g26.ch

31.10.07

Riesling-Silvaner

Die Riesling-Silvaner-Rebe wird dieses Jahr 125 Jahre alt.

Die erfolgreichste Reben-Neuzüchtung der Welt ist das Werk des Schweizers Hermann Müller-Thurgau. Deshalb wird die Rebensorte im Ausland meist auch nach ihrem Züchter Müller-Thurgau genannt.

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Müller-Thurgau (Wikipedia)
Hermann Müller (Wikipedia)

30.10.07

Panorama

Im Sommer 1894 schleppt der Fotograf Hermann Völlger seine Fotoausrüstung zusammen mit den schweren Glasplatten auf den soeben fertig gestellten Münsterturm und nimmt dort eine Ansicht der Stadt Bern in acht Bildern auf.

113 Jahre später entsteht aus diesen acht Bildern ein digitales Panorama, das jetzt als Multimedia-CD vorliegt. Die 360°-Ansicht Berns ist Ausgangspunkt eines historischen Spazierganges im Jahr 1894.

Auf dem Panorama lassen sich über 600 historische – zum Teil unveröffentlichte – Fotos abrufen, die einen spannenden Einblick in das Leben der Bernerinnen und Berner zu jener Zeit geben. Auf einen Mausklick begegnen wir den Menschen in den Gassen, hören Musik von damals, lachen über Anekdoten und Bonmots, schmunzeln über die Jugenderinnerungen von Rudolf von Tavel (Originalaufnahme), sehen den ersten in Bern gedrehten Film und lassen uns mit kurzen Hörtexten in die Vergangenheit versetzten.

Die Bilder und Texte auf dem Panorama sind thematisch gegliedert. Das Begleitbuch zur CD enthält zu jedem Thema einen Einführungstext und erzählt von kleinen Ereignissen und grossen gesellschaftlichen Umwälzungen in dieser bewegten Zeit. Werke und Porträts von bekannten Persönlichkeiten wie Ferdinand Hodler, Josef Viktor Widmann, Rudolf Lindt, Cécile von Rodt, Theodor Kocher und Ulrich Wille machen diese CD zu einem lebendigen Stück Zeitgeschichte.

Burgerbibliothek Bern (Hrsg.)
Bern im Aufbruch
CD-ROM mit einem 128-seitigem Begleitbuch
CHF 39.– / € 24,70
ISBN 978-3-7272-1224-6
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29.10.07

Tetra-Pak

Die weltweit erste UHT-Milch-Verpackungsanlage wurde 1961 von Tetra Pak in der Verbandsmolkerei Bern installiert.

Die Schweiz ist ein Pioniermarkt für den Verpackungskonzern geblieben. Jüngstes Beispiel ist die von Tetra Pak Schweiz entwickelte Tetra-Top-Kartonflasche mit Drehverschluss. Sie wurde Mitte dieses Jahres mit der Buttermilch von Emmi auf den internationalen Märkten lanciert.

Tetra Pak Schweiz beschäftigt heute in Kloten und Romont rund 150 Mitarbeitende. Der Konzernhauptsitz wurde 1980 aus steuertechnischen Gründen ebenfalls in die Schweiz, nach Pully, verlegt.

Tetra-Pak (Wikipedia)
www.tetrapak.com/suisse/

28.10.07

Mycorama - Zentrum für Mykologie

Mycorama. Erstes Internationales Zentrum für Pilzkunde in Cernier.

Das Mycorama, eingebettet in harmonische Umgebung, vermittelt auf anregende und spannende Weise die zahlreichen Aspekte der Pilzkunde. Es bietet Interessantes zum Forschen, Spielen, Sammeln, Lernen und Lehren. Das Mycorama ist Anziehungspunkt sowohl für Familien als auch für Pilz- und Naturfreunde sowie für Schulen und die Wissenschaft.

Während in den Vitrinen präparierte Exemplare stehen, können im Erdgeschoss des dreistöckigen neu gebauten Museumsgebäudes frische, noch wachsende Pilze betrachtet und berührt werden.

