«Bernerinnen sind die Zierde der Schweiz»
Ursula Andress, Lilo Pulver und Michelle Hunziker: Ist es Zufall, dass die einzigen drei Schweizer Leinwand- oder Fernsehstars, die es je über die Landesgrenzen hinaus zu Ansehen gebracht haben, allesamt Bernerinnen sind?Diese Frage stellt «Das Magazin» in seiner heutigen Ausgabe. Die Antwort, am selben Ort nachzulesen: Nein. Denn die Bernerinnen sind nicht mehr und nicht weniger als «die Zierde der Schweiz», wie der stellvertretende «Magazin»-Chefredaktor Guido Mingels unter dem Titel «Das Frauenwunder von Bern» schreibt. Die Schönheit der Bernerinnen komme von innen, und sie seien nicht so ausgemergelt wie etwa die Zürcherinnen und auch nicht so intellektualisiert wie die Baslerinnen. Für seine Ode an die Bernerin hat der Autor eine ganze Reihe von Experten aufgerufen, und keiner bestreitet seinen Befund: Der Sänger Endo Anaconda etwa attestiert den Bernerinnen einen «wahnsinnigen Charme, einen Charme des Wahnsinns». Der Schriftsteller Paul Nizon schreibt ihnen «Liebreiz und frühfrauliches Selbstbewusstsein» zu. Und der Schauspieler Max Rüdlinger hat vielleicht die beste Erklärung: «Sie haben kein Geheimnis.» www.bernerzeitung.ch
«Knoten Bern»
Der Bahnhof Bern soll langfristig für die wachsenden Verkehrsströme ausgebaut werden. Die zuständigen Behörden und Verkehrsunternehmen prüfen deshalb unter anderem den Bau eines neuen Tiefbahnhofs sowie einen Ausbau bei Geleisen und Perrons.Das zuständige Leitorgan, bestehend aus kantonalen und städtischen Behörden sowie der Post, der SBB und den übrigen Verkehrsunternehmen, hat für die Planungsarbeiten grünes Licht gegeben, wie der Kanton Bern bekanntgab. Die Kosten für die Planungsarbeiten belaufen sich auf 3 Millionen Franken. Mit dem Projekt «Knoten Bern» soll der Bahnhof Bern samt Umgebung an die wachsenden Verkehrsmengen angepasst werden - der Planungshorizont erstreckt sich auf 20 bis 30 Jahre. Erste Ergebnisse der Planungs- und Projektierungsarbeiten sollen jedoch bereits Mitte 2008 vorliegen. Im Vordergrund steht eine Studie zum möglichen Bau eines neuen Tiefbahnhofs der SBB und des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS). Untersucht werden sollen zudem Anpassungen der Gleise und Perrons auf die kurz- und mittelfristigen Bedürfnisse des Schienenverkehrs. www.sbb.chBahnhof Bern
Bern als Zentrum der Klimaforschung
Die Universität Bern nimmt gesellschaftspolitische Verantwortung wahr und baut die Klimaforschung aus. Bereits diesen Herbst nimmt in Bern ein Kompetenzzentrum für Klimaforschung seinen Betrieb auf. Das «Oeschger Centre for Climate Change Research» forscht interdisziplinär an vorderster Front und bildet junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus.Der Klimawandel gehört zu den Themen, die der Schweizer Bevölkerung für die Zukunft am meisten Sorgen machen. Entsprechend gross sind die Erwartungen an die Klimaforschung. Sie soll aufzeigen weshalb es Klimaveränderungen gibt, wie sich die Klimaveränderung auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auswirkt, und sie soll darlegen, wie die Schweiz am besten mit den Folgen des Wandels umgehen kann. Die Universität Bern reagiert auf diese wachsenden Anforderungen und hat beschlossen, die Klimaforschung in Lehre und Forschung erheblich auszubauen. Es sollen sowohl neue Professuren geschaffen, wie zusätzliche Mittel für die bestehenden Forschungsgruppen zur Verfügung gestellt werden. www.unibe.chHans Oeschger (Wikipedia)
Schönste Ausland-Italienerin kommt aus Bern
