g26.ch

31.5.06

Fussball-EM-Partnerschaft mit Bern

Gemeinsames Tourismusmarketing und Austauschprogramme mit Salzburg beabsichtigt.

Salzburg und Bern werden im Rahmen der Fussball-EM Euro 2008 eine engere Partnerschaft eingehen. Das bestätigte am Dienstag Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden. Beide Städte sind ja Austragungsorte der Europameisterschaft. Ende der Vorwoche war eine Delegation von Stadt und Kanton Bern in Salzburg, wo Schaden und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller eine Absichtserklärung mit den Vertretern aus der Schweiz unterzeichneten.

Beispielsweise seien gemeinsame Aktivitäten im Tourismusmarketing möglich, auch ein gemeinsames Auftreten als Gastgeber-Stadt gegenüber der UEFA sei denkbar, sagte der Bürgermeister. Erwogen wurden auch Austauschprogramme in den Bereichen Medien, Kultur, Wirtschaft, Politik und Sport. Auch über Schüleraustausch wurde gesprochen.Der Vorschlag sei aus Bern gekommen, es sei für Salzburg eine Ehre, wenn die Hauptstadt Bern eine Zusammenarbeit mit Salzburg wünsche, sagte Schaden

www.salzburg.com 30. Mai 2006
EM 08

30.5.06

Hochwasser-Warnung

Wegen der stark ansteigenden Aare haben die Behörden der Stadt Bern vorsorglich eine Hochwasser-Warnung herausgegeben.

Bewohner und Geschäftstreibende in den Aare-nahen Quartieren seien über das neue SMS-Alarmierungssystem aufgefordert worden, ihre Keller auf eindringendes Grundwasser zu kontrollieren und allenfalls vorsorglich zu räumen.

Die Durchflussmenge der Aare war innert weniger als 24 Stunden auf beinahe das Doppelte angeschwollen. Sie lag am Montag um 21 Uhr bei 342 m3 pro Stunde. Die Schadensgrenze liegt bei 420 m3. Ein Sirenenalarm erfolgt laut der Feuerwehr frühestens ab 365 bis 380 m3.

www.sda.ch 30.05.2006

29.5.06

Stadt Bern prueft den Betrieb einer eigenen Sueffel-Beiz

Weil es in der Berner Innenstadt keine Beiz mehr gibt, in dem Alkoholiker geduldet werden, prüft die Stadt jetzt, eine eigene Süffel-Beiz zu betreiben. Die Idee dazu hatte ein SP-Stadtrat.

«Dem Gemeinderat ist es bewusst, dass mit der Schliessung der Traube eine der letzten Gaststätten verschwindet, in denen Suchtkranke noch willkommen gewesen waren», schreibt der Berner Gemeinderat.

Und wenn bald auch das Alki-Stübli im Bahnhof schliessen muss, wird die Lage für die Betroffenen prekär. Der Gemeinderat geht davon aus, dass es wieder vermehrt zu Ansammlungen von alkoholkranken Menschen auf öffentlichen Plätzen kommt. Darum will die Stadt Bern jetzt prüfen, selber eine Süffel-Beiz zu betreiben.

Den Vorschlag dazu hatte SP-Stadtrat Beat Zobrist in einem politischen Vorstoss gemacht. Seine Idee: Die Stadt eröffnet in der Traube oder in einem anderen geeignetes Lokal eine Stadtbeiz für alle. «Die Beiz könnte nicht nur von der Szene, sondern von jedermann frequentiert werden», sagt Zobrist. So würde auch die Ausgrenzung der Alki-Szene verhindert.

Damit die Kneipe überleben kann, soll die Stadt die Beiz finanziell unterstützen, dafür aber dem Pächter Bedingungen stellen – beispielsweise den Verzicht auf einen Konsumationszwang sowie moderate Preise.

www.20min.ch Andrea Abbühl 29.05.2006

28.5.06

Tour de Suisse

Die 70. Austragung der Tour de Suisse dauert vom 10. bis 18. Juni 2006 und führt über 9 Etappen. Bei der Strecke von Baden nach Bern müssen die Fahrer eine Entfernung von 1438 km zurücklegen.

Dieses Jahr wird die Tour de Suisse wieder zur Rundfahrt durch die ganze Schweiz und berührt dabei alle vier Sprachregionen des Landes. Die letzte Etappe startet in Kerzers und endet in der Berner Altstadt. Die Fahrer gelangen über das Mattequartier, den Klösterlistutz und die Nydeggbrücke zur Zieleinfahrt in die Gerechtigkeitsgasse.

Tour de Suisse
Bern Sport

27.5.06

Nizon und Zschokke ausgezeichnet

Die deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern zeichnet dieses Jahr je drei Prosaschriftsteller und Theaterautoren mit Buch- und Förderpreisen aus. Die Preise werden am 14. Juni im Schlachthaus Theater Bern überreicht.

Mit dem 76-jährigen Paul Nizon befindet sich ein sehr bekannter und vielfach ausgezeichneter Autor unter den Preisträgern. Wie die Kommission am Freitag mitteilte, erhält er den mit 8000 Franken dotierten Preis für den Roman «Das Fell der Forelle». Mit ironischer Distanz lasse Nizon die Figur Stolp leichtfüssig durch Paris flanieren.

Bei Matthias Zschokkes Roman hat sich die Kommission von der «grossen poetischen Kraft» überzeugen lassen. Der Buchpreis wird ihm für den Roman «Maurice mit Huhn» zuerkannt.

