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30.6.09

Springsteen

Heute um 19 Uhr, tritt Bruce Springsteen mit seiner legendären E Street Band im Stade de Suisse Wankdorf Bern auf.

Auf diesen Moment hat seine riesige Fangemeinde in der Schweiz lange gewartet. «The Boss», wie der bald 60-Jährige anerkennend genannt wird, ist einer der berühmtesten Sänger und Songwriter der Musikgeschichte und einer der kommerziell erfolgreichsten Rockmusiker überhaupt.

Bruce Springsteen wurde am 23. September 1949 als Sohn eines einfachen Arbeiters in Freehold, New Jersey, USA, geboren. Er wuchs in einem katholischen Elternhaus in Freehold/New Jersey zusammen mit zwei jüngeren Schwestern, Virginia und Pamela Springsteen, in einfachen Verhältnissen auf. Erstes musikalische Interesse löste Elvis Presley aus. Er lernte Schlagzeug und brachte sich selbst das Klavier- und Mundharmonikaspielen bei.

Indes besuchte er die von Franziskaner-Schwestern geleitete St. Rose of Lima School. Springsteen wurde zum Problemkind, das in ständigem Konflikt mit den Lehrern stand. Mit vierzehn Jahren wechselte er auf die regionale Highschool von Freehold. 1965 trat er der Band «Castiles» bei. 1966 zogen seine Eltern nach Kalifornien, er blieb jedoch in New Jersey im Haus der Eltern zurück, ehe er ein Zimmer in Ashbury Park bezog.

Im Jahr 1967 beendete Springsteen die Highschool. Er besuchte darauf für ein Jahr das nahegelegene Ocean County College. In dieser Zeit hatte er erste erfolgreiche Auftritte in den Bars und Clubs. Musikalisch orientierte er sich an den Werken von Bob Dylan. 1968 gründete Springsteen eine eigene Band mit Namen «Earth». 1969 wurde er Mitbegründer der Band «Child».

Im November desselben Jahres änderten sie den Namen der Band «Child» in «Steel Mill». Im Juli 1971 wurde dann die «Bruce Springsteen Band» gegründet. 1972 nahm er bei Columbia Records sein erstes Studioalbum «Greetings from Ashbury Park, N. J.» mit der späteren «E Street Band» auf. Danach kam «The Wild, The Innocent And The E Street Shuffle» heraus. Beide Alben verkauften sich gut.

Erst mit dem dritten Album, «Born to Run», gelang 1975 der kommerzielle Durchbruch und Bruce Springsteen avancierte zum Star. 1978 kam es zur Zusammenarbeit mit Patti Smith, die mit der Springsteen-Komposition «Because The Night» einen Hit einspielte. 1979 beteiligte sich Bruce Springsteen an dem Konzert «No Nukes», bei dem er sich mit anderen Künstlern gegen die Nutzung von Atomkraft einsetzte.

Weltweit gelobt gab es hinter den Kulissen aber Streit um Tantiemen, und gegen Ende der 1970er Jahre wurde Springsteens Arbeit durch Gerichtsverfahren blockiert. Seine Fans indes liebten ihn und feierten ihn für seine Visionen in seinen Songs. Seine Konzerte, die teilweise vier bis fünf Stunden dauerten, glichen Zeremonien und etablierten ihn als großen Rockstar.

Das Doppelalbum «The River» (1980) etablierte ihn international als Rock-Star. Weitere Alben wie «Nebraska» (1982) erschienen. Als 1984 die LP «Born In The USA» veröffentlicht wurde, lieferte der Superstar Bruce Springsteen seiner Plattenfirma den bis dahin größten Verkaufserfolg. 21 Millionen Mal ging die Platte weltweit über den Ladentisch und machte Springsteen zum Idol der amerikanischen Jugend.

Im Mai 1985 heiratete Bruce Springsteen die Schauspielerin Julianne Phillips. Drei Jahre später, 1989, reichte sie die Scheidung ein und forderte eine gigantische Abfindung. Das getrennte Paar einigte sich außergerichtlich. 1987 erschien das Album «Tunnel of Love». Im September und Oktober 1988 begab er sich zusammen mit anderen Künstlern wie Sting und Peter Gabriel auf eine Benefiztournee zu Gunsten der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Er besang das amerikanische Trauma Vietnam und ging auf eine gefeierte Tournee. Er setzte sich für Unterprivilegierte ein und rief zu Sozialarbeit für diese auf. Millionenangebote aus der Werbeindustrie lehnte er ab und setzte sich für die Dritte Welt ein. Er sang für «USA for Africa» den Song «We Are The World» und produzierte die Single «Sun City» für «Artists United Against Apartheid».

Am 8. Juni 1991 heiratete Springsteen seine Backgroundsängerin Patti Scialfa. 1990 und 1991 wurden sie gemeinsam Eltern von zwei Kindern. 1992, die «E Street Band» war inzwischen aufgelöst, kamen gleich zwei CDs von Springsteen in den Handel, «Human Touch» und «Lucky Town». 1995 erschien sein zweites Solo-Album «The Ghost of Tom Joad». Für «The Streets Of Philadelphia» zum Film «Philadelphia» wurde Springsteen mit einem «Oscar» ausgezeichnet, für einen weiteren wurde er für «Dead Man Walking» zum gleichnamigen Film nominiert.

Nach seinen Solo-Jahren rief Springsteen 2001 die «E-Street-Band» wieder zu sich und ging mit ihr auf eine Reunion-Tour. Das Ergebnis wurde auf «Live in New York City» veröffentlicht. Es folgte das erste Studio-Album mit seinen alten neuen Kollegen seit 1987, welches im Juli 2002 auf den Markt kam und den Titel «The Rising» trug. 2005 erschien Springsteens Album «Devils & Dust». 2006 folgte das Album «We Shall Overcome – The Seeger Sessions», das sich auf den Folk-Musiker Pete Seeger bezieht.

Bruce Springsteen (Wikipedia)

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