Antonella Carfi, die schönste im Ausland lebende Italienerin, lebt in Bern. Die 18-jährige Studentin hat das Fernsehpublikum mit ihrem Gesicht, aber auch mit ihrem napolitanischen Akzent überzeugt.Die 17. «Miss Italia nel Mondo» hat die in Nicaragua lebende Cristiana Frixione hinter sich gelassen, wie die italienischen Medien berichteten. Das Finale des Schönheitswettbewerbs war am Montag im staatlichen Fernsehprogramm RAI Uno übetragen worden. Drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spektakel. Die junge Brunette wurde in Bern geboren und studiert Architektur. Sie erklärte, dass sie dereinst in Italien leben wolle, genauer in Sizilien, da die Leute dort warmherziger seien als in der Schweiz. Sie wird noch in dieser Woche auf eine Tournee rund um die Welt gehen. Es ist bereits die dritte in der Schweiz lebende Italienerin nach Luana Spagnolo 1966 und Loredana La Rosa 1997, die den Titel der schönsten Italienerin im Ausland geholt hat. www.sda.ch
Stopp-Atom-Allianz
Gemeinsam stark in der Stopp-Atom-Allianz – die Gegnerinnen und Gegner der Atomenergie in der Schweiz werden aktiv.Die Schweizerische Stromwirtschaft drängt auf den Bau eines neuen Kernkraftwerks. Greenpeace Schweiz hat deshalb die Exponenten der Anti-AKW-Bewegung und weitere Organisationen, die eine AKW-freie Schweiz befürworten, zur Bildung einer Stopp-Atom-Allianz eingeladen. Das erste Informationstreffen fand gestern in Bern statt. Hauptziel der Stopp-Atom-Allianz ist, den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz zu verhindern. Die Allianz will die Probleme, Risiken und Sicherheitsmängel der Atomkraft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Atomkraft ist veraltet, gefährlich und unwirtschaftlich. Sie verstärkt die Abhängigkeiten von ausländischen Ressourcen, ist ineffizient und nicht erneuerbar. Die Atomenergie ist keine Lösung – weder für die Stromversorgung der Schweiz noch für den Klimaschutz. www.greenpeace.chKernenergie (Wikipedia)
Open-Air-Kino
Kino Kunstmuseum vom Donnerstag, 5. Juli 2007 bis Mittwoch, 11. Juli 2007.Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Kino Kunstmuseum im Rahmen des Berner Kultursommers ein Open-Air-Kino. Der lauschige Innenhof des PROGR-Zentrum für Kulturproduktion bietet auch dieses Jahr wieder das perfekte Ambiente, eine laue Sommernacht zu einem unvergesslichen Filmabend werden zu lassen! www.kinokunstmuseum.ch
Tour de Suisse
9. Etappe 24.06.2007 13:48 Bern - BernStart und Ziel des Zeitfahrens beim Stade de Suisse. Mehr als 1/4 des Zeitfahrenparcours führt über Stadtgebiet Bern und 3/4 über Kantonsstrassen. Im Nordosten der Stadt führt die Strecke Richtung Krauchtal; zurück via Lindethal, Gümligentalnach Bern. Hinunter in die Matten und dann der Anstieg des Aargauerstalden kurz vor dem Ziel. Heute geht’s um den Gesamtsieg der TdS und einen prestigeträchtigen Sieg im Einzelzeitfahren, was Grund genug ist für jeden Fahrer, nochmals seine letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Obwohl alle müde sein werden nach dieser sehr schwierigen Rundfahrt, darf man sich auf ein spannendes Rennen freuen, das womöglich schlussendlich eine extrem knappe Sache werden wird. www.tds.chSport Bern
«Moor und Mehr»
Sonderausstellung im Botanischen Garten Bern vom 21. Juni bis 30. September: Wissenswertes und Unterhaltsames über Moore und Moorschutz.Das Moorleben wird faszinierend und vielfältig aufgezeigt, die Präsentation spricht alle Altersgruppen und Sinne an. Füsse, Hände, Spieltrieb, Sensibilität und Gaumen entdecken ein unbekanntes Stück Natur. Viel Staunen und am Schluss die Frage, was wir in den 20 Jahren seit der Annahme der Rothenthurm-Initiative zum Schutz unserer letzten wertvollen Moore erreicht haben - und was nicht. boga.unibe.ch