Mycorama – die faszinierende Welt der Pilze
Mykologie (Wikipedia)
Cernier
Cernier (HLS)

27.10.07

Kultur-Ausverkauf

Der Kanton Bern will insgesamt neun seiner Schlösser und zahlreiche weitere Liegenschaften loswerden.

Bei den historisch besonders wertvollen Objekten haben aber die Gemeinden als Käufer Vorrang (falls sie es sich leisten können).

Schloss Aarwangen
Schloss Belp
Schloss Blankenburg, Zweisimmen
Schloss Büren a.A.
Schloss Burgdorf
Schloss Laupen
Schloss Schlosswil
Schloss Schwarzenburg
Schloss Trachselwald

Noch kein Entscheid über die Schlösser Fraubrunnen und Wimmis.

Burgen und Schlösser im Kanton Bern (g26.ch
Kanton Bern (g26.ch)
Kategorie:Schloss im Kanton Bern (Wikipedia)
Kanton Bern (Wikipedia)

26.10.07

Halloween

Als Halloween wird die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, die vor allem in Irland und Nordamerika gefeiert wird.

Am gleichen Termin wurde zuvor bereits das alte keltische Fest Samhain gefeiert. Daher glauben einige, dass Halloween auf irisches oder gar keltisches Brauchtum zurückgeht. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Das Allerheiligenfest am 1. November hat sich von Rom aus verbreitet, wo kein keltisches Erbe aufzunehmen war.

Das Wort «Halloween» geht sehr wahrscheinlich auf das Wort «All Hallows’ Eve» (Vorabend von Allerheiligen) zurück. Seit einigen Jahren steht es vermehrt in Konkurrenz zum Reformationstag am selben Tag und verdrängt, durch die vermehrte Kommerzialisierung und die Nähe der Termine, das traditionellere Martinssingen und Martinisingen am 10. und 11. November.

Halloween
Events in Bern

25.10.07

NEAT

Einen Monat vor der Eröffnung der Lötschberg-NEAT gehen die Walliser in 14 Schweizer Städten auf Werbetour.

Unter dem Motto «Sternstunden im Wallis» werden am 10. November Delegationen mit insgesamt rund 1500 Walliserinnen und Wallisern in 14 Deutschschweizer Städten zu einem Fest der Gastfreundschaft einladen und die Bevölkerung mit kulinarischen Produkten aus dem Wallis verwöhnen.

Die Feiern werden am 10. November in Aarau, Basel, Bern, Biel, Frauenfeld, Liestal, Luzern, Schaffhausen, Solothurn, Thun, Winterthur, Zug, Zürich und – Münsingen stattfinden.

Neue Eisenbahn Alpentransversale NEAT (Wikipedia)

24.10.07

Ende Sommerzeit

In der Schweiz wurde die Sommerzeit im Frühjahr 1981 eingeführt.

Seit 1997 dauert sie im Einklang mit der EU vom letzten Märzsonntag bis zum letzten Oktobersonntag; dieses Jahr endet sie am 28. Oktober 2007 03:00.

Weitere interessante Dienste des Astronomischen Instituts der Universität Bern:
Events in Bern

23.10.07

Gaswerkareal

Energie Wasser Bern will die beiden Gasspeicherkugeln im Berner Sandrain abreissen.

Nach vierzig Betriebsjahren haben die zwei Gasspeicherkugeln auf dem Berner Gaswerkareal ausgedient. Im letzten Frühling wurden die beiden Speicher stillgelegt.

Energie Wasser Bern will indes nicht nur Bauten abbrechen, sondern gleich das gesamte Gaswerkareal räumen und ein technisches technisches Zentrums in Ausserholligen beziehen. Der Umzug ist demnach auch ein Rückzug von historischer Stätte: 1843 baute Bern an der Aare als erste Schweizer Stadt ein Gaswerk – damals noch, um die öffentliche Beleuchtung im Stadtgebiet sicherzustellen.

Gaswerk (g26.ch)

22.10.07

Miss Bern

Im Mai 2008 wird die neue Miss Bern erkoren. Noch können sich junge Girls anmelden.