Den Theatertext «Dunkel lockende Welt» von Händl Klaus bezeichnet die Kommission als «sprachlich raffiniert und witzig gestaltet». Das mit einem Buchpreis ausgezeichnete Stück kommt in der Saison 2006/07 am Theater Biel Solothurn zur Aufführung.

Christoph Simon erhält die Auszeichnung für den Schelmenroman «Planet Obrist». Andri Beyeler und Martin Bieri bekommen einen Förderpreis für den Theatertext «Die sieben Leben eines Sportskameraden». Darin werde auf teilweise aberwitzige Art Fussball-Pathos aufgebaut und gleich wieder demontiert.

Ein Preis von 10’000 Franken geht an den Literaturvermittler Heinz Schafroth aus Alfermée bei Biel. Die Kommission würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für junge Talente und die Begleitung der Schweizer Gegenwartsliteratur.

Ein Förderpreis von 5000 Franken geht an den Berner Verlag «Der gesunde Menschenversand». Dieser habe sich seit 1998 um die Sparte Poetry Slam verdient gemacht.

www.sda.ch 26.05.2006

26.5.06

Hochwasserschutz mit Schleusen

Zum Schutz vor künftigen Hochwassern sind bei der unteren Matteschwelle in der Stadt Bern zwei entfernbare Notentlastungen installiert worden. Ein Test am Dienstag zeigte, das die umgebauten Schleusen wie gewünscht funktionieren.

Dank dem Umbau können vier der Handschleusen im unteren Teil der Mattenschwelle im Notfall künftig schnell und einfach in zwei Elementen entfernt werden, wie das stadteigene Unternehmen Energie Wasser Bern mitteilte. Dadurch kann mehr Schwemmholz abfliessen.

Die beiden acht Meter langen Teile wurden eigens für die Mattenschwelle konstruiert und von Spezialisten von ewb gebaut. Sie sind so befestigt, dass sie ein Pneukran bei Bedarf ohne Hilfspersonal anheben und entfernen kann.

Je nach Durchflussmenge, der Menge des Schwemmholzes und der Wetterprognose bietet die Feuerwehr den Kran auf, er ist innert zwei Stunden einsatzbereit. Die Entscheidung, wann die zwei Schleusen entfernt werden, liegt laut ewb bei der Feuerwehr, da diese bei einem Hochwasser die Gesamteinsatzleitung hat.

Die Kosten für die Konstruktion und den Bau der zwei Notentlastungen belaufen sich auf rund 450’000 Franken.

www.szonline.ch 24.05.2006

25.5.06

Tuning, HiFi und Motorsport

Akustische und visuelle Höhepunkte werden die Besucherinnen und Besucher im Rahmen der auto emotionen 2006 - Messe für Tuning, HiFi und Motorsport - in Bern erleben.

Vom 22. - 24. September 2006 findet erstmals und einmalig in der Schweiz die Europameisterschaften im Sound Contest statt. Ausserdem kommen die 30 schönsten Fahrzeuge der Schweizer Tuning Szene zum Saisonhöhepunkt nach Bern!

Die European Mobile Media Association Europe (EMMA), EMMA Swiss (Sektion der EMMA Europe) und die BEA bern expo AG präsentieren erstmals in der Schweiz die European Car Audio Chamionship in der Schweiz. EMMA ist länderübergreifend für Sound Contests verantwortlich. Jedes Jahr findet der finale Saisonhöhepunkt in einem andern europäischen Land statt. Im letzten Jahr war es Griechenland - in diesem Jahr findet das Finale während den auto emotionen (Messe für Tuning, HiFi und Motorsport) in Bern statt.

Bei der Meisterschaft werden sechs Kategorien unterschieden: Rookies, Amateure, Profis, Experts, Multi-Media sowie EMMA Sound Pressure League (ESPL). Gemessen wird nicht nur das klangliche Ergebnis sondern auch der fachgerechte Einbau der Soundanlagen.

www.beaexpo.ch

24.5.06

Zentrum Paul Klee in Bern

Europäischer Kultur-Preis für Maurice E. Müller und ZPK

Maurice E. Müller und das Zentrum Paul Klee (ZPK) haben in Bern den Ehrenpreis der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Der Mäzen wurde für sein «energisches und vielseitiges» Engagement geehrt.

«Das Wertpaket» (1939) von Paul Klee zeigt ein eng beieinander stehendes Paar, das einen Gegenstand fest an sich presst. Ein solches «Wertpaket» hätten Maurice E. und Martha Müller der Stadt Bern und Europa überreicht, sagte Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, an der Preisübergabe vor rund 250 Gästen.

Unsere Gesellschaft habe heute Mäzene vom Format von Maurice E. Müller nötiger denn je. Persönlichkeiten, die bereit seien, an verantwortungsvoller Stelle in der Öffentlichkeit zu wirken: «Energisch, innovativ und vielseitig», führte Jauslin aus.

Aussergewöhnliche Institution

Mit dem ZPK sei eine aussergewöhnliche Institution geschaffen worden: Eine Sammlungs-, Forschungs- und Informationsstätte. Ein Wissensreservoir, das sich nach dem Willen des Mäzens nicht an eine Elite wende, sondern an Fachleute wie Laien, vor allem aber auch an junge Menschen.

Innovative Museen

Maurice E. Müller werde für sein Engagement in «Millionenhöhe» für das neue, wichtige Zentrum geehrt, sagte auch Ernst Seidel, Präsident der Europäischen Kulturstiftung, auf Anfrage.