Orell Füssli kommt ins Berner «Westside»
Die Orell Füssli Buchhandlungs AG expandiert nach Bern. Sie eröffnet im künftigen Einkaufszentrum «Westside» eine Grossbuchhandlung mit einer Verkaufsfläche von 1600 Quadratmetern. Es entstehen rund 30 Vollzeitstellen.Die Eröffnung ist für den 8. Oktober 2008 geplant. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat es mit der Migros-Tochter Neue Brünnen AG einen entsprechenden Mietvertrag geschlossen. Es wird die erste Buchhandlung von Orell Füssli im Kanton Bern. Geplant ist eine französischsprachige Abteilung. www.books.ch
Sommeranfang
Der Sommer beginnt kalendarisch heute Donnerstag (21. Juni). Genau um 20.06 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreicht die Sonne über der Nordhalbkugel der Erde den höchsten Punkt auf ihrer scheinbaren Jahresbahn. Mit rund 16 Stunden und 45 Minuten wird der 21. Juni zum längsten Tag des Jahres. Nach dieser Sommersonnenwende werden die Tage wieder kürzer - bis es dann nach der Wintersonnenwende am 22. Dezember wieder aufwärts geht. Früher glaubten viele Menschen, dass in der kürzesten wie auch in der längsten Nacht des Jahres die Götter auf die Erde hinabsteigen. Die Menschen entzündeten Sonnenwendfeuer, tanzten um die Flammen und beteten die Götter an. Auch in der heutigen Zeit werden vielerorts noch große Feuer entzündet und Feuerräder gerollt. Für Liebespaare ist es ein alter Brauch, bei den Sonnenwendfesten über das Feuer zu springen, um Glück für das nächste Jahr zu haben und im Leben immer verbunden zu bleiben. Meteorologisch hat der Sommer bereits am 1. Juni begonnen. Die Weltwetterorganisation, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, hat den Wechsel der Jahreszeiten jeweils um etwa drei Wochen auf die Monatsanfänge vorverlegt. Denn ein Jahreszeitenwechsel mitten im Monat wäre für die Meteorologen nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia schon aus Gründen der Statistik unpraktisch. Zum anderen zählt der Juni nach Ansicht der Wetterkundler klimatisch ohnehin mehr zum Sommer als zum Frühling. Sommer (Wikipedia)
Kunstmuseum Bern
Kapitaler Sammlungszuwachs - Kunstmuseum Bern erhält 10 Meisterwerke der Klassischen Moderne.Seit Mai ist das Kunstmuseum Bern um 10 bedeutende Meisterwerke der Klassischen Moderne reicher. Die Werke ergänzen die Bestände der Stiftung Othmar Huber, da sie aus der Sammlung des Stifters stammen und bisher im Besitz seiner Tochter waren. Das hochstehende Konvolut umfasst fünf Arbeiten von Paul Klee und je ein Werk von Ernst Barlach, Marc Chagall, Otto Dix, Maurice de Vlaminck sowie Marianne von Werefkin. weiter...www.kunstmuseumbern.chErnst Barlach (Wikipedia)Paul KleeMarc ChagallOtto DixMaurice de VlaminckMarianne von Werefkin (Wikipedia)Museen in Bern
Radio BE1 steht zum Verkauf
Die NZZ-Gruppe verkauft das grösste Berner Lokalradio BE1. «Wir werden in den nächsten Tagen mögliche Interessenten anschreiben», sagte Pepe Wiss, Verwaltungsratspräsident der NZZ-Tochter Radig AG zu einem Bericht der «SonntagsZeitung».Wer künftiger Inhaber von BE1 wird, ist noch offen. «Wir stehen erst ganz am Anfang des Verkaufsprozesses», sagte Wiss. Grund für den Verkauf sei das am 1. April in Kraft getretene Radio- und Fernsehgesetz RTVG. Demnach hat jedes Verlagshaus nur noch Anrecht auf zwei Radiokonzessionen. Die NZZ-Gruppe hält über die Tochtergesellschaft