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11.3.09

Taxis

Berner Taxis - Schandfleck für die Bundesstadt.

Taxis sind eine zentrale Ergänzung des öffentlichen Verkehrs. Sie decken die feinmaschigen Lücken ab, welcher dieser nicht füllen kann. Taxis sind nicht nur eine Notwendigkeit für viele Einwohner, sondern auch eine Visitenkarte für auswärtige Besucher. Ende 1993 wurde der Berner Taximarkt geöffnet. Die kantonale Taxiverordnung verbietet den Gemeinden seit dann unter anderem die Vergabe von unterschiedlichen Konzessionen, sowie die Festlegung von verbindlichen Preisen.

Mit der Liberalisierung erhoffte man sich mehr Wettbewerb, sinkende Preise und mehr Qualität. Leider zeigt sich heute – über 15 Jahre später – immer deutlicher, dass diese Ziele nicht erreicht wurden. Der Qualitätsstandard sinkt – sowohl Fahrzeuge wie auch Fahrer werden den Ansprüchen der Kunden kaum noch gerecht. Schlechte und schmutzige Fahrzeuge prägen das Bild. Statt gesunder Konkurrenz und fairem Wettbewerb herrscht ein Angebotseinheitsbrei vor, dessen Qualität sich am gesetzlichen Minimum zu orientieren scheint. Seit 2001 hat die Stadt Bern zwar eines der schärfsten Taxireglemente der Schweiz. Der Gewerbepolizei, welche für die Kontrolle der Auflagen zuständig ist, fehlen jedoch die personellen Ressourcen, um ihre Aufgabe zu erfüllen und durch regelmässige Kontrollen die schlechten Beispiele aus dem hart umkämpften Markt zu entfernen.

Qualität als Wettbewerbsvorteil

Die Liberalisierung war ein Schritt in die richtige Richtung. Früchte trägt sie aber nur, wenn der Wettbewerb spielen kann und die Kontrollen funktionieren. Die Entente Bernoise ist überzeugt, dass sich Taxihalter mit einem gut positionierten, qualitativ herausragenden Angebot im Markt behaupten könnten. Es ist Zeit um eine Bilanz zu ziehen über 15 Jahre kantonale Taxiverordnung und um den grossen Handlungsbedarf auf allen Seiten aufzuzeigen.

Vollständiger Bericht (*.pdf)
www.ententebernoise.ch

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