Der Europäische Kultur-Preis sei in den vergangen Jahren bereits mehrfach an innovative neue oder neugestaltete Kulturinstitutionen gegangen. So etwa ans KKL Luzern und seinen Architekten Jean Nouvel oder ans Guggenheim-Museum in New York.

Schweizer Fernsehen
Museen in Bern
Tentrum Paul Klee Bern

23.5.06

Trotz Verbot: Stadt Bern prueft Verkauf von Cannabis

Die Stadt Bern prescht in der Drogenpolitik vor: Sie will ein Projekt zum kontrollierten Verkauf von Cannabis lancieren, obwohl Bund und Kanton dagegen sind.

«Das ist illegal. Wenn die Stadt das umsetzt, verstösst sie gegen eidgenössisches Recht», sagt SVP-Stadtrat Erich Hess. Der Kanton Bern habe kürzlich ganz klar dargelegt, dass Abgabe und Verkauf von Cannabis nicht möglich seien, solange das Bundesgesetz nicht geändert werde.

Das kümmert die Stadt Bern nicht, wie jetzt in ihrer Antwort auf einen politischen Vorstoss klar wird: Der Gemeinderat will Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den kontrollierten Verkauf von Cannabis prüfen. In einem Pilotprojekt soll Cannabis verkauft werden dürfen – sofern man sich an Regeln wie Werbeverbot, kein Verkauf an Minderjährige und die maximale Verkaufsmenge pro Tag hält.

«Das ist erfreulich», sagt Stadträtin Catherine Weber vom Grünen Bündnis. «Die Stadt übernimmt national einmal mehr eine Pionierrolle in der Drogenpolitik und lotet aus, was möglich ist.» Weber hatte das Pilotprojekt gefordert. Auch auf Bundesebene nimmt man den Versuch zur Kenntnis: «Ein solches Projekt ist sinnvoll», sagt FDP-Nationalrätin Christa Markwalder. «National haben wir die Hanf-Initiative eingereicht, jetzt müssen auch die Städte handeln.»

www.20min.ch Andrea Abbühl 23.05.2006

22.5.06

Bern sagt Ja zu Informatikplattform

Die Stadtberner Stimmberechtigten haben einen Kredit von 8,5 Millionen Franken zum Kauf einer einheitlichen Informatikplattform für die Volkschule angenommen. Zudem wurde der Beitritt der Stadt zum Gemeindeverband «Anzeiger Region Bern» beschlossen.

Die Vorlage der Regierung für die Informatikplattform wurde mit 16'370 Ja gegen 1'915 Nein angenommen, die Stimmbeteiligung betrug 24,33 Prozent. Dank dem Entscheid werden die 433 städtischen Schulklassen mit neuen Computern und Programmen ausgerüstet, pro Unterrichtsraum sind zwei PCs vorgesehen. Alle rund 7000 Schüler sollen damit künftig einen gleichwertigen Informatikunterricht geniessen.

SF Tagesschau 21.05.2006

21.5.06

Kantonale Steuerverwaltung zieht nach Bümpliz um

Die Steuerverwaltung des Kantons Bern vollzieht in diesen Tagen die angekündigte Zentralisierung ihrer Stadtberner Standorte in Bümpliz. Am Donnerstag wurde das neue Verwaltungsgebäude an der Brünnenstrasse 66 offziell eingeweiht.

Bisher war die kantonale Steuerverwaltung in der Stadt Bern auf nicht weniger als acht Gebäude an Standorten in der Altstadt, der Länggasse, dem Nordquartier und dem Burgernziel verstreut.

Ursprünglich sollte die Steuerverwaltung ins ehemalige Frauenspital an der Schanzeneckstrasse in der Länggasse einziehen, dann aber beschlossen Regierung und Grosser Rat, dieses Gebäude für die Universität zu nutzen.

www.bernerrundschau.ch 21.05.2006

20.5.06

Verbot des CSD in Moskau - Solidaritätskundgebung auf dem Waisenhausplatz

Prügel und Proteste drohen Lesben und Schwulen in Russland, falls sie am 27. Mai 2006 den CSD durchführen.

Die Stadt Moskau will den CSD auf jeden Fall verhindern. Gewaltdrohungen des Bürgermeisters und von religiösen Vertretern, werden aber die Lesben und Schwulen in Moskau nicht abhalten. Sie werden am 27. Mai auf die Strasse gehen und sich für ihre Rechte einsetzen. Die Lesbenorganisation Schweiz LOS und die Schwulenorganisation PINK CROSS rufen zu einer Solidaritätskundgebung auf.

Solidaritätskundgebung auf dem Waisenhausplatz in Bern.
Samstag 27. Mai 2006 11.00 Uhr


www.los.ch
www.pinkcross.ch

19.5.06

Stadt Bern: Streit um Judendenkmal

Bern will ein Denkmal erstellen, das an die Geschichte seiner Juden erinnern soll. Beim Bundeshaus wird es nicht zu stehen kommen – und aus dem Denkmal ist eine Infotafel geworden.

Das Hin und Her um ein Denkmal, das an die Geschichte der Berner Juden erinnern soll, dauert nun schon über zwei Jahre. Die Standortsuche beschäftigte auch den Nationalrat und sogar die Landesregierung. Jetzt ist klar: nicht beim Bundeshaus Ost, wo sich im Mittelalter ein Judenviertel befand, soll die Geschichte dokumentiert werden. Sondern weiter weg vom Regierungsgebäude, in der Amtshausgasse, die früher Judengasse hiess. Und statt wie einst geplant ist nicht mehr von einem Denkmal die Rede, sondern nur noch von einer schlichten Informationstafel.