Freie Presse Holding (FPH) bereits das Ostschweizer Radio Aktuell und den grössten Innerschweizer Sender Radio Pilatus. In beiden Regionen verfügt die NZZ auch über Beteiligungen an den wichtigsten Pressehäusern. So ist die NZZ Mehrheitsaktionärin bei der LZ Medien Holding und der St. Galler Tagblatt AG und kontrolliert die «Neue Luzerner Zeitung» und das «St. Galler Tagblatt». Nahe liegender EntscheidRadio Pilatus und Radio Aktuell zu halten und BE1 zu verkaufen sei deshalb nahe liegend, sagte Wiss: «Wir haben in diesen Regionen eine ganze Palette von Medienangeboten, die wir in Bern nicht haben». Zusammen mit Radio BE1 wird auch die Tochtergesellschaft Radig AG aus der NZZ Gruppe wegfallen. Wieviel ein Interessent für das Berner Lokalradio bezahlen muss, wollte Wiss nicht verraten. «Wir wollen zuerst schauen, was von Angebotsseite reinkommt». BE1 habe aber seinen Preis. Der Sender sei seit drei Jahren nachhaltig profitabel und erziele einen Gewinn von rund einer halben Million Franken pro Jahr. sdawww.radiobe1.chEvents
Kaeslin und Capelli siegen in Frauenfeld
Beim Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld setzten sich im Kunstturnen die Favoriten durch: Ariella Kaeslin gewann hoch überlegen mit drei Punkten Vorsprung bei den Frauen, Claudio Capelli ebenfalls deutlich einen Punkt vor Niki Böschenstein.Capelli, der vor zweieinhalb Jahren jüngster Schweizer Meister geworden war, ist nun im Alter vor 21 Jahren auch einer der jüngsten Turnfestsieger aller Zeiten. Der BTV-Turner hatte im Mehrkampf an den EM von Ende April in Amsterdam als bester Schweizer den 16. Rang belegt. Das mögliche Spitzenergebnis, eine Klassierung unter den Top Ten, verpasste Capelli mit einem Sturz am Pferdsprung, dem letzten Gerät. Bern Sport
Vatertag (Vätertag)
Die Bedeutung des Vatertags und das genaue Datum sind im deutschsprachigen Raum regional verschieden.Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert. In der Schweiz wurde der Vatertag allgemein nicht gefeiert. Lediglich in Migrantenfamilien und in Grenzregionen wurde er vereinzelt begangen. Heute, 17. Juni 2007 findet der erste nationale «Vätertag» (?!) statt. Vatertag (Wikipedia)
«Zentrum 5»
Zum vierten Mal wurde gestern der mit 5000 Franken dotierte Integrationspreis der Stadt Bern verliehen. Der Preis geht dieses Jahr an das «Zentrum 5», Integrationszentrum für Migrantinnen und Migranten im Breitenrain.Das «Zentrum 5», Integrationszentrum für Migrantinnen und Migranten, ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen der Stadt Bern. Seit 1985 stehen im «Zentrum 5» – der Name steht für die fünf Kontinente – Räume für verschiedene Aktivitäten sowie Beratungs-, Bildungs-, Begegnungs- und Kulturangebote für Migrantinnen und Migranten bereit. Täglich besuchen bis zu 200 Leute den Begegnungsort im Breitenrain. Internationale BibliothekEin Team von sieben Leuten, eine fünfköpfige Betriebsgruppe sowie freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Zentrum aktiv. Zur Infrastruktur gehören eine interkulturelle Bibliothek mit Literatur in 18 Sprachen, ein Internet-Corner mit Gratis-Surfstationen und ein Leseraum mit internationalen Zeitungen und Zeitschriften. Sprachkurse und VorträgeUnter den regelmässigen Angeboten finden sich unter anderem orientalische oder mexikanische Tanzkurse, Muttersprachenunterricht in Katalan, Russisch, Tamilisch, Eritreisch und Bosnisch, aber auch Computerkurse. Ebenfalls wird eine Schreibstube betrieben, welche den Migrantinnen und Migranten bei finanziellen Fragen und im Kontakt mit Behörden Unterstützung anbietet. Das «Zentrum 5» organisiert auch Vortragsreihen und Lesungen. www.zentrum5.ch
