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8.1.08

Kiffen

Kommission will Kiffen regulieren statt verbieten.

Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) setzt sich weiterhin für strafloses Kiffen ein. Sie ist der Auffassung, dass mit einem regulierten Markt den Problemen wirkungsvoller begegnet werden könnte, als mit dem geltenden Verbot. Bis heute habe man mit der Bestrafung des Cannabiskonsum wenig Erfolge erzielt. Die Kommission ist deshalb der Auffassung, «dass trotz einer nach wie vor ungelösten Cannabis-Problematik Prävention und Therapie unter den Bedingungen eines regulierten Marktes wirkungsvoller wären als unter der aktuellen Prohibition».

Die Folgen des Cannabiskonsums zeigten jedoch auch, dass eine Verharmlosung nicht gerechtfertigt sei, heisst es im Bericht weiter. Die Schädlichkeit des Cannabisrauchs für die Lungen sei erwiesen und höher als bei normalen Zigaretten. Eine generelle Gefährdung für die Einzelnen oder die Gesellschaft lasse sich daraus aber nicht ableiten.

Die Konsumraten sind laut der Kommission seit etwa 2002 stabil oder sogar leicht rückläufig. Dafür habe der Gehalt des Wirkstoffs THC zugenommen. Abhängigkeiten könnten zwar entstehen, seien aber nicht die Regel.

Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF)
Cannabis (Wikipedia)


Cannabis sativa

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