«Berührungsängste ausgelöst»

Dabei hatten zwei Berner Stadträte (Legislative) im Zuge der Umgestaltung des Bundesplatzes Anfang 2004 verlangt, dass nicht nur Aspekte der jüdischen Geschichte sichtbar gemacht werden sollen, sondern auch ein Mahnmal gegen Verfolgung, Antisemitismus, Fanatismus und Rassismus gesetzt werden müsse. Die Stadt Bern setzte eine Arbeitsgruppe ein, in der unter anderem Vertreter von Religionsgemeinschaften sassen. Die Arbeitsgruppe ging äusserst subtil vor, war sie sich doch bewusst, dass mit einem solchen Mahnmal Sensibilitäten verletzt werden könnten.

Sie entschloss sich deshalb, nicht die Religion in den Vordergrund zu stellen, und plante stattdessen ein Kunstobjekt. Doch die Standortsuche für ein Judendenkmal zog sich trotzdem hin – und erwies sich als delikate Angelegenheit. Das Thema habe «grosse Berührungsängste ausgelöst», sagt etwa Stadtrat Simon Röthlisberger von der Jungen Alternative, der den Vorstoss vor zwei Jahren eingereicht hatte. Die Sache sei eben «heikel», weiss auch SP-Stadtpräsident Alexander Tschäppät.

«Besser als nichts»

In den beiden kleinen Parkanlagen vor dem Bundeshaus Ost jedenfalls wird das historische Denkmal nicht zu stehen kommen. Die Würdigung der jüdischen Kultur in Bern sei nicht Bundesaufgabe, liess der Bund, dem der Boden gehört, Stadtpräsident Tschäppät wissen. Zwischen Bundesverwaltung und jüdischer Kultur in Bern gebe es «kein geschichtliches Verhältnis».

Diese «unsensible, spitzfindige Aussage» stiess dem linksgrünen Zuger Nationalrat Josef Lang sauer auf und er reichte eine Anfrage ein. Im März versicherte Bundesrat Hans-Rudolf Merz, «dass allen Glaubensgemeinschaften, namentlich auch der jüdischen, der entsprechende Platz zum Verweilen und zur Besinnung eingeräumt wird». Man bemühe sich, eine «angemessene Lösung» zu finden.

Die Lösung, auf die sich Bund und Stadt nun geeinigt haben, ist die Informationstafel in der Amtshausgasse. Sie entspreche nicht ganz dem parlamentarischen Willen, räumt Tschäppät ein. Indes: «Es ist besser als nichts.» Die Stadt Bern jedenfalls erfülle mit der 4000 Franken teuren Hinweistafel ihren geschichtlichen Auftrag. Anne-Marie Guzman, Präsidentin der Jüdischen Gemeinde Bern, ist froh, dass das Schild an jenem Ort montiert werden soll, wo sich das jüdische Leben auch tatsächlich abgespielt hat. Eine Zeit lang habe man in der Arbeitsgruppe auch andere Standorte besprochen.

Schrift auch auf Hebräisch

Mit der Informationstafel anstelle eines Denkmals kann die Präsidentin der Jüdischen Gemeinde Bern gut leben. Allerdings wünscht sie sich, dass das Schild auch auf Hebräisch beschriftet wird. Noch diese Woche soll dies an einer Sitzung besprochen werden – und könnte erneut heftige Diskussionen auslösen.

www.tagblatt.ch Catherine Arber 19.05.2006

18.5.06

40 Bewerber für Gratisstudium

An keiner Schweizer Universität ist der Anteil Studierender aus dem Ausland tiefer als in Bern. Das ist schlecht fürs Renommee. Mit Jahresstipendien von 19'000 Franken versucht die Universität Bern nun die besten Studierenden aus aller Welt anzulocken.

Die Bewerbungsdossiers stammen aus Kamerun, Mazedonien, Ägypten, Indien, Usbekistan oder Georgien. Rund 40 sind zwischen der Ausschreibung Anfang März und dem Ende der Eingabefrist am 15. Mai bei der Koordinationsstelle für Internationale Beziehungen der Universität Bern eingegangen. Mit Zeugnissen, Lebenslauf und Empfehlungsschreiben von Professoren preisen sich junge Frauen und Männer aus aller Welt als Teil der Wissenselite an. Denn nur «exzellente Studierende» haben eine Chance auf die 1600 Franken pro Monat während des zweijährigen Masterstudiums in Bern.

Mit der erstmaligen Ausschreibung der fünf Masterstipendien verfolgt die Universität Bern zwei Ziele. Einerseits will sie mit «ausländischen Talenten» den Wettbewerb unter den Masterstudierenden ankurbeln. Andererseits will sie aber auch versuchen, den Anteil ausländischer Studierender zu erhöhen. Nur gerade 1019 der insgesamt über 12 000 Studierenden stammen aus dem Ausland. Mit einem Anteil von acht Prozent liegt die Universität Bern ganz am Schluss der Schweizer Hochschulen. An der Tessiner Universität studieren beispielsweise 49 Prozent Ausländer, an der Universität Genf 34 Prozent und an der strukturell am ehesten mit Bern vergleichbaren Universität Zürich immerhin 11 Prozent.

www.ebund.ch (Auszug) Reto Wissmann 18.05.2006

17.5.06

Abenteuer- und Erlebnispark Bern

Der Abenteuer- und Erlebnispark Thunplatz ist ein Hochseilgarten im natürlichen Baumbestand des Berner Dählhölzliwaldes.

