Bern wirbt in der Mozartstadt
Berner Jazz, Berner Film und Berner Platte für die Mozartstadt: Im Rahmen der Städtepartnerschaft bei der Euro 2008 will Bern in Salzburg bereits im kommenden Herbst mit seinen kulturellen und kulinarischen Vorzügen werben.Vom 22. bis 29. Oktober soll Bern während einer Woche in den Restaurants und Kulturlokalen von Salzburgs Innenstadt präsent sein, wie der «Verein Präsenz Bern» am Donnerstag mitteilte. Geplant sind etwa Auftritte der Berner Comedy-Popband «Les trois Suisses» oder der Berner «Swiss Jazz School», aber auch Vorführungen von Filmen mit Berner Bezug wie «Mein Name ist Eugen» von Michael Steiner oder «Grosse Gefühle» von Christoph Schertenleib. Auf kulinarischer Ebene sollen den Salzburgerinnen und Salzburger zudem Berner Platte und Berner Truffes als Alternative zu Nockerln und Mozartkugeln schmackhaft gemacht werden. Die Berner Woche in Salzburg ist laut der Mitteilung einer von zahlreichen weiteren Anlässen in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Bildung, Politik und Sport, mit denen die beiden Städte im Rahmen der Euro 2008 ihre Beziehungen vertiefen und sich der Bevölkerung präsentieren wollen. Geplant ist unter anderem ein Besuch von Salzburger Künstlern in Bern, eine projektbezogene Kooperation zwischen den Messeplätzen der beiden Städte sowie ein Wirtschftsgespräch zwischen dem stellvertretenden Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer und dem Berner Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher. Der Verein wurde von Stadt und Kanton Bern mit der Umsetzung der Städtepartnerschaft während der Fusball-EM beauftragt. Stadt und Kanton investieren im Zusammenhang mit der Euro 2008 aus öffentlichen Mitteln rund 3,6 Mio. Franken in die Standortpromotion. www.baz.ch 12.04.2007Bern Info
Markus Raetz - Universelle Botschaft
Besucht man das Berner Atelier des Künstlers, fällt auf, wie vom grellen Sonnenlicht und der Aussenwelt abgeschieden und konzentriert Raetz seine Erforschung der Wahrnehmung betreibt und mit wie viel Geduld und handwerklichem Können er sie in eine dauerhafte künstlerische Form umsetzt.In dieser Werkstatt herrscht Ruhe und Bewegung zugleich. Wie in einem Versuchslabor rotieren auf alten Plattenspielern oder Drehscheiben Äste und vasenförmige Gebilde, suggerieren tanzende Figuren oder Schlangenfiguren, und an Nylonfäden befestigte Mobiles, Strichmännchen, Drahtprofile oder geometrische Formen täuschen unablässig sich verzerrende Körper oder Fratzengesichter vor. weiter...Markus Raetz
«Christophorus»
Der Berner Bahnhofplatz ist wieder um ein Kunstwerk ärmer. Gestern wurde Bernhard Luginbühls «Christophorus» entfernt. Im Gegensatz zum gleichnamigen Vorgänger blieb die Figur diesmal ganz.Mit ihrem ersten «Christophorus» gingen die Berner grob um. Die zehn Meter hohe Holzfigur, die vorher 350 Jahre im Christoffelturm gehaust hatte, musste im Jahr 1865 dem neuen Bahnhofplatz weichen. Der Koloss wurde im Namen des Fortschritts geköpft, gevierteilt und – mit Ausnahme des Kopfes und der Füsse – verbrannt. Kaufangebote hatten zwar vorgelegen, die Gemeindeversammlung zog es jedoch vor, die Figur als Brennholz der Armenpflege zu überlassen. Als Mahnmal für einen