Flughafen Bern-Belp
Die Piste des Flughafens Bern-Belp wird bis im Mai 2008 um 220 Meter auf insgesamt 1510 Meter verlängert. Die Bauarbeiten haben am Donnerstag begonnen. Die Pistenverlängerung in Richtung Süd-Ost ist aus Sicherheitsgründen notwendig, wie es in einer Mitteilung der Flughafenbetreiberin Alpar AG vom Donnerstag heisst. Wegen neuer internationaler Sicherheitsstandards kann die heutige Piste nicht mehr auf der ganzen Länge genutzt werden, daraus ergeben sich für die von Airlines wirtschaftlich problematische Zuladungsbeschränkungen. Die Stimmenden im Kanton Bern hatten im November 2006 einem Kantonsbeitrag von 3 Mio. Franken an die Pistenverlängerung zugestimmt. Der Flughafen Bern-Belp war 2006 von 117'757 Passagieren genutzt worden, 23,4 Prozent mehr als im Vorjahr. www.alpar.chBern Info
Igelpfad in der Stadt Bern
Im Merzenacker-Robinsonweg-Quartier wurde der erste Igelpfad der Stadtgärtnerei Bern eingeweiht. Der Pfad soll mit praktischen Beispielen Haus- und Gartenbesitzer motivieren, in ihrem eigenen Wohnumfeld einen Beitrag für naturnahe Lebensräume im urbanen Umfeld zu leisten.Naturnahe Lebensräume fördern die biologische Vielfalt und leisten einen wertvollen Beitrag an die Lebensqualität von Menschen, Tieren und Pflanzen. Weitere Igelpfade sollen folgen. Auf Initiative der Zoologin und Quartierbewohnerin Franziska Feller hat die Stadtgärtnerei Bern im Merzenacker-Robinsonweg-Quartier den ersten Igelpfad der Stadt Bern erstellt und im Beisein von Gemeinderätin Regula Rytz eingeweiht. Der Pfad ist in die drei Hauptthemen «Lebensraum des Igels», «Gefahren und Barrieren für den Igel» sowie «Wir Menschen und der Igel» unterteilt. Zwölf Informationstafeln mit konkreten Umsetzungsbeispielen sollen die Besucherinnen und Besucher zum Umsetzen der vorgeschlagenen Massnahmen im eigenen Garten oder im eigenen Wohnumfeld motivieren. Der Igelpfad dürfte in der Schweiz erst- und einmalig sein. Naturnahe Lebensräume sind gerade in Städten wichtigDer Wert von naturnahen Lebensräumen ist anerkanntermassen gross. Gerade Städte tragen eine bedeutende Verantwortung für die biologische Vielfalt (Biodiversität), weil die traditionelle Kulturlandschaft vielerorts nicht mehr existiert oder artenarm geworden ist. Durch das Anlegen und die gezielte Pflege von naturnahen Privatgärten und öffentlichen Grünanlagen kann die einheimische Fauna und Flora gezielt gefördert werden. Mit dem Igel als Sympathieträger und symbolischen Botschafter will die Stadtgärtnerei zusammen mit Leuten aus dem Quartier die Bevölkerung für den Erhalt von vielfältigen Lebensräumen und für eine umweltgerechte Pflege sensibilisieren. Weitere Igelpfade geplantIn den folgenden Jahren sollen in allen sechs Stadtquartieren Igelpfade entstehen und von der Stadtgärtnerei unterhalten werden. Mit Führungen, Vorträgen und andern Aktivitäten in den jeweiligen Quartieren wird auf den Igelpfad und allgemeine Natur- und Naturschutzthemen aufmerksam gemacht. Direktion für Tiefbau, Verkehr und StadtgrünKarteIgel (Wikipedia)
Zentrum Paul Klee