Auf 6 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen können die Besucher in 4 – 18 Meter Höhe in den Bäumen den Wald aus einer neuen Perspektive erleben. Eine Mischung aus Erfolgserlebnis, Nervenkitzel und Naturerfahrung soll unseren Gästen für lange Zeit in Erinnerung bleiben.

Rund 60 Plattformen an einzelnen Bäumen sind mit Stegen, Hängebrücken und Seilbahnen verbunden. Mit Karabinern gesichert, können die Brücken überquert werden, welche je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger Geschicklichkeit erfordern. Seilbahnen bis zu 100 Meter Länge versprechen einen Riesenspass. Es werden spezielle Drahtseilrollen zur Sicherung verwendet. Nicht nur horizontale Verbindungen, sondern auch Auf- und Abstiege lassen den Adrenalinspiegel steigen.

Weitere Informationen www.ropetech.ch

16.5.06

Gratis-Abendzeitung «heute»

Die Schweiz hat wieder eine Abendzeitung: In Basel, Bern und Zürich ist am Montag ab 16.00 Uhr die erste Ausgabe der Ringier-Gratiszeitung «heute» verteilt worden.

Hauptthema der ersten Ausgabe ist Fussball. «Nati ohne Hakan! Murat tobt», titelt das Abendblatt auf der Frontseite. Neben der WM-Aufstellung des Schweizer Nationaltrainers Köbi Kuhn kommt Murat Yakin, der Bruder von Fussballer Hakan Yakin, in einer Kolumne zu Wort.

Daneben sind auf der Frontseite auch die Ausschreitungen vom Samstagabend in Basel nach der Finalissima zwischen FCB und FCZ Thema. «Gigi Oeri: Das war meine schlimmste Nacht!», heisst es neben einem Foto der FCB-Präsidentin. Die 32-seitige Ausgabe enthält neben Nachrichten aus In- und Ausland, Regionen, Wirtschaft und Sport auch eine Wissens- und People-Seite. In der ersten Ausgabe erzählt der Komiker René Rindlisbacher über seinen Zusammenbruch.

derStandard.at 15.05.2006

15.5.06

Lightbox-Kiosk: Stadt Bern soll intervenieren

«Wieso hält sich die Stadt derart zurück?», fragt Urs Dürmüller von der bernischen Gesellschaft zur Pflege des Stadt- und Landschaftsbildes (GSL).

Er verlangt, dass die Behörden mithelfen, den geplanten Lightbox-Kiosk auf dem Waisenhausplatz endgültig zu verhindern. «Die Pachtzinseinnahmen sind doch nicht wichtiger als die Interessen der Allgemeinheit», sagt Dürmüller. Nachdem das Baugesuch für den Kiosk beim Kanton nicht durchgekommen war, zog die Valora den Fall vor das Verwaltungsgericht. Zu diesem Verfahren hat die GSL jetzt eine Stellungnahme beigesteuert: Der Lightbox-Kiosk wäre eine unerträgliche Beeinträchtigung des Stadtbilds. Der angestrebte Effekt von Weiträumigkeit auf dem Vorplatz der Baudenkmäler würde durch die Pet-Kiste zerstört, argumentiert Dürmüller.

www.20min.ch 15.05.2006 (mar)

Anmerkung: Und wann verschwindet endlich der Kiosk-Schandfleck auf dem Bärenplatz? Die seit vielen Jahren privilegierte Behandlung der Kiosk-Kette durch die Behörden kann keiner verstehen. Oder möchten sie vielleicht an prominenter Stelle für das Rauchen werben...

14.5.06

GP Bern

Der Schweizer Marathonläufer Viktor Röthlin hat beim GP von Bern über 10 Meilen den zweiten Platz hinter Johnstone Chekwoney (Ken) erreicht. Im Altstadtlauf musste Christian Belz dem Österreicher Günther Weidlinger den Vortritt lassen.

Siegerin des Frauen-Rennens über 10 Meilen wurde die Ungarin Aniko Kalovics, die zugleich ihren 29. Geburtstag feierte. Beste Schweizerin war Lokalmatadorin Maja Neuenschwander im 6. Rang.

Mirja Jenni (TVL Bern), die Tochter des früheren Waffenläufers Albrecht Moser, setzte sich im Altstadt GP durch. Sie distanzierte Sabine Fischer (LC Rapperswil-Jona), die an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney über 1500 m für Furore gesorgt hatte, um vier Sekunden.

www.sda.ch 14.05.2006
www.gpbern.ch

13.5.06

Blindenschrift-Drucker

Studenten der Berner Fachhochschule haben einen Blindenschriftdrucker entwickelt, der auf Basis von Tintenstrahltechnologie arbeitet.

Blinde lesen die so genannte Braille-Schrift, die sich aus erhobenen Punkten zusammensetzt. Bisherige Drucker, die diese Schrift ausgeben konnten, arbeiteten mit der Prägetechnik. Diese waren nicht ganz günstig, da man mit Spezialpapier arbeiten musste. Mit der neuen Methode werden 0,3 Millimeter hohe Tintenpunkte aufgetragen.

Das Vorgehen funktioniert auch mit gewöhnlichem Papier. Für das Projekt haben die Studenten der Fachhochschule Bern vor Kurzem den Burgdorfer Innovationspreis erhalten.

PCtipp

12.5.06

Stadt Thun soll Schlossbesitzerin werden

Thun träumt von einem Schlosshotel. Jetzt will die Stadt dem Kanton das Schloss abkaufen. Der wird es noch so gerne los.

