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26.6.09

Arkaden

Romantische, mittelalterliche Gassen, sechs Kilometer Arkaden (die Lauben) - eine der längsten gedeckten Einkaufspromenaden der Welt - laden ein zum Flanieren, Einkaufen, Essen, Geniessen und Staunen.

Goethe, der Bern auf seinen Reisen in die Schweiz besuchte, meinte über die Stadt: «Sie ist die Schönste, die wir gesehen haben».

Die Lauben in der Stadt Bern sind nicht Bestandteil der Gründungsanlage. Nach 1405 entstanden sie durch den Vorbau der Privathäuser auf Kosten der Gassenbreite. Sie wurden nur entlang der wichtigsten Längsgassen angelegt; bei den meisten Querverbindungen und bei den ursprünglich fast ländlichen Nebengassen der oberen Stadt fehlen sie oder wurden erst aus Anlass von Neubauten des letzten Jahrhunderts eingebaut.

Die Lauben werden im Volksmund oft als«Rohr» bezeichnet. Tatsächlich ist der stark längsorientierte, allseitig klar umschlossene Raum charakteristisch für die Laube. Nur wenn alle Abschnitte der Laube mit Konsequenz sich der Grundidee dieser althergebrachten Raumdisposition unterziehen, wird das einmalige und für die Berner Altstadt wesentliche Element«Laube» seine Ausstrahlungskraft behalten.

Die Schaufenster sind als«innere Begrenzung» der Laube oder – wo diese fehlt – als unterer Abschluss einer Fassade dasjenige Bauteil, das von Stadtbenützenden am intensivsten wahrgenommen wird. Es muss einerseits eine klare Trennung zwischen öffentlichem und privatem Bereich gewährleisten und andererseits attraktiven Einblick in die Auslagen ermöglichen. Die heutigen Anforderungen an Sicherheit, Isolation etc. können sowohl mit alten wie auch mit modernen Anlagen, die sich in den Gesamtcharakter integrieren, erfüllt werden.

Die Lauben in Bern
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