Das berühmte Klee-Gemälde «Ad Parnassum» steht im Mittelpunkt einer neuen Sammlungspräsentation im Zentrum Paul Klee (ZPK) in Bern. Die Ausstellung ist bis 6. Januar 2008 zu sehen.Die Schau «Ad Parnassum - Die Ausstellung rund um das Meisterwerk» gruppiert um das 1932 entstandene «Ad Parnassum» einen repräsentativen Überblick über das künstlerische Schaffen von Paul Klee (1879-1940) von seinen Anfängen bis zu seinem Tod. Die rund 120 Bilder umfassende Ausstellung ist chronologisch gehängt, beginnend mit einigen Selbstporträts des Künstlers. Gezeigt werden dann Werke aus seiner Bauhaus-Zeit, der Übergang zu seiner pointillistischen Phase, zu der auch «Ad Parnassum» gehört, zu seinen expressiven Zeichnungen bis zu den berühmten Engelsbildern. Museen in BernPaul Klee
Entspannung für gestresste Gäste
Das Hotel Allegro im Berner Kursaal soll mit einem Wellness-Bereich aufgewertet werden.Die Kongress + Kursaal Bern AG lässt abklären, ob sich für sechs Millionen Franken eine mehrere hundert Quadratmeter grosse, qualitativ gute Spa-Oase bauen lässt. Die Kursaal-Betreiber beobachten auch interessiert, was sich im Kasernenareal tut. Ferien oder verlängerte Wochenenden in Hotels mit Wellnessbereich sind schon seit geraumer Zeit hoch im Kurs. In alpinen und voralpinen Tourismusorten leisten sich immer mehr Hotels im mittleren und höheren Preissegment eine Entspannungszone mit Schwimmbad, Sauna, verschiedenen Dampf- und Sprudelbädern und Ruheräumen. In urbanen Zentren setzt vor allem jener Teil der Hotelbranche vermehrt auf Gesundheits-Oasen, der viele Geschäftsleute beherbergt. In Bern machte das «Ambassador & Spa» den Anfang, schon bald dürfte mit dem Hotel Allegro im Kursaal ein zweites Haus folgen. Hotels Bern
Jenni auf dem Podest
Mirja Jenni (TVL Bern) hat beim Frauenlauf in Bern wie im Vorjahr als Drittklassierte einen Podestplatz erreicht.Die EM-Teilnehmerin 2006 benötigte für die fünf Kilometer durch die Berner Innenstadt 16:42 Minuten und übernahm die Führung im Zwischenklassement des Post-Cups 2007. Jenni bestätigte einmal mehr ihre Nummer-1-Position in der Schweiz über die Mitteldistanzen. Anita Weyermann (GG Bern) beispielsweise verlor 23 Sekunden auf Jenni, Maja Neuenschwander (ST Bern) bereits über eine halbe Minute. Jenni selbst büsste auf dem coupierten Parcours auf ihre Bestzeit rund 15 Sekunden ein. Allerdings war die 31-jährige Tochter des früheren Waffenläufers Albrecht Moser im Vorjahr ausgeruhter an den Start gegangen und auch im Rennen selbst bis zur Ziellinie in den Kampf um das Podest involviert gewesen. In der Ausgabe 2007 sprengten die spätere Siegerin Anika Kalovics (Un/16:15) sowie die Zweitklassierte Tsige Worku (Äth/16:32) bereits früh die Spitzengruppe; die Positionen waren somit bei Rennhälfte bereits bezogen. Bern Sport
Drei Tote nach Unwetter
Bei heftigen Unwettern im Raum Bern sind am späten Freitagabend drei Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau starb in ihrer Wohnung im Kanton Bern, nachdem ihr Haus innerhalb von Sekunden durch einen Sturzbach überflutet wurde.Sie habe keine Chance gehabt, erklärten die Behörden am Samstag. Ein Ehepaar wurde in Huttwil nordöstlich von Bern von den Wassermassen eines Baches mitgerissen und ertrank. Wie die Polizei am Samstag weiter mitteilte, konnte der Sohn des Paares gerettet werden. Nach sintflutartigen Regenfällen trat ein Grossteil der Bäche in der Region Bern über die Ufer. Die Strömung riss Holz, Autos und Hausrat mit sich. Brücken wurden unterspült und zerstört, Keller standen unter Wasser. Die Rettungskräfte mussten sechs Familien aus ihren Häusern evakuieren. Rund 500 Gebäude sind zum Teil Einsturz gefährdet. Nach einer ersten Schätzung wird der Sachschaden bis zu 20 Millionen Franken (etwa 12 Millionen Euro) betragen. Bewohner der Region berichteten, sie hätten noch nie Gewitter solchen Ausmasses erlebt. Wetterexperten erwarten weitere Unwetter.