derart kopflosen Umgang mit Kunst schuf der Berner Eisenplastiker Bernhard Luginbühl 130 Jahre später seine Version des «Christophorus»: Eine sieben Meter hohe, fünf Tonnen schwere Stahlkonstruktion, zusammengesetzt aus Rädern, Gabelschlüsseln, Schienen und überdimensionierten Flügelmuttern. Acht Jahre lang stand die Figur hinter der Heiliggeistkirche im Velo- und Mofa-Salat. Nun muss auch sie einem Modernisierungsschub weichen: der erneuten Umgestaltung des Bahnhofplatzes – sie wurde letzte Nacht entfernt und in den Skulpturenpark in Mötschwil abtransportiert. Bernhard LuginbühlBernhard Luginbühl (Wikipedia)ChristoffelturmChristoffelturm (Wikipedia)
Zentrum Paul Klee verliert Mäzenin
Martha Müller ist im Alter von 83 Jahren gestorben.Die massgebliche Wegbereiterin des Zentrums Paul Klee ist vergangenen Sonntag in Bern nach längerer Krankheit verstorben. Erst heute wurde ihr Tod von ihrer Familie der Öffentlichkeit mitgeteilt. Für das Zentrum Paul Klee galt Martha Müller als Mäzenin. Sie und ihr Mann Maurice E. Müller hatten rund 70 Millionen Franken sowie einen Teil des Baulandes an das 120 Millionen Franken teure Paul Klee Zentrum gespendet. Das Ehepaar setzte damit einen grossen Teil ihres Familienvermögens für des Zentrum Paul Klee ein. Vor einem Jahr hatte die Stadt Bern dem Ehepaar für dieses Engagement das Ehrenbürgerrecht verliehen. Kein Paul Klee Zentrum ohne Martha Müller«Ohne Martha Müller wäre das Zentrum Paul Klee nicht entstanden», sagte auf Anfrage Peter Schmid, der Präsident der Stiftung Zentrum Paul Klee und der Maurice und Martha Müller Foundation. Martha Müller habe sich intensiv mit Kunst befasst und massgeblich an der Entstehung des Zentrums mitgewirkt. www.paulkleezentrum.chZentrum Paul Klee (Wikipedia)Paul Klee (Wikipedia)Paul Klee (g26.ch)Museen in Bern
Baustelle Bern
Bern baut: Den Baldachin beim Bahnhof, neu gestaltete Plätze, ein Einkaufszentrum im Westen der Stadt.Neben der Altstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, setzt die moderne Architektur neue Akzente und verleiht der Stadt Bern sogar einen Hauch Grossstadtambience. Die Berner Wahrzeichen wie das Münster und das Bundeshaus, das derzeit einer Gesamtsanierung unterzogen wird, erhalten Konkurrenz – zum Beispiel durch das Migros-Projekt «Westside» des Architekten Daniel Libeskind. Ein Überblick über Gebautes und noch zu Bauendes. www.ebund.ch/baustellebernwww.bern-baut.chBern Info
Sol LeWitt gestorben
Der am Ostersonntag verstorbene US-Künstler Sol LeWitt (1928-2007) gilt als Wegbereiter der Conceptual Art.Seine Mittel waren Malerei, Zeichnen und «Strukturen», einen Begriff, den er dem Terminus «Skulptur» vorzog. Seit 1965 wurden seine Werke weltweit in Hunderten von Einzelausstellungen gezeigt. Auch Schweizer Museen wie das Migrosmuseum für Gegenwartskunst in Zürich und die Hallen für neue Kunst Schaffhausen haben Werke von ihm in ihren Sammlungen. 1972, 1975 und 1989 fanden in der Kunsthalle Bern Ausstellungen statt. Sol LeWitt (g26.ch)Sol LeWitt (Wikipedia)
Ostermontag
