitere Filiale im Einkaufszentrum «Westside» eröffnet. www.globus.chWarenhäuser: Das Einkaufen wird zum ErlebnisBern Info
«auto emotionen 2007»
Erlebe Messe, Szene, Partys und Events an der grössten Schweizer Messe für Tuning, HiFi und Motorsport – erstmals mit Neuwagen.Neben der Schweizer Clubszene präsentieren sich hochkarätige Unternehmen aus den Branchen Tuning, HiFi und Multimedia auf einer Ausstellungsfläche von 32'000 m². Artikel können direkt an der Messe gekauft werden! Erstmals tritt der Mediamarkt Lyssach mit seinen Partnern gemeinsam auf einer Standfläche von 500 Quadratmetern auf. Die neusten Multimedia-Errungenschaften werden im Gebäude 2 in der Halle 220 gezeigt. An dem Stand sind die Marken Alpine, SONY, JVC, Pioneer, clarion, JBL, Infinity, GARMIN, TomTom, Mio sowie die zwei Telekommunikations-Anbieter Swisscom Mobile und Sunrise vertreten. Nach Messeschluss ist Party angesagt! Das Gebäude 3 wandelt sich zum Partytempel. «auto emotionen 2007» Messe für Tuning, HiFi und Motorsport BEA bern expo AG Freitag, 21. bis Sonntag, 23. September 2007 www.autoemotionen.chEvents Bern
Habit of a Rabbit
Jung, unbeschwert und mit viel Power kommen die diesjährigen Gewinner der Talentbühne der Berner Zeitung und Capital FM daher.Habit of a Rabbit sind sechs ungleiche Berner «Gringe». Was sie teilen ist ihre Liebe zur Musik - und den Humor. Die Band hat sich 2006 aus einer KV-Schülerband entwickelt. Einige wollten mit der Zeit mehr, etwas Festes, Gutes. Weg vom Jeder-kann-mitmachen-Groove. Bereits damals schrieben die Mitglieder eigene Songs. Einige spielen sie noch heute. «Alle stecken sehr viel Herzblut in die Band». 30. November 2007 - ono bern mit the monotones www.hoar.chwww.onobern.chEvents - Veranstaltungen in Bern
Schlachthaus
Die Regisseurin und Schauspielerin Carol Blanc und der Lyriker und Musiker Raphael Urweider werden gemeinsam das Programm des Theaters gestalten.Carol Blanc (geboren 1968 in Bern) hat ihre Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich gemacht. Raphael Urweider (geboren 1974 in Bern) hat Germanistik und Philosophie an der Uni Fribourg studiert und die Allgemeine Jazz-Schule Bern absolviert. Ihre Hand wird erst ab der Saison 2008/2009 wirklich erkennbar sein, da die Saison 2007/2008 zum grössten Teil vom scheidenden Sandro Lunin (ab November 2007 künstlerischer Leiter des Zürcher Theaterspektakel) programmiert worden ist. Mit Myriam Prongué, der aktuellen administrativen Leiterin, bilden Carol Blanc und Raphael Urweider ab 2008 die Leitung des Schlachthaus Theater Bern. www.schlachthaus.chAltes SchlachthausBern Events
25 Jahre ProSpecieRara
ProSpecieRara stellt an diesem Wochenende die Erfolge ihrer Arbeit der vergangenen 25 Jahre und die aktuellen Projekte für die Erhaltung der Vielfalt der Nutztiere und Kulturpflanzen vor.An der lebendigen Ausstellung werden den Besucherinnen und Besuchern Prachtgemüse, Zierpflanzen, Obstbäume, Strauchbeeren, Kartoffeln und vieles mehr in einem grossen Garten präsentiert. Alle alten ProSpecieRara-Rassen vom Wollschwein und dem Appenzeller Barthuhn bis zur Pfauenziege und dem Freiberger Pferd beherrschen das Zentrum des Platzes rund um den eigens errichteten grossen Holzturm. Bern Waisenhausplatz Sa 1. September 2007 9:00 - ca. 21:00 Uhr So 2. September 2007 10:00 - ca. 17:00 Uhr www.prospecierara.chProSpecieRara (Wikipedia)Bern Events
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