Sportanlagenplanung der Stadt Bern
Die Sportanlagenplanung der Stadt Bern für die Jahre 2003 bis 2010 sieht den Neubau von fünf Turnhallen vor.Eine Dreifachturnhalle soll im Weissensteinquartier entstehen, zwei Einfachturnhallen beim Bitzius-Schulhaus und in Brünnen. Ebenfalls sollen 18 Rasensportflächen entstehen. Weiter sind umfangreiche Sanierungen der Wasser- und Eissportanlagen geplant. Soweit eine unvollständige Aufzählung. Bisher abgeschlossen sind der Bau einer neuen Garderobe und eines Kunstrasenfeldes im Weissenstein sowie die Sanierung des Garderobengebäudes Steigerhubel. Auf der Eissportanlage Weyermannshaus wurden unter anderem neue Bandenelemente realisiert, im Ka-We-De ist die Sanierung der Kälteanlage und der Haustechnik abgeschlossen. Ebenfalls saniert wurde das Freibad Lorraine. Weitere Massnahmen stehen im Weyermannshaus an. Dort soll im Freibad die Wasseraufbereitung automatisiert werden. Obwohl in der Stadt eine Nachfrage nach mehr Schwimmbecken besteht, muss auf die Realisierung eines 50 Meter Beckens in der Halle und eines abgetrennten Sprungbeckens aus Kostengründen verzichtet werden. Bern Sport
Berns Weg in die Moderne
Warum ist die Gegenwart so geworden wie sie heute ist? Die Sonderausstellung lädt ein zu einem Gang durch die Schweizer Verfassungsgeschichte und die Geschichte Berns im 19. und 20. Jahrhundert.Mit Objekten, Dokumenten, Filmen, Computeranimationen und Audiostationen bietet die Ausstellung auf 1250m² eine zweifache Sicht auf die Geschichte Berns: Die Zeitreise beginnt mit dem Ende des Ancien Regime 1798 und thematisiert Epochen und Wegmarken, die Berns Weg in die Moderne mitbestimmt haben. In einem zweiten Teil werden über 100 Berner Pioniertaten vorgestellt. Sie ermöglichen nicht nur spannende Entdeckungen und amüsante Erinnerungen; sie widerspiegeln auch den Wandel der Zeit und die Entwicklung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Historisches Museum Bern 01.05.2007 - 06.01.2008 www.bhm.ch
Genesis kommen nach Bern
Nach jahrelangen Gerüchten wird es nun wahr: Die britische Kultrock-Band Genesis geht wieder auf Tour!Nach zehn Jahren Trennung wird die Gruppe in der alten Besetzung Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford auf der Bühne des Stade de Suisse in Bern stehen. Die Reunion Tour 2007 mit dem Titel «Turn it on again» - nach einem alten Genesis-Hit - wird am 17. Juni Halt in Bern machen. Genesis gehörte in den 70er und 80er Jahren zu den so genannten Supergruppen des Rocks. Zu ihren Glanzzeiten hatte die Band auf der ganzen Welt Hits gelandet. Heute gehören Sie immer noch zu den 30 Musikacts mit den besten Verkäufen aller Zeiten. Genesis (Wikipedia)
International Church Music Festival
Das Internationale Church Music Festival bietet Ensembles und Kirchenchören aus den USA, Europa und Afrika Gelegenheit, zusammen zu proben und aufzutreten. Der musikalische Grossanlass findet bereits zum achten Mal in Bern statt. Mehrere hundert Sängerinnen und Sänger aus Amerika, Tschechische Republik, Ukraine, Nigeria, etc. werden sich im Kultur Casino Bern und im Berner Münster ein bemerkenswertes Stelldichein mit der Schweiz geben und während drei Abenden mit ihrem Gesang zu begeistern wissen. Höhepunkt ist das Gala Konzert mit dem O.P.U.S Orchester Bern am Samstag unter der Leitung des weltbekannten Chor-Dirigenten Sir David Willcocks. 21. bis 23. Juni 2007 www.festcorps.ch
Kein Islam-Zentrum im Wankdorf