Der Kanton Bern konzentriert seine Verwaltung. Deshalb sucht er Käufer für seine überzähligen und unterhaltsintensiven Schlösser in Aarwangen, Thun, Burgdorf, Trachselwald oder Wimmis, die als Verwaltungs- und Gerichtssitze dienen. Nun will der Gemeinderat von Thun den Kauf des Schlosses für 3,4 Millionen Franken wagen. Er hofft, dass hier ein Hotel entsteht. Als Investor wird die Basler Pensionskasse Abendrot genannt. Das Parlament und eventuell das Volk bestimmen, ob das Schloss vorerst aus den Händen der Berner in die der Thuner Steuerzahler wechselt.

www.espace.ch 12.05.2006
Berner Landsitze

11.5.06

YB und Yakin zeigen Basel den Meister

Ein überzeugendes Young Boys schlug den Meisteranwärter FC Basel 4:2 und spielt nächste Saison im Uefa-Cup. Für die Basler kommt es damit am Samstag zum finalen Titelkampf gegen den FC Zürich.

Nicht der FC Basel, sondern die Young Boys feierten gestern Abend im Stade de Suisse Wankdorf einen weiteren Erfolg. Dank dem Sieg gegen Basel stehen die Berner vorzeitig als Teilnehmer am Uefa-Cup fest. «Das war unser bestes Spiel, seit ich bei YB bin», freute sich Hakan Yakin zusammen mit seiner Mannschaft über den klaren 4:2-Sieg. «Wir haben eine sensationelle kämpferische Leistung gezeigt. Bern darf stolz sein.» Grosse Augen machten dagegen die Vereinsverantwortlichen des FC Basel. Gigi Oeri verzeichnete in ihrem neuen Amt als Basler Vereinspräsidentin einen klassischen Fehlstart und sah, wie ihre Mannschaft phasenweise vorgeführt wurde.

www.bielertagblatt.ch 10.05.2006

10.5.06

Vier Baeume auf dem Waisenhausplatz gepflanzt

Schon wieder ein paar Franken gespart: Weil sie dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern, schenkten die Firmen Loeb, Brauerei Felsenau und Haas Gartenbau der Stadt Bern drei Bäumchen.

Sie wurden gestern zusammen mit einer vierten, von der Gemeinde beigesteuerten Linde feierlich auf dem Waisenhausplatz gepflanzt. «Ich habe drei Hunde – die werden sich freuen», bedankte sich Stapi Alexander Tschäppät.

www.20min.ch 09.05.2006

9.5.06

Graniummaerit - 20'000 Pflanzen zum Jubilaeum

Der Berner Graniummärit feiert am Mittwoch auf dem Bundesplatz sein 50-jähriges Bestehen. Der Verein Graniummärit und die Stadtgärtnerei Bern meldeten am Montag fürs Jubiläum ein grosses Angebot von 20'000 Pflanzen in 400 Arten.

Zum 14. Mal findet gleichzeitig auf dem angrenzenden Bärenplatz der Wildpflanzenmärit statt, der zeigen will, dass Wildpflanzen auch auf Balkonen und Terrassen Akzente setzen können.

Als Neuheit kündete der Verein Graniummärit die Sorte «bern impressions» an, die sich durch eine intensiv leuchtend rote, einfache Blüte auszeichne. Die altbekannte Geraniensorte «Stadt Bern» wurde kürzlich von Pro Specie Rara zertifiziert und sei damit zum Kulturgut geworden, wie Stadtgärtner René Haefeli bekanntgab.

Der erste Graniummärit fand am 22. Mai 1957 statt. 1969 war er fast am Ende, weil die Gärtnermeister von Bern und Umgebung mit Verweis auf veränderte wirtschaftliche Gegebenheiten nicht mehr mitmachen wollten. Dem damaligen Stadtpräsidenten Reynold Tschäppät und Stadtgärtner Willy Liechti gelang es, den Anlass zu retten.

Seither stellten sich schöne Erfolge ein; Bern wurde 1984 zur schönsten Blumenstadt Europas gewählt, wie der Präsident des Vereins Graniummärit, Rudi Gerber, in Errinnerung rief. Seit 1997 wird jährlich für schönsten Blumenschmuck eine Geranien-Königin gekürt.

www.sda.ch 08.05.2006

8.5.06

Botanischer Garten Bern - Heilpflanzengarten

Der Heilpflanzengarten zeigt eine stattliche Vielzahl von Pflanzen, die in der medizinischen Wissenschaft und in der Volksmedizin verwendet werden.

Er wird für zahlreiche Kurse der Schulen und Pharmazie eingesetzt. Dazu existiert ein vollständiger Pflanzenführer mit den Nutzanwendungen, verfasst von Dr. Marlies Krneta, erhältlich im Buchhandel und direkt im Botanischen Garten.

Der Heilpflanzengarten ist ein Garten für die Sinne: Farben, Formen und Düfte begleiten und verzaubern den/die Besucher/in. Über 220 verschiedene Heilpflanzen wachsen hier auf engem Raum, aufgeteilt in sogenannte Wirkstoffgruppen. Wie und wie stark Pflanzen (oder Teile von ihnen) heilen können, hängt weitgehend von der Zusammensetzung ihrer Wirkstoffe ab.

Das Weiterbestehen des Heilpflanzengartens ist jedoch in Frage gestellt! Eine Gärtnerstelle musste zu Gunsten von Forschungs-zwecken eingespart werden, was zur Folge hatte, dass die Pflege und der Unterhalt nur Dank des Einsatzes von qualifizierten Hilfskräften aus Beschäftigungsprogrammen aufrecht erhalten werden konnte. Ab 2006 ist gemäss den kantonalen Bestimmungen ein Fortbestehen dieses Programms nicht mehr möglich, weshalb wir dringend auf finanzielle Hilfe in Form von Spenden angewiesen sind.