Der Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und dem Pfingstmontag zu den zweiten Feiertagen an den drei christlichen Hauptfesten.Weihnachten und Ostern, früher auch Pfingsten, werden mit einem je achttägigen Fest (Oktav) gefeiert, das bis zum folgenden Sonntag dauert. Dabei zählt im Falle von Ostern jeder einzelne Wochentag als Hochfest. Um wenigstens an einem der Werktage einen Festgottesdienstbesuch zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage an den Montagen eingeführt. Seit 1720 ist in der Stadt Bern der Ostermontagsumzug nachweisbar, bei dem die Magistraten vom Münster ins Rathaus zogen und die Handwerke der Küfer und der Metzger Umzüge durch die Stadt veranstalteten. An diesem Tag fand auf der Grossen Schanze in Bern zudem bis ins 19. Jahrhundert ein festlicher Wettkampf im Schwingen statt. Ostermontag (Wikipeida)Würde und Freude am OstermontagDer Ausritt des Äusseren StandesDie Osterfeiern im Alten Bern
Ostern
In einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» schrieb der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger Jose Saramago, «ausnahmslos alle Religionen» hätten nie dazu gedient, die «Menschen einander näher zu bringen und den Frieden zu mehren». Vielmehr seien die Religionen der «Grund für unendliches Leid, für Massenmorde und ungeheuerliche physische und psychische Gewalt, die zu den dunkelsten Kapiteln der elenden Geschichte der Menschheit» gehörten. Neuerdings zerfleischen sich die Fundamentalisten der einzelnen Religionsgruppen auch untereinander: wo ist das richtige Grab, ist es voll oder leer, braucht es Beweise oder nicht - auch dort stiftet die Religion nur Streit - im Moment jeden Tag am Fernsehen zu verfolgen. Was ist denn das für eine Einrichtung, welche sich dauernd rechtfertigen muss?
15 statt 200 Lebensmittelkontrolleure
Höhere Fachkompetenz und Unabhängigkeit, einfachere und kostengünstigere Organisation sowie bessere Gewährleistung einer rechtsgleichen Beurteilung: Diese Vorteile strebt der Regierungsrat mit der Kantonalisierung der Lebensmittelkontrolle auf den 1. Januar 2008 an.Anstelle der heute rund 200 nebenamtlichen inspizieren künftig 15 professionelle Kontrolleurinnen und Kontrolleure die Lebensmittelbetriebe wie Restaurants, Bäckereien, Metzgereien und Läden im Kanton Bern. Die 15 Personen werden auf die fünf Kontrollkreise Stadt und Agglomeration Bern, Oberland, Thun / Aaretal / Schwarzenburgerland, Oberaargau / Emmental und Berner Jura / Biel / Seeland verteilt und ihre Büros in Bern, Burgdorf, Thun und im Berner Jura haben. www.be.ch
Karfreitag
In Deutschland und den meisten Kantonen der Schweiz ist Karfreitag ein gesetzlicher Feiertag. In Österreich ist der Karfreitag kein gesetzlicher Feiertag für die Allgemeinheit, nur evangelische Christen haben in Österreich an diesem Tag arbeitsfrei.Insbesondere viele Nichtchristen kritisieren das am Karfreitag wie auch an anderen «stillen Tagen» geltende Tanzverbot, welches auch für sie gilt. Es verbietet verschiedenartige öffentliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Tanz- oder Sportveranstaltungen, an diesem Tag abzuhalten, selbst wenn man sich nicht dem Christentum verbunden fühlt. Selbst Theater müssen in ihrem Spielplan den Karfreitag berücksichtigen, reine Komödien dürfen nicht gespielt werden. Man fragt sich, wann endlich die Trennung von Kirche und Staat vollzogen wird.