Die Stadt Bern sieht keine Möglichkeit für den Bau eines Islam-Zentrums. Die klaren Vorgaben an den Nutzungsmix auf dem Wankdorf-Areal liessen dafür keinen Raum, teilte der Gemeinderat mit.Auch anderswo in der Stadt Bern sehe sie keine Möglichkeit, sagte die zuständige Gemeinderätin, Barbara Hayoz (FDP) auf Anfrage zu einer Mitteilung der Stadt. Der Gemeinderat unterstütze den interkulturellen Dialog, beispielsweise mit dem geplanten Bau eines Hauses der Religionen. Dafür hatte die Stadt im April die Baubewilligung erteilt. Der Gemeinderat wird daher auf die ersten, unverbindlichen Anfragen des Dachverbands der Bernischen Muslimvereine für ein eigenes Zentrum nicht weiter eintreten. Die Muslimvereine planten, auf einer Fläche von 23'000 Quadratmetern ein Museum über den Islam, eine Moschee, ein Kongresszentrum, Büros und ein Viersternehotel zu bauen. Gekostet hätte das Grossprojekt 60 bis 80 Millionen Franken. Den Entscheid noch nicht kommentieren wollte der Initiant des Projekts, Farhad Afshar. Er habe vom Gemeinderat noch keinen Bescheid erhalten und wolle zunächst abwarten, wie er diesen begründe, sagte Afshar auf Anfrage. Der islamische Kantonalverband Bern, UMMA, nahm den Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis. Statt für ein Islam-Zentrum reservierte die Stadtregierung die zwei Baufelder im Wankdorf für ein neues regionales Spitalzentrum der Spitalnetz AG. Diese will zunächst eine Machbarkeitsstudie ausarbeiten lassen. www.sda.ch
Preis für Wankdorf-Junxx
Der lesbisch-schwule Fanclub der Fussballer vom BSC Young Boys, die Wankdorf-Junxx, ist mit dem diesjährigen Stonewall Award ausgezeichnet worden.Die Auszeichnung, die mit 3000 Franken dotiert ist, wurde im Rahmen der Christopher Street Days in Zürich verliehen. Neben dem gemeinsamen Match-Besuch wollen die Wankdorf-Junxx darauf aufmerksam machen, dass Homosexualität und Fussball kein Gegensatz ist. Stonewall (Widipedia)www.wankdorfjunxx.ch
Friedliche Demo gegen Drogenpolitik in Bern
Gegen 100 vorwiegend Jugendliche haben am Samstagnachmittag gegen die Drogenpolitik von Stadt und Kanton Bern demonstriert. Die unbewilligte Kundgebung verlief friedlich; zur Konfrontation mit der Polizei kam es nicht.Die Kundgebung führte vom Bahnhof in die Altstadt und wieder zurück zur Heiliggeistkirche. Dabei wurde der öffentliche Verkehr vorübergehend behindert. Nach Ansicht der Demontrierenden «stinkt die Drogenpolitik der Behörden zum Himmel». Dies visualisierten sie drastisch mit einem Traktor, auf dessen Anhänger sie Unrat aus Plastik mitführten.
Erlebnisse und Gastronomie im Dunkeln
In Bern veranstalten vom 11. bis 21. Juni Schülerinnen und Schüler der «Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche Zollikofen» zusammen mit den Fachmittel-schülern des «Pädagogischen Ausbildungszentrums NMS Bern» das Event «augenblick»: mit Open-air-Kino, Gastro-nomie im Dunkelraum und Erlebnissen für Schulklassen.Gastronomie im Dunklen Jeden Abend ab 18:45 bewirtet Sie das erfahrene Serviceteam, bestehend aus sehbehinderten Jugendlichen, im abgedunkelten Säulensaal mit einem saisonalen 4-Gang-Menü (auch für Vegetarier). Einen besonderen Genuss bieten die täglich wechselnden kulturellen Zwischengänge. Erlebnisse im Dunklen Tagsüber bieten wir Geschichten, Spiele oder ein Zvieri im Dunkelraum für Schulkassen und andere Gruppen. Die halbstündigen Erlebnisse mit Tastwettbewerb werden ergänzt durch eine fachkundige Vor- und Nachbereitung. Daneben können zahlreiche Aktivitäten im Hellen besucht werden (z. B. die Vorführung von Blindenführhunden oder von Spielen für sehbehinderte Kinder). www.sbv-fsa.ch
Gotthard
Die Gotthard-Bahnline feiert ihren 125. Geburtstag mit einer historischen Zugskomposition, die von Erstfeld in das Tessin dampft.Die Gotthard-Bahnlinie wurde am 1. Juni 1882, nach rund zehnjähriger Bauzeit, in Betrieb genommen. Sie erstreckt sich von Immensee SZ bis Chiasso TI und misst 206,2 Kilometer. Die Baukosten beliefen sich damals auf 230 Mio. Franken. Die Gotthardlinie ist noch heute ein herausragendes Beispiel für Ingenieur- und Baukunst. Kernstück ist der 16 Kilometer lange Gotthardtunnel, der damals längste Tunnel der Welt. Beispielhaft sind auch die Kehrtunnels; vier auf der Tessiner, drei auf der Urner Seite.
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