Helfen Sie mit, dem Botanischen Garten und der Stadt Bern diesen wunderschönen Heilpflanzengarten zu erhalten. Selbst geringe finanzielle Spenden tragen zum Fortbestand ders Gartens bei.

Konto: 30-552489-5 Vermerk: Spende Heilpflanzengarten

boga.unibe.ch

7.5.06

Berner Landwirtschaft zum Erleben

«Die Berner Landwirtschaft zum Erleben». So lautet der Titel einer neuen 20-seitigen Broschüre. In der vierfarbig illustrierten Broschüre wird die Landwirtschaft in den sechs verschiedenen Regionen des Kantons Bern beschrieben.

Das Mittelland – Oberaargau ist bestens geeignet für Ackerkulturen, im Jura gibt es viele Waldweiden, im Seeland dominiert der Gemüsebau, im Emmental sind die Bauern stolz auf ihre Milchkühe, im Gantrischgebiet wächst viel Kabis und im Oberland hat Käse Tradition.

Das «Beste der Region» fehlt ebenso wenig wie allerlei Wichtiges und Witziges. Die Broschüre wurde vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Organisation Bern und angrenzende Gebiete (LOBAG) ausgearbeitet.

Sie kann gratis bestellt werden beim Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID, Weststrasse 10, 3000 Bern 6, Tel. 031 359 59 77, info@lid.ch oder bei LOBAG, Forelstr. 1, Postfach, 3072 Ostermundigen 1, Tel. 031 928 22 22, info@lobag.ch.

6.5.06

Das erste Hotel ohne Zimmer

Das alte Hotel Simplon in Bern - bis vor vier Jahren war das Steakhouse Currasco eingemietet - wird zum «Hotel ohne Zimmer» umfunktioniert; mit Bar, Rezeption, Coiffeurgeschäft, Boutique und einem Wellnessbereich.

Mit feinen Pinselstrichen wischen sie den Staub des vergangenen Jahrhunderts ab. In der Lobby des ehemaligen Hotels Simplon an der Aarbergergasse 60 in Bern sind Handwerker damit beschäftigt, die Bausubstanz des Jugendstilhauses aus dem Dornröschenschlaf zu holen, zu sanieren und wieder in den Zustand von 1904 zu bringen.

Ein 1543 gebautes Haus musste damals, vor 102 Jahren, einem Neubau weichen. Das Haus wurde als Hotel Simplon weit über Bern hinaus berühmt. In den frühen Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts wurde der Hotelbetrieb aufgegeben und ins Restaurant Dézaley umfunktioniert. Später, bis zur definitiven Schliessung vor ein paar Jahren, war das Steakhouse Currasco eingemietet. Das Haus gehört der BLS Lötschbergbahn.

Die Jugendstilelemente schlummerten jahrzehntelang hinter einer herabgesetzten Gipsdecke und rustikalen Holzverschalungen. Diese innenarchitektonischen Bausünden sind jetzt entfernt worden - und zum Vorschein kam nicht nur die alte Hotellobby des Hotels Simplon, sondern ein 4,5 Meter hoher und 30 Meter langer, heller Raum mit viel Originalsubstanz.
In diese Lokalität zieht Ende Juni nun die Aerni-Riedo Group ein. Die Firma ist aus den beiden traditionsreichen Coiffeurdynastien Aerni (Bern) und Riedo (Freiburg) hervorgegangen.

«In den historischen Räumlichkeiten des alten Hotels Simplon entsteht ein Hotel ohne Zimmer», sagt Marc Riedo. Eine «Hotelbar» beim Eingang soll die gute alte Zeit des Jugendstils wieder aufleben lassen. Angeboten werden nicht nur Drinks, sondern auch kleinere Gerichte.

www.bielertagblatt.ch 06.05.2006 uw.
Hotels in Bern
Beizen in Bern

5.5.06

Eklat im Berner Stadtrat

Der Vergleich abgewiesener Asylbewerber mit Ameisen und Kühen durch Erich Hess von der Jungen SVP hat gestern im Berner Stadtrat zum Eklat geführt

Hess wurde von der Ratslinken niedergeschrien, der grüne Ratspräsident stellte ihm das Mikrofon ab. Bereits in der Stadtratsdebatte vom Donnerstag vergangener Woche über abgewiesene Asylbewerber hatte Hess, Präsident der kantonalbernsichen JSVP, einen Vergleich zwischen Ameisen und Ausländern gezogen. Der SVP-Fraktionchef sprach von einer verbalen Entgleisung und forderte eine Entschuldigung von Hess.

Zu dieser setzte Hess gestern an, jedoch ohne Erfolg: Er habe nie abgewiesen Asylbewerber mit Insekten vergleichen wollen, es sei ihm vielmehr um den Vergleich der Flasche mit den finaziellen Mitteln für abgewiesene Asylbewerber gegangen. Ein besseres Beispiel wäre gewesen von Kühen auf einer saftigen Weide zu sprechen, fuhr Hess fort. Daraufhin wurde ihm das Mikrofon abgestellt. SVP-Fraktionschef Simon Glauser entschuldigte sich hernach im Namen der SVP-Fraktion für die verbalen Entgleisungen des JSVP-Präsidenten «in aller Form».

www.sda.ch 04.05.2006

Anmerkung: Hitler hatte Juden und Zigeuner als Ungeziefer bezeichnet, das ausgerottet werden müsse wenn die Völker der Erde gesunden wollten.