Historische Bergfilme
«Filmische Höhen – historische Bergfilme» Schweizerisches Alpines Museum 5. April – 27. Mai '07Das Schweizerische Alpine Museum zeigt Highlights des historischen Bergfilms: Von fröhlichen Schlittschuhläufern auf einem gefrorenen See bis zu verzweifelten Seilschaften in eisigen Wänden, vom Dokumentar- bis zum Spielfilm. www.alpinesmuseum.chSiehe auch: Gletscher im TreibhausMuseen in Bern
Armeefahrzeugversteigerung in Thun
Über 500 Fahrzeuge im AngebotAm 25. April 2007 findet in Thun die 51. Armeefahrzeugversteigerung statt. 536 Fahrzeuge sind im Angebot, vom einfachen Anhänger bis hin zur Baumaschine. Erstmals stehen auch 50 «Steyr Puch 230 GE» zum Verkauf. Ab 06:30 Uhr werden wiederum über 10'000 interessierte Besucher erwartet. Neben den Fahrzeugen liegt Material mit einem Verkaufswert von über Fr. 300'000.- bereit. In früheren Jahren hat der Umsatz für Material und Fahrzeuge die Zweimillionen-Grenzen jeweils überschritten. www.vbs.admin.ch
Sonnenkraftwerk in Berner Fussballstadion wird ausgebaut
Als das weltgrösste stadionintegrierte Sonnenkraftwerk war vor zwei Jahren in Bern das Stade de Suisse in Betrieb genommen worden.Die 6.000 Quadratmeter grosse Anlage der Schweizer BKW FMB Energie AG (BKW) hatte damals eine Leistung von 850 Kilowatt. Nun meldete die BKW, dass jetzt der Ausbau der Anlage auf rund 10.000 Quadratmeter in Angriff genommen worden sei. Die Spitzenleistung soll durch den Ausbau von heute 850 auf 1.350 Kilowatt steigen. Die Montage der zusätzlichen Solarzellen erfolge gemäss Plan etwa Mitte Mai. www.stadedesuisse.ch
Die Ronald McDonald Kinderstiftung
Es bestehen 178 Ronald McDonald Stiftungen in 48 Ländern.McDonald's-Gründer Ray Kroc wollte den Menschen, die in seine Familien-Restaurants kommen, auch wieder etwas zurückgeben. So entstand die Stiftung Ronald McDonald House Charities. Diese unterstützt in den einzelnen Ländern neben den Ronald McDonald Häusern kleine und grosse Organisationen, die sich in den Bereichen Medizin und Forschung, Soziales und Solidarität sowie Kultur und Erziehung für ein besseres Leben von Eltern und Kindern einsetzen. Die Häuser in der Schweiz1994 konnte das erste Ronald McDonald Haus in der Schweiz – und zwar in Genf eingeweiht werden. Seit dem Herbst 2001 verfügt die Uni-Kinderklinik des Inselspital in Bern über ein zweites solches Elternhaus. Im April 2005 eröffnete die Kinderstiftung das dritte Elternhaus neben dem Ostschweizer Kinderspitals in St. Gallen. www.ronaldmcdonald-house.ch
Abenteuer- und Erlebnispark Thunplatz
06. April – 28. Oktober 2007Der Abenteuer- und Erlebnispark Thunplatz ist ein Hochseilgarten im natürlichen Baumbestand des Berner Dählhölzliwaldes. Auf 6 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen können die Besucher in 4 – 23 Metern Höhe in den Bäumen den Wald aus einer neuen Perspektive erleben. Eine Mischung aus Erfolgserlebnis, Nervenkitzel und Naturerfahrung soll unseren Gästen für lange Zeit in Erinnerung bleiben. Rund 60 Plattformen an einzelnen Bäumen sind mit Stegen, Hängebrücken und Seilbahnen verbunden. Mit Karabinern gesichert, können die Brücken überquert werden, welche je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger Geschicklichkeit erfordern. Seilbahnen bis zu 100 Meter Länge versprechen einen Riesenspass. Es werden spezielle Drahtseilrollen zur Sicherung verwendet. Nicht nur horizontale Verbindungen, sondern auch Auf- und Abstiege lassen den Adrenalinspiegel steigen. www.ropetech.ch
|

|