Teilnahmeberechtig sind ledige Schweizerinnnen, nicht geschieden und ohne Kind zwischen 17 und 24 Jahren aus den Kantonen Bern, Solothurn oder Deutsch Freiburg.

www.missbern.ch

21.10.07

Wahlen

Noch bis 12 Uhr ist den rund 4,9 Millionen Wahlberechtigten die Stimmabgabe in den Wahllokalen möglich, die zum Teil schon seit den Vortagen geöffnet waren.

Es war der aggressivste und schmutzigste Wahlkampf, den die Schweiz jemals erlebt hat. Ihren Wahlkampf betrieb die SVP mit rassistischer und ausländerfeindlicher Hetze, mit Islamophobie und der Verhöhnung Andersdenkender.

Am Wahlsonntag widmet das Schweizer Fernsehen sein Programm auf SF1 ganz den Wahlen. Von:12.00 bis ca. 24:00 Uhr ist SF live auf Sendung und präsentiert, kommentiert und analysiert die neusten Ergebnisse.

Marsch auf Bern
Nationalrat (Wikipedia)
Ständerat (Wikipedia)

20.10.07

«shnit» Kurzfilmfestival

Am 5. Berner Kurzfilmfestival «shnit» vom 17. bis 21. Oktober messen sich 72 Filme aus 16 Ländern um die Gunst von Jury und Publikum.

Austragungsorte sind die Kulturstätte PROGR (Waisenhausplatz 30) und die Kinos CinemaStar (Bollwerk 21) und City 2 (Aarbergergasse 30).

www.shnit.ch
Kinos in Bern

19.10.07

Einwohnergemeinde Bern

175-jähriges Bestehen der Einwohnergemeinde Bern

Die Versammlung, mit der sich Bern als Einwohnergemeinde konstituierte, fand am 17. und 18. Oktober 1832 im Münster statt - also vor exakt 175 Jahren. Sie war von der erst seit einem Jahr bestehenden liberalen Kantonsregierung angeordnet worden, wie Stadtarchivar Emil Erne in einer Jubiläumsschrift festhält.

Die Kantonsregierung hatte zuvor auch die Stadtverfassung aufgehoben und die burgerliche Stadtregierung abgesetzt. Sie wollte nicht, dass das Patriziat wieder erstarkt.

Berns Patrizier und auch nichtpatrizische Burger hatten sich gegen die Bildung einer Einwohnergemeinde gewehrt, weil sie um ihr Vermögen bangten.

Einwohnergemeinde Bern
Bern - Geschichte, Informationen, Sehenswürdigkeiten

18.10.07

«Bilder, die lügen»

Die Ausstellung «Bilder, die lügen», die das Museum für Kommunikation in Bern vom 19. Oktober 2007 bis 6. Juli 2008 zeigt, fragt nach der Objektivität von Bildern und zeigt die Grundmuster der Manipulation von und mit Bildern.

Der Besucher taucht ein in ein «Lügen-ABC» und bewegt sich entlang des Alphabets von A wie aktuell bis Z wie Zukunft. Mehr als 300 Bildbeispiele aus den vergangenen rund 100 Jahren veranschaulichen die Bandbreite des Themas.

Exklusiv im Museum für Kommunikation sind schweizerische Beispiele zu sehen. Die Besucher erfahren beispielsweise, warum Ex-Botschafter Thomas Borer Beweisfotos skeptisch gegenüber steht, weshalb ein Puck nicht immer da ist, wo er zu sein scheint, und wieso eine Operationsnarbe manchmal schlimmer aussieht, als sie in Wirklichkeit ist. Es wird auch aufgedeckt, dass ein volksnaher General Guisan in der Presse nicht erwünscht war und gezeigt, wie die Trikotwerbung des BSC Young Boys Bildredaktoren zum Tipp-Ex greifen liess.

Mehr Infos
www.mfk.ch
Museen in Bern

17.10.07

Internationaler Solidaritätstag

Welttag zur Überwindung der Armut am Mittwoch ab 15.30 Uhr, Bundesplatz.

Der 17.Oktober wurde im Jahr 1992 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum internationalen Solidaritätstag erklärt. In Bern beginnt das Programm auf dem Bundesplatz um 15.30 Uhr mit einer interaktiven Ausstellung. Um 17.30 Uhr wird sich David Dimitri für seine Schwindel erregende Aktion bereit machen.

Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut (Wikipedia)

16.10.07

Musikpreis des Kantons Bern

Der 53-jährige Berner Cellist Thomas Demenga wird mit dem Grossen Musikpreis des Kantons Bern ausgezeichnet.

Seine Karriere verläuft prestissimo: Thomas Demenga, der den Musikpreis 2007 erhält, spielt in allen wichtigen Musikzentren der Welt. Er profiliert sich als Cellist, Intendant, Improvisator und Pädagoge. Und bleibt ein Suchender – als Komponist nach neuen Klängen.

Musikpreis des Kantons Bern und Anerkennungspreise - PreisträgerInnen seit 1988
Thomas Demenga (Wikipedia)
www.thomasdemenga.ch

15.10.07

Das Paradies

Verrückte Liebe, morbide Schönheit: «Das Paradies» am Berner Stadttheater.

Das Stadttheater Bern zeigt in der Mansarde den Monolog «Das Paradies» nach einem Roman von Hervé Guibert – als Phantasma eines Todgeweihten. Kurz und gut, knapp und schmissig.

Vorstellungen bis 22. Dezember in der Mansarde des Stadttheaters Bern.

www.stadttheaterbern.ch
Hervé Guibert (Wikipedia)

14.10.07

Neue Zeitschrift

«Berner Oberland – Das Magazin» soll Gäste und Gastgeber ansprechen, aber auch Einheimische.

Es wird touristische Angebote behandeln, im Unterschied zu andern Magazinen aber nicht nur das: Es will Oberländer Themen vertiefen, der Region den Puls fühlen und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Einheimischen stärken.

Die Testauflage von 5000 Exemplaren geht an Hotels, Restaurants, Tourismusbüros, Gemeindeverwaltungen, Coiffeursalons und Ärzte. Sie werden bestimmen, wie viele Exemplare ihnen künftig zugestellt werden sollen. «Mit der neuen Zeitschrift erhalten Sie die Gelegenheit, ihren eigenen Gästen vier Mal im Jahr eine Zusatzleistung zu erbringen, die Sie null und nichts kostet», schreibt Beat Anneler, der Geschäftsführer des Hoteliervereins Berner Oberland.

www.swisshotels.com

13.10.07

Jeremias Gotthelf

Es ist das derzeit grösste Editionsprojekt im deutschen Sprachraum: Jeremias Gotthelf soll in seiner ganzen Fülle ins Buchregal kommen. Die erste Phase der historisch-kritischen Gesamtausgabe läuft.

Das Klischee geht etwa so: Es war einmal ein eher konservativer Pfarrer im Emmental, der ausser erbaulichen Predigten auch noch Bücher über Bauern und Spinnen schrieb. Leider war er bald vergessen. Nur die schmackhaften Bitziuswürste aus Lützelflüh erinnern heute noch an den guten Mann.

So lautet etwas verkürzt die tradierte Wahrheit über Albert Bitzius (1797 - 1854), der später den Namen einer seiner schönsten Figuren aus dem «Bauernspiegel» übernahm: Jeremias Gotthelf.

Geld ist da, Geist auch. Von Steffen Lietz
Jeremias Gotthelf (Wikipedia)
Jeremias Gotthelf (g26.ch)

12.10.07

SIKART

Die wissenschaftlich betreute Internetplattform vereint Lexikon und Datenbank. Sie informiert fundiert und umfassend über die Kunst in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein vom ausgehenden Mittelalter bis in die Gegenwart. SIKART enthält systematisch erfasste, redigierte und gewichtete Daten.

SIKART liegt das zum Standardwerk avancierte Biografische Lexikon der Schweizer Kunst zugrunde, das vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK) 1998 in Buchform publiziert wurde. SIKART kann als elektronisches Lexikon oder als KünstlerInnen- und Bilddatenbank benutzt werden.

www.sikart.ch
Biographien (g26.ch)
Portal:Bildende Kunst (Wikipedia)

11.10.07

Schweizer Burgenkarte

Die seit Jahren vergriffene Burgenkarte der Schweiz ist in überarbeiteter Neuauflage in Bern vorgestellt worden.