4.5.06

Bern - Der Baerenpark kommt

Baudirektorin Barbara Hayoz hat das Projekt zum Umbau des Bärengrabens von 16 auf 8,5 Millionen Franken redimensioniert und dieses Geld offenbar zusammen.

Grösste Geldgeber: 3 Millionen Franken übernimmt ein Sponsor aus der Privatwirtschaft; 2,5 Millionen soll der Lotteriefonds des Kantons Bern bezahlen.

Das Gesuch dazu liegt auf dem Pult von Dora Andres, Noch diesen Monat soll der Regierungsrat dies absegnen, im Herbst soll der Grosse Rat seine Zustimmung erteilen. In zwei Wochen bringt Hayoz das Geschäft in den Gemeinderat. Mehr darüber morgen in der Berner Zeitung BZ.

www.bernerzeitung.ch 03.05.2006

3.5.06

«Bern/Thun rollt» - Saisonstart mit neuer Trägerschaft

Der Gratis-Veloverleih «Bern/Thun rollt» startet diese Woche in die Saison 2006. Die beiden Stationen in Bern öffnen am Freitag, die Station in Thun öffnet am Samstag. Neuer Träger des Projekts ist das Kompetenzzentrum Arbeit KA der Stadt Bern.


Ab Ende Woche stehen in Bern und Thun wieder fabrikneue Velos, Elektro-Bikes, Trottinetts und Skateboards zur Gratisausleihe bereit. Die Ausleihdauer beträgt - wie gewohnt - einen Tag.

Neue Trägerschaft

Die beiden Teilprojekte «Bern rollt» und «Thun rollt» rollen dieses Jahr erstmals unter der Ägide des Kompetenzzentrums Arbeit KA der Stadt Bern, wie «Bern/Thun rollt» am Dienstag mitteilte.

Der bisherige Trägerverein TAST Bern (Tagesstruktur für Asylsuchende) musste sich aus dem Projekt zurückziehen, nachdem ihm der Kanton Bern letzten Herbst die finanzielle Unterstützung aus dem Asylbudget entzogen hatte.

«Bern rollt» wird neu als Projekt im Rahmen der Integrationsmassnahmen der Stadt Bern geführt. Anstelle von Asylsuchenden werden deshalb Langzeitarbeitslose für den Betrieb verantwortlich sein. Demgegenüber wird «Thun rollt» vorderhand mit Asylsuchenden weitergeführt.

«Bern/Thun rollt» finanziert sich zu gut einem Drittel über privates Sponsoring sowie aus öffentlichen Geldern.

www.sda.ch 02.05.2006

2.5.06

Panini-Fieber in der Schweiz

In jedem fünften Schweizer Haushalt werden Panini-Bilder gesammelt

Fast in jedem fünften Schweizer Haushalt sammelt jemand Panini-Bildchen: 19 Prozent sind vom Sammelfieber erfasst. In 81 Prozent der Haushalte interessiert sich dagegen niemand für die Bildchen mit den Spielern der Fussball-Weltmeisterschaft.

Das Sammeln und Tauschen ist vor allem bei Kindern beliebt: In 15 Prozent der Haushalte sammeln Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des LINK-Instituts im Auftrag der «Coopzeitung» ergab.

Doch auch unter den Erwachsenen gibt es Panini-Fans. In 5 Prozent der Haushalte sammeln erwachsene Männer die Bildchen, in 3 Prozent erwachsene Frauen. Das LINK-Institut für Markt- und Sozialforschung hat in der vergangenen Woche 569 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

www.sda.ch 02.05.2006
Panini Bilder tauschen
WM 06

1.5.06

«Das Wunder von Bern»

Fast 50 Jahre hat es gedauert, bis «Das Wunder von Bern» im Kino noch einmal gefeiert werden konnte.

Regisseur Sönke Wortmann verbindet den 3:2-Sieg der deutschen Aussenseiter gegen die Ungarn bei der Fussballweltmeisterschaft 1954 mit einer gefühlvollen Vater-Sohn-Geschichte. Ohne Angst vor Pathos bringt er den nationalen Freudentaumel auf eine ganz menschliche Ebene.

Dieser Sieg hat den Deutschen wieder neuen Lebensmut und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit gegeben, beschreibt der Regisseur das historische Sportereignis.

ZDF: History: 26. April 2004, 0.00 Uhr
«Das Wunder von Bern». Die wahre Geschichte: 27. April, 20.15 Uhr
«Das Wunder von Bern». Das Spiel: 20. Mai, 20.05 Uhr

WM 1954 in Bern
WM 06
EM 08

  • 11/2009
  • 10/2009
  • 09/2009
  • 08/2009
  • 07/2009
  • 06/2009
  • 05/2009
  • 04/2009
  • 03/2009
  • 02/2009
  • 01/2009
  • 12/2008
  • 11/2008
  • 10/2008
  • 09/2008
  • 08/2008
  • 07/2008
  • 06/2008
  • 05/2008
  • 04/2008
  • 03/2008
  • 02/2008
  • 01/2008
  • 12/2007
  • 11/2007
  • 10/2007
  • 09/2007
  • 08/2007
  • 07/2007
  • 06/2007
  • 05/2007
  • 04/2007
  • 03/2007
  • 02/2007
  • 01/2007
  • 12/2006
  • 11/2006
  • 10/2006
  • 09/2006
  • 08/2006
  • 07/2006
  • 06/2006
  • 05/2006
  • 04/2006
  • 03/2006
  • 02/2006
  • 01/2006

Powered by Blogger