Die Karte im Massstab 1:200'000 gibt einen Überblick über die über 4400 Wehranlagen, Burgen und Schlösser in der Schweiz und im grenznahen Ausland. Sie ist ab sofort im Handel erhältlich.

Die Karte in zwei Blättern samt einer Begleitbroschüre mit Kurzbeschrieb ist ab sofort im Buchhandel oder direkt bei Swisstopo erhältlich. Der Preis beträgt 44,5 Franken pro Blatt.

www.swisstopo.ch
Berner Burgen und Schlösser

10.10.07

Guide Bleu

Im Kielwasser des «GaultMillau» wurde dieseWoche ein weiterer Gastroführer veröffentlicht: der 600-seitige «Guide Bleu».

Im Kanton Bern werden 71 Restaurants empfohlen – die Spannweite reicht vom exklusiven «Bellevue Palace» in Bern bis etwa zum gutbürgerlichen «Kreuz» in Wohlen. Im Gegensatz zum «Gault Millau» mit Hang zur französischen Küche sind im «Guide Bleu» auch traditionell schweizerisch ausgerichtete Lokale ein Thema, gesucht wird die Gemütlichkeit.

Unter dem Motto «Schlemmen an der Aare» wird zum Beispiel das «Dählhölzli» beim Tierpark empfohlen – eines von lediglich fünf gelisteten Restaurants in der Stadt Bern.

www.guide-bleu.ch.
Beizen in Bern

9.10.07

Marine Hugonnier

Ausstellung 27. Oktober bis 9. Dezember in der Kunsthalle Bern.

Nachdem bereits im letzten Jahr in der Ausstellung «Pre-Emptive» zwei Fotografien aus der Serie «Towards Tomorrow (International Date Line Alaska)» gezeigt wurden, präsentiert die Kunsthalle Bern nun die erste Einzelausstellung der französischen Künstlerin Marine Hugonnier in der Schweiz.

Im Zentrum der Ausstellung wird die neue Filmproduktion «Travelling Amazonia» stehen. Insgesamt werden drei Filme, sowie Fotoarbeiten gezeigt, die alle aus der Beschäftigung mit den Verknüpfungen von Geschichte, Geografie und ihren Darstellungsweisen entstanden sind.

www.kunsthalle-bern.ch
www.kunstaspekte.de
Museen in Bern

8.10.07

Berner Lauben

Bedeutung der Lauben und der Schaufenster in der Altstadt.

Die Lauben in der Stadt Bern sind nicht Bestandteil der Gründungsanlage. Nach 1405 entstanden sie durch den Vorbau der Privathäuser auf Kosten der Gassenbreite. Sie wurden nur entlang der wichtigsten Längsgassen angelegt; bei den meisten Querverbindungen und bei den ursprünglich fast ländlichen Nebengassen der oberen Stadt fehlen sie oder wurden erst aus Anlass von Neubauten des letzten Jahrhunderts eingebaut.

Die Lauben werden im Volksmund oft als«Rohr» bezeichnet. Tatsächlich ist der stark längsorientierte, allseitig klar umschlossene Raum charakteristisch für die Laube. Nur wenn alle Abschnitte der Laube mit Konsequenz sich der Grundidee dieser althergebrachten Raumdisposition unterziehen, wird das einmalige und für die Berner Altstadt wesentliche Element«Laube» seine Ausstrahlungskraft behalten.

Die Schaufenster sind als «innere Begrenzung» der Laube oder – wo diese fehlt – als unterer Abschluss einer Fassade dasjenige Bauteil, das von Stadtbenützenden am intensivsten wahrgenommen wird. Es muss einerseits eine klare Trennung zwischen öffentlichem und privatem Bereich gewährleisten und andererseits attraktiven Einblick in die Auslagen ermöglichen. Die heutigen Anforderungen an Sicherheit, Isolation etc. können sowohl mit alten wie auch mit modernen Anlagen, die sich in den Gesamtcharakter integrieren, erfüllt werden.

Praxisblatt Bauinspektorat der Stadt Bern (*.pdf)
Die Lauben in Bern
Bern – Geschichte, Informationen, Sehenswürdigkeiten

7.10.07

Mordstage

Mordstage 2007 - 19. Oktober bis 23. November 2007

Das hat es noch nie gegeben: Ein Literaturfestival, das in der gesamten Schweiz stattfindet, also in allen vier Landesteilen und in allen vier Landessprachen: deutsch, französisch, italienisch, rätoromanisch! Die Mordstage sind das«Schaufenster» der Schweizer Krimiszene. Sie finden 2007 zum vierten Mal statt. Bekannte und noch nicht bekannte Autorinnen und Autoren, neue Bücher und Texte werden Ihnen vorgestellt. 2007 zieht es die Schriftstellerinnen und Schriftsteller an 16 Orte in der Schweiz: eine im Tessin, eine im Engadin, zwei in der Romandie, zwölf in der Deutschschweiz. Denn siehe, das Verbrechen lauert überall.

Eine kulturelle Organisation, eine politische Behörde oder ein Verein in den verschiedenen Gemeinde hat das Patronat für die Durchführung eines Krimiabends/einer Mordsnacht übernommen. Es sind etwa 40 Krimiautorinnen und -autoren aus der Schweiz und einzelne ausländische Gäste, die an den 16 Leseabenden auftreten. Sie alle schreiben regelmässig oder haben in den letzten zwei Jahren ein neues Buch veröffentlicht.

Orte: Hotel Schützen Rheinfelden, Deutsche Schule Genf, Kino Rex Pontresina, Sonnensaal, Centre pluriculturel Ouchy Lausanne, Kulturraum Thalwil, Keller im«Haus zur Rose» St. Gallen, Restaurant Parktheater Grenchen, Öffentliche Bibliothek Einsiedeln, Kulturkeller LaMarotte Affoltern am Albis, Schweizerische Nationalbibliothek Bern, Museum für Kommunikation Bern, Naturhistorisches Museum Bern, Rathaus Weinfelden, Frauenfeld, Gessnerallee Zürich.

www.literatur.li
Events in Bern

6.10.07

Schweizerischer Archivtag 2007

Berner Archive öffnen ihre Türen und Magazine.

Im Rahmen des Schweizerischen Archivtags 2007 veranstalten die Berner Archive am Samstag, 17. November 2007 einen Tag der offenen Tür. Zu diesem Anlass öffnen die beteiligten Institutionen ihre Türen und präsentieren der interessierten Öffentlichkeit ihre Bestände und ihre Arbeit.

Der Tag steht thematisch unter dem Motto «Archive verbinden Generationen» und wird nach 1997 und 2002 zum dritten Mal durchgeführt. Ziel ist es, dem Publikum die vielseitigen Aufgaben und Tätigkeiten eines Archivs näher zu bringen. Besucher und Besucherinnen dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Magazinführungen, Filmvorführungen, Lesungen, etc. freuen.

Datum: Samstag, 17. November 2007
Zeit: 10.00–16.00 Uhr

www.archive-in-bern.ch
Archive in Bern (g26.ch)

5.10.07

Uferschutz Felsenau

Am 15. Oktober 2007, beginnt die öffentliche Mitwirkung zum Hochwasserschutzprojekt «Uferschutz Felsenau».

Das Felsenau-Quartier und die angrenzenden Gebiete sollen mit Ufererhöhungen, einer unterirdischen Dichtwand und lokalen Objektschutzmassnahmen vor Hochwasser geschützt werden. Während der bis 16. November dauernden Mitwirkung erhalten alle interessierten Personen und Organisationen Gelegenheit, zum Projekt Stellung zu nehmen und Anregungen zur Planung einzubringen.

Das Projekt «Uferschutz Felsenau» umfasst Massnahmen im Felsenau-Quartier, im Bereich Zehendermätteli und auf dem Gebiet der ARA Bern. Das dicht besiedelte Gebiet entlang des Strandwegs zwischen Felsenaubrücke und Brauerei erhält einen umfassenden, auf grössere Hochwasserereignisse wie 1999 oder 2005 ausgerichteten Schutz. Die Bereiche ausserhalb des Siedlungsgebiets (Zehendermätteli und Felsenau im Bereich Reitstall / Rossweide) werden mit einer Kombination von lokalen Objektschutzmassnahmen und Dammschüttungen entlang der Aare geschützt. Die Sicherheit der ARA Bern wird mit lokalen Objektschutzmassnahmen gewährleistet.

www.bern-baut.ch
Die Aarehänge in der Stadt Bern
Schifffahrt in Bern

4.10.07

QUEERSICHT

Das lesbisch-schwule Filmfestival QUEERSICHT findet zum elften Mal vom 8. bis 14. November 2007 in Bern statt.

Insgesamt werden 48 Langspiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 14 Ländern gezeigt. Das Filmland Kanada und die taiwanesische Regisseurin stehen im Mittelpunkt.

Das QUEERSICHT Festival wurde 1997 gegründet. Die ersten schwul-lesbischen Filme wurden 1979 gezeigt. Schritt für Schritt haben InitiatorInnen es erreicht, ein Festival zu gründen, deren Ziele waren, die Gay Community in Bern zu stärken, Filme zu zeigen, die man sonst in der Schweiz nicht zu sehen bekam und das wahre Leben der Schwulen und Lesben fernab von allen Klischees zu zeigen. Dank den InitiatorInnen interessieren sich heute immer mehr Leuten für QUEERSICHT, auch Menschen, die nicht schwul oder lesbisch sind.

www.queersicht.ch

3.10.07

Suisse Caravan Salon

Was als bescheidene Ausstellung angefangen hat, entwickelte sich im Laufe der vergangenen 40 Jahre zur nationalen Neuheitenshow der Schweizer Caravaningbranche.

Hersteller und Importeure aus Deutschland, Frankreich, Italien, England und den USA, präsentieren vom 25. bis 29. Oktober 2007 im Bea Expo Gelände alle Trends und Neuheiten um sich den optimalen Marktüberblick zu verschaffen.

Vieles hat sich in dieser Zeit verändert, eines ist geblieben, die Motivation des Caravaning-Publikums, Freizeit und Ferien möglichst individuell zu gestalten. Im Jubiläumsjahr werden in Bern gegen 40'000 Caravaning-Begeisterte erwartet.

www.caravansalon.ch

2.10.07

Reitschule (auch Reithalle)

Wie die beiden Historiker Renat Künzi und Daniel Schläppi 1988 im «Bund» nachgewiesen haben, wurde die Reitschule aber von allem Anfang an zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt und zu einer «Plattform der Integration»:

«Die Reitschule beherbergte sowohl ernsthafte Nüchternheit als auch Freudentaumel. Einmal Luftschutzbunker, ein andermal Künstlerolymp, vereinte sie Widersprüche und Gegensätze unter einem Dach und rückte auf diese Weise in die gesellschaftliche Mitte Berns.» Die Reitschule sei auch «ein Barometer für neue Trends» gewesen – «der Ort, wo das 20. Jahrhundert in Bern Einzug hielt».

In den ersten Jahrzehnten nach der Eröffnung vor 110 Jahren gastierten in der Reitschule vor allem auch viele Zirkusse – im September 1900, gemäss Annonce im «Bund», zum Beispiel der Circus Henry. Angekündigt wurde ein «High Life Evening» und ein «hochinteressantes Rendez-vous der feinern Welt» – mit grosser Tanzpantomime, «brillanten Kostümen aus den ersten Ateliers der Welt», den «besten Schul- und Freiheitspferden» und «komischen Intermezzi aller Clowns». 1919 gastierte auch der Zirkus Knie hier – in einem grossen Zelt auf dem Vorplatz der Reitschule.

Die Reitschule (auch Reithalle)

1.10.07

Solar-U-Boot

BKW und BLS wollen weltweit erstes Solar-U-Boot bauen.

Das bernische Energieunternehmen BKW und das Transportunternehmen BLS wollen im Thunersee das weltweit erste Solar-U-Boot betreiben. Es soll von einer Plattform aus operieren und 30 bis 50 Passagiere aufnehmen können.

www.bkw-fmb.ch
www.bls.ch
Sonnenenergie (